Mediathek der Stiftung Liebenau
Aufrufe
vor 3 Jahren

Dokumentation zum 2. Fachgespräch "Soziale Zukunft Wohnquartier"

  • Text
  • Zukunft
  • Stiftung
  • Liebenau
  • Samariterstiftung
  • Quartiersarbeit
  • Pflege
  • Soziale
  • Menschen
  • Beratung
  • Kricheldorff

30

Moderierte Workshops Wie kann Quartiersgestaltung gelingen? Diskussionspunkte und Ergebnisse: Workshop 1: Was ist mit Blick auf die Infrastruktur (Wohnung, Umfeld, Nahversorgung) zu berücksichtigen? Impuls: Norbert Tobisch, Geschäftsführer Siedlungswerk GmbH Definition von Quartier Quartier besteht aus Menschen, die sich sozial zusammengehörig fühlen. Es ist jedoch jeweils eine soziale Mischung gewünscht. Dazu gehört bei der Gestaltung von neuen Wohnquartieren auch die Mischung aus Eigentum und Miete, außerdem eine ausgewogene Altersmischung der Anwohner. Herr Tobisch vom Siedlungswerk stellt zu Beginn der Beplanung eines neuen Quartiers die Frage, wie urbane Nachbarschaft entstehen kann. Seiner Ansicht nach muss dazu ein Verbund von vielen Partnern entstehen. Auch informelle Gruppen sollten unbedingt miteinbezogen werden. Besonders schwierig ist die Einbindung der „mittleren Generation“, da sie besonders viele Lasten zu tragen hat (ggf. Versorgung von Kindern und Eltern). Faktoren für erfolgreiche Quartiersentwicklung 1) Beziehungsebene; über gelingende Kommunikation Verbindungen herstellen 2) Infrastruktur: dabei ist zu bedenken, dass die meiste Infrastruktur nach dem Krieg gebaut wurde und gegenwärtig keine größeren Veränderungen anstehen, damit auch nicht grundlegend neu gestaltet werden kann 3) Ressource für die Entwicklung ist das bürgerschaftliche Engagement 4) Mobilität der (eingeschränkten) Anwohner muss sichergestellt werden Unterschiedliche Vorgehensweise bei der Quartiersentwicklung Neubau von Quartieren: zunächst gibt es regelmäßig ein großes Interesse, das dann abbröckelt. Im Bestand ist die Diskussion nicht künstlich/theoretisch wie zuerst im Neubau, jedoch ist die Motivation der Menschen schwieriger. Über den Bereich Altenhilfe lassen sich Kristallisationspunkte finden. Um in die Nachbarschaft zu wirken, muss sich die Altenhilfe öffnen (Beispiel ist der Bürgertreff e. V. in Pfullingen/Haus am Stadtgarten, der Dinge tut, die sonst niemand auf der Agenda hat). Problembereiche Wesentliche Prioritäten der Bürgermeister: Bildung, Neuansiedlung, Wohnungsbau (häufig am Ortsrand, so dass der Kern verwaist). BM müssten Stadtplaner sein. Verschiedene Ministerien kümmern sich landesweit um Stadtentwicklung. Bessere Abstimmung ist möglich Einige Baugenossenschaften betreiben Klientelpolitik, bauen keine öffentlich geförderten Wohnungen Barierrefreier Wohnraum ist immer noch knapp; so wurde im Enzkreis z. B. seit Ende der 90er-Jahre kein Betreutes Seniorenwohnen mehr realisiert Die neue DIN 18040 verhindert durch ihre mangelnde Anwendbarkeit und Überregulierung die Erstellung von barrierearmem bzw. –freiem Wohnraum. Bundesweit sind von 40 Mio. Wohnungen lediglich 500.000 mit Aufzug ausgestattet Viele Akteure in einer Kommune arbeiten für sich (Krankenpflegevereine, Vereine, Kirchengemeinden etc.), sollten besser zusammenarbeiten 31

Hier finden Sie Impulse für den Alltag

Anstifter

Anstifter 3, 2019 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2019 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2019 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2018 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2018 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2018 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2017 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2017 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2017 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2016 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2016 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2016 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2015 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2015 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2015 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2014 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2014 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2014 der Stiftung Liebenau

Jahresberichte

Jahresbericht 2016 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2015 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2014 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2013 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2012 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2010 der Stiftung Liebenau

Karriere/Akademie

Deine Ausbildung bei uns - Stiftung Liebenau
Dein FSJ/BFD bei uns - Stiftung Liebenau

Kirchliche Stellungnahmen

Die Stiftung Liebenau – eine Lebens- und Wesensäußerung von Kirche

Stiftung Liebenau Österreich

annalive 02/2018
annalive 01/2018
annalive 02/2017
annalive 01/2017
annalive 02/2016
annalive 01/2016
annalive 02/2015
annalive 01/2015
annalive 02/2014
annalive 01/2014
annalive 02/2013
annalive 01/2013
annalive 02/2012
annalive 01/2012
annalive 02/2011
annalive 01/2011
annalive 02/2010
annalive 01/2010
annalive 02/2009

Beteiligungen

BDS Flyer