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Broschüre - Das Schloss Liebenau

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Noch im September 1870

Noch im September 1870 zog Aich mit einigen Ordensschwestern, einem Knecht und sechs „Kranken“ in das notdürftig hergerichtete Schloss ein. Dieses war für seine Zwecke nur bedingt geeignet. Noch im Oktober 1875 schreibt das Deutsche Volksblatt, dass „trotz der hohen und lichtvollen Räume“ das Schloss noch lange keine Krankenanstalt sei. Da „fehlt ihm gar zu viel. Wer nicht ganz leichten Atems ist, wird die nahezu halsbrecherisch-steilen Stiegen schwerlich sein Lebtag vergessen, auch wenn er sie nur einmal erklommen hat. Und auf diesen Stiegen sollen die barmherzigen Schwestern Kranke, Speisen, Wasser und Holz tagaus tagein auf- und abschleppen! Auch von einer geräumigen, kommoden Küche, Waschküche, Backstube, Badzimmer haben wenigstens wir nichts entdecken können.“ In diesen Räumen lebten und arbeiteten in den ersten Jahren alle behinderten Menschen, die Leitung der Einrichtung, die Schwestern, alle sonstigen Mitarbeiter, unter zum Teil schwierigsten Bedingungen. Es gab Menschen mit den verschiedensten Krankheiten und Behinderungen, man wusste kaum etwas über den Umgang mit Geistigbehinderten, fast nichts über die Therapie epileptischer Menschen. Die ärztliche Versorgung war keineswegs immer gesichert, der Begriff „Heilpädagogik“ war noch unbekannt, und das Wort „Personalschlüssel“ kannte man nur in ganz anderer Bedeutung. 16

Adolf Aich lässt umbauen Aich hatte jedoch vom ersten Tag an über räumliche Verbesserungen nachgedacht und sie in die Wege geleitet. Als erste größere Maßnahme ließ er 1876 den Hofraum im Norden überbauen, so dass breite Flure und neue Räume entstanden. Sie brachten im Inneren viel Platz und gaben der Nordfassade ihr heutiges stimmiges Bild. Das war der Anfang einer etwa 100 Jahre dauernden Aus- und Umbautätigkeit. Ihr Ende fand sie erst in der endgültigen Gestaltung des Schlosses, wie wir sie jetzt vor uns sehen. 1878 bekam das Schloss im Westen einen zweistöckigen Anbau, der 1909 nochmals aufgestockt wurde. Hier wurden überwiegend anfallskranke Menschen untergebracht. Dieser Anbau musste im Zuge des großen Umbaus von 1980 dem Aufzugsturm weichen. Adolf Aich, der immer noch Eigentümer des Schlosses war, verkaufte am 1. März 1894 das Gebäude und einige Güter an die „Pfleg- und Bewahranstalt Liebenau“. 17

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