Mediathek der Stiftung Liebenau
Aufrufe
vor 2 Jahren

Broschüre - Das Schloss Liebenau

  • Text
  • Schloss
  • Liebenau
  • Kapelle
  • Jahrhundert
  • Burg
  • Aich
  • Stiftung
  • Laymann
  • Menschen
  • Schlosses

Pfarrer de Baratti

Pfarrer de Baratti bewohnte das Schloss Liebenau nach seiner Erblindung im Jahre 1832 bis zu seinem Tode 1835. Sein Erbe, Pfarrer Schlegel, setzte nach einem gescheiterten Versuch, den Jesuiten das Schloss zu vererben, den Fürsten Franz Thaddäus von Waldburg-Zeil zum Erben ein, der es nach Schlegels Tod 1843 übernahm und „bedeutend renovierte“. 1845 kam es in den Besitz seines Sohnes Constantin Maximilian, genannt der „Rote Fürst“, der es 1849 seinem Bruder, dem Jesuitenpater Georg Ferdinand, vermachte. So kam das Schloss Liebenau mit allem Zubehör doch noch in den Besitz des Jesuitenordens. Dem war es nicht möglich, in Liebenau eine Niederlassung zu gründen, und er ließ es 1855 verkaufen. Über weitere Besitzer, die kaum Positives für das Schloss gebracht hatten, kam es 1862 an den Baumaterialienhändler Christian Bertram aus Ulm für einen Kaufpreis von 6.500 Gulden. Der „gab es der Verwahrlosung preis“ und machte zum Beispiel aus der Kapelle ein großes Lager für Baumaterialien. 14

1870 Das Schloss wird zur Pflegeanstalt Im Jahre 1870 kam „ein armer Bettelpater, in welchem Kaplan Aich aus Tett nang verborgen war“, und kaufte nach harten Verhandlungen am 19. Juli 1870 für die Summe von 17.500 Gulden „das immer weniger werdende Schlossgut (...) ab (…) zu keinem anderen Zweck, als in Liebenau eine Pflegeanstalt für Unheilbare zu gründen“. Das hatte er vorher schon in Tettnang geplant, war aber aus verschiedenen Gründen gescheitert. Das Geld für den Kauf des Schlosses hatte Aich auf langen Reisen im In- und Ausland zusammengebettelt. Bis zum Ende seiner Sammeltätigkeit im Jahre 1874 hatte er mehr als 60.000 Gulden zusammengebracht. Aktive Unterstützung fand er in dem von ihm 1866 gegründeten St. Johann-Verein mit Sitz in Tettnang, aus dem einzelne Mitglieder auch an der Leitung der Anstalt beteiligt waren. Die 12 Gründungsmitglieder des St. Johann-Vereins waren: Adolf Aich Franz-Josef Baumann Caspar Bueble Thaddäus Kollmann Johannes Kramer Gebhard Kreis Josef Kugel Constantin Locher Johann Baptist Martin Mittelmüller Rau Konrad Schäch Fidel Wagner Zur Erinnerung an ihre Gründerrolle sind heute die Räume im Schloss nach ihnen benannt. 15

Hier finden Sie Impulse für den Alltag

Anstifter

Anstifter 1, 2019 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2018 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2018 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2018 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2017 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2017 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2017 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2016 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2016 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2016 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2015 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2015 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2015 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2014 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2014 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2014 der Stiftung Liebenau

Jahresberichte

Jahresbericht 2016 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2015 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2014 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2013 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2012 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2010 der Stiftung Liebenau

Karriere/Akademie

Deine Ausbildung bei uns - Stiftung Liebenau
Dein FSJ/BFD bei uns - Stiftung Liebenau

Kirchliche Stellungnahmen

Die Stiftung Liebenau – eine Lebens- und Wesensäußerung von Kirche

Stiftung Liebenau Österreich

annalive 02/2018
annalive 01/2018
annalive 02/2017
annalive 01/2017
annalive 02/2016
annalive 01/2016
annalive 02/2015
annalive 01/2015
annalive 02/2014
annalive 01/2014
annalive 02/2013
annalive 01/2013
annalive 02/2012
annalive 01/2012
annalive 02/2011
annalive 01/2011
annalive 02/2010
annalive 01/2010
annalive 02/2009

Beteiligungen

BDS Flyer