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Auf Kurs 02/2015

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Unsere Betriebe Die Betriebe im BBW stellen sich vor: Das Schreinerzentrum – alles Gute aus Holz Praxisnähe durch „echte“ Aufträge – das macht auch die Ausbildung im BBW-Schreinerzentrum aus. Für das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) haben angehende Fachkräfte wie der 18-jährige Peter Schmid (siehe nächste Seite) zum Beispiel ausgemusterte Betten restauriert und die runderneuerten Möbel in der Jugendherberge Burg Wildenstein eingebaut. Auf Kurs fragte beim Holztechnik-Azubi nach: Wie war‘s denn auf der Burg? Das hat echt Spaß gemacht! Aber es war auch ziemlich anstrengend, erst einmal die 32 Stockbetten und die Matratzen die sogenannte „Todestreppe“ der Burg hoch zu tragen. Auf jeden Fall war der Auftrag eine schöne Abwechslung zum Ausbildungsalltag. Und es ist immer ein gutes Gefühl, wenn man in der Werkstatt etwas herstellt, das nachher irgendwo eine sinnvolle Verwendung findet. Das motiviert schon besonders. Und dass man dann auch noch den Auftraggeber persönlich kennen lernt, ist auch nicht alltäglich. Alles Gute aus Holz. Wir machen Ideen wahr. Formschön, praktisch, hochwertig und robust: Die Holzmöbel aus dem Schreinerzentrum des Berufsbildungswerks Adolf Aich (BBW) halten jedem Praxistest stand. Im Team mit erfahrenen Schreinerprofis fertigen unsere Auszubildenden für Sie Möbel zum Wohnen und Wohlfühlen – vom Abenteuerbett für Kinder über Wohnräume für Menschen mit Behinderung nach dem Würzburger Modell bis hin zur Kompletteinrichtung von Jugendherbergen. Kreativ, individuell und mit Liebe fürs Detail. Und was dürfen wir für Sie bauen? Was blieb noch besonders in Erinnerung? Nach getaner Arbeit hat uns der Herbergsvater abends den Schlüssel in die Hand gedrückt. Dadurch waren wir quasi die Burgherren für eine Nacht. Das war natürlich ein tolles Erlebnis, so ganz allein auf der Burg zu sein. Berufsbildungswerk Adolf Aich gGmbH Schreinerzentrum Schwanenstraße 92 88214 Ravensburg Ludwig Speidler Telefon: 0751 3555-6380 E-Mail: ludwig.speidler@bbw-rv.de www.bbw-rv.de 18 | Auf Kurs 2-2015

Berufe im BBW Ausbildung in der Holztechnik: Fachpraktiker/-in für Holzverarbeitung, Schreiner/-in „Sehen, wie das Holz arbeitet“ Über 50 unterschiedliche Ausbildungsberufe von A (wie Altenpflegehelfer/-in) bis Z (wie Zerspanungsmechaniker/-in) hat das BBW in seinem Angebot. In einer Serie stellt Auf Kurs die einzelnen Berufe vor. Diesmal im Porträt: die beiden Berufe aus dem Bereich Holztechnik – Fachpraktiker/-in für Holzverarbeitung und Schreiner/-in (Tischler/-in). „Das Schöne ist der Umgang mit Holz. Zu sehen, wie das Holz auch arbeitet. Holz ist ja kein totes Material“, beschreibt Peter Schmid, Auszubildender im zweiten Lehrjahr am BBW, seine Begeisterung für den Beruf des Fachpraktikers für Holzverarbeitung (früher: Holzbearbeiter). Im Laufe der dreijährigen Ausbildung lernt er, Holz manuell und maschinell zu verarbeiten, Einzelmöbel zu entwerfen, zu konstruieren und herzustellen, Inneneinrichtungen, Fenster, Treppen und Türen zu fertigen und zu montieren oder Oberflächen fachgerecht zu behandeln. Es handelt sich um die reduzierte Form des Vollberufs Schreiner oder Tischler, zu dem der Fachpraktiker mit einem zusätzlichen Ausbildungsjahr aufsteigen kann. Außerdem hat er die Möglichkeit, sich während seiner Ausbildung zum Fachpraktiker für die Vollausbildung umschreiben zu lassen, wenn seine Noten in Schule und Werkstatt besser als eine „2“ sind. Praxisnah lernen „Wer sich für einen Beruf aus dem Bereich der Holztechnik entscheidet, sollte neben Pünktlichkeit, Höflichkeit und Zuverlässigkeit, den Grundtugenden eines jeden Handwerkers, auch Freude am Umgang mit dem Material Holz und Ausdauer mitbringen“, sagt Oliver Hörger, Ausbilder im Bereich Holztechnik. „Bei den Vollausbildungen kommen gestalterische Fähigkeit und selbstständiges Arbeiten dazu.“ Die Ausbildung zum Fachpraktiker für Holzverarbeitung ist wie alle Ausbildungsberufe am BBW praxisnah, weil die Auszubildenden auch reale Aufträge bearbeiten. „Aktuell haben wir zum Beispiel Möbel für einen Bauwagen der Stadt Weingarten gefertigt, eine Theke für die Schreienesch- Schule in Friedrichshafen gebaut und Möbel für die Jugendherbergen in Ravensburg und Burg Wildenstein montiert“, berichtet der Ausbilder. Ab dem zweiten Lehrjahr absolvieren die Auszubildenden außerdem insgesamt mindestens 16 Wochen an Praktika in Bau- oder Möbelschreinereien, Tischlereien oder Säge- und Hobelwerken und lernen so nicht nur die berufliche Realität, sondern oft auch ihren künftigen Arbeitgeber kennen. Gute Jobchancen „Die Vermittlungsrate ist sehr hoch“, freut sich Oliver Hörger. „Alle, die einen guten Abschluss haben, haben auch gute Chancen dort unterzukommen, wo sie hinwollen.“ Derzeit lassen sich insgesamt rund 45 Teilnehmer im Bereich Holztechnik am BBW Ravensburg ausbilden, davon drei Frauen. Während ihrer gesamten Ausbildungszeit werden sie entsprechend ihren Bedürfnissen von den Fachdiensten des BBW auch psychologisch und sozialpädagogisch begleitet. Erste Ansprechpartner bleiben die Ausbilder in den Werkstätten, die bei den meisten Auszubildenden gut ankommen: „Wenn wir Hilfe brauchen, sind die Ausbilder immer für uns da, auch mal bei privaten Fragen“, sagt zum Beispiel Peter Schmid. Elke Benicke Wie der Schreiner kann’s keiner: Azubi Peter Schmid mag den Umgang mit Holz und ist zufrieden mit seiner Berufswahl. Fotos: privat, Klaus Auf Kurs 2-2015 | 19

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