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Anstifter 3, 2014 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Bildung, Gesundheit, Familie und Dienstleistungen.

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Inhalt Titelfoto: Mit Schwung voll dabei Foto: Stefan Söll 3 Meine Meinung von Dr. Berthold Broll 4 kurz und knapp 7 Impressum 8 www-Adressen 39 Anzeigen 40 Spot an: Benny Rost Menschen mit Behinderung 26 Zu Fuß nach Grafeneck 27 Barrierefreihet auf dem Prüfstand 28 Glücklich in Job und WG 29 WM-Impressionen aus Brasilien Gesundheit Ihre Spende für die Stiftung Liebenau Spendenkonto Sparkasse Bodensee Konto: 20 994 471 BLZ: 690 500 01 IBAN: DE35 6905 0001 0020 9944 71 BIC: SOLADES1KNZ Wollen Sie regelmäßig unsere Spendennachrichten lesen? Abonnieren Sie sie unter www.stiftung-liebenau.de/ Spendennachrichten Stiftung Liebenau 9 Aufsichtsratvorsitzender im Interview 11 50 Jahre im Dienste der Menschen 12 Spiritualität im Wartezimmer 13 Inklusion versachlichen! 14 Im Einsatz für die Kollegen 16 Langjährige Mitarbeiter geehrt 17 „Liebenauer Begegnungen“ in der Küche 18 Spenden schenken Zukunft 19 Helfer und Spender 20 Wandern für den guten Zweck 21 Bufdis suchen Herausforderung Altenhilfe 30 St. Lukas-Klinik: Politik trifft Psychiatrie Bildung 32 BBW - Ab jetzt: Zukunft 34 Vom BBW zum Traumjob 35 Tag der offenen Tür Kinder und Jugend 36 Geschwister stehen im Mittelpunkt 37 Ehrenamt: 2630 Stunden in 5 Jahren Betriebe und Dienstleister 22 20 Jahre miteinander leben 24 Rituale helfen in der Trauer 38 Alles im grünen Bereich Anstifter 2014 Ausgabe 3 Infos aus der Stiftung Liebenau Stiftung Liebenau Aufsichtsrat: unabhängig, fachkundig, engagiert Seite 9 Wandern mit Ursula Cantieni Seite 18 Bundesfreiwilligendienst 27+ Seite 21 Altenhilfe 20 Jahre Lebensäume Seite 22 Menschen mit Behinderung Erinnerung an Euthanasie Seite 26 Glücklich in Job und WG Seite 28 Gesundheit St. Lukas-Klinik: Politik trifft Psychiatrie Seite 30 Bildung Ab jetzt: Zukunft Seite 32 Kinder und Jugend Geschwister im Mittelpunkt Seite 36 Dienstleister Alles im grünen Bereich Seite 38 Den Anstifter finden Sie auch als e-book unter www.stiftung-liebenau.de/anstifter Auch die Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau informieren regelmäßig über neue Konzepte und Planungen und präsentieren Menschen hautnah. Näheres finden Sie unter: „anna live“ Deutschland: www.st.anna-hilfe.de/anna-live „anna live“ Österreich: www.st.anna-hilfe.at/anna-live „wir“: www.st.gallus-hilfe.de/wir „wir-mittendrin“: www.st.gallus-hilfe.de/wir-mittendrin „Auf Kurs“: www.bbw-rv.de/auf-kurs

Meine Meinung LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Dr. Berthold Broll Vorstand der Stiftung Liebenau soziale Arbeit ist wertvoll. Egal, ob es um die Assistenz für Menschen mit Behinderungen, die Pflege chronisch Kranker oder altershalber pflegebedürftiger Menschen, die Unterstützung von Kindern und Familien, die Ausbildung lernbehinderter Jugendlicher oder was auch immer sonst geht: Dese Arbeit ist wertvoll für die Gesellschaft. Dieser Wert für die Gesellschaft wird rasch offensichtlich, wenn die jeweiligen sozialen Dienste in einem Gedankenexperiment einfach gestrichen würden. Das Fehlen der Betreuung und erst recht der fachlichen Begleitung wäre in kürzester Zeit schmerzhaft spürbar. Aber mit all diesen unersetzlichen Angeboten verhält es sich manchmal wie mit der rechten Hand: Solange man sie hat, bemerkt man sie kaum, aber wehe, wenn sie einmal nicht mehr funktioniert oder gar fehlt! Was wir im Herzen Europas als Selbstverständlichkeit ansehen – ausgezeichnete soziale Angebote für differenzierte Hilfesituationen –, davon kann man in manchen Teilen Europas nur träumen. Eine vielfältige und qualitativ hochwertige Landschaft sozialer Angebote ist ein Prädikatsmerkmal einer entwickelten, prosperierenden und modernen Gesellschaft. Mythen halten sich grundsätzlich hartnäckig, ob sie nun stimmen oder nicht. Ein solcher Mythos ist, dass soziale Arbeit insgesamt die öffentlichen Haushalte stark belastet. Bei näherer Untersuchung ergibt sich tatsächlich ein anderes Bild. Dass aus den Personalausgaben sozialer Dienstleister viele einkunftsbezogene Steuern und Sozialabgaben unmittelbar an die öffentlichen Haushalte zurückfließen, versteht jeder. Auch leuchtet sofort ein, dass die Investitionen der Sozialwirtschaft, insbesondere im baulichen Bereich, wesentliche wirtschaftliche Impulse auslösen und zu Beschäftigung sowie wiederum zu Steuer- und Sozialabgaben führen. Gleiches trifft auch für die vielfältigen anderen Wirtschaftsbeziehungen von Sozialunternehmen zu. Ein weiterer Beschäftigungseffekt ist zu bedenken: Viele Menschen sind erst aufgrund der Unterstützung durch soziale Dienste in der Lage, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, etwa deshalb, weil sie bei der Pflege ihrer Angehörigen entlastet werden. Sie sehen: Eindimensionale Betrachtungen greifen zu kurz. Eine weitere, vor allem in Deutschland verbreitete Mär ist, dass die sozialen Dienste teuer seien. Aber der Vergleich mit anderen europäischen Staaten zeigt: In manchen wesentlichen sozialen Aufgabenfeldern sind die Ausgaben in Deutschland vergleichsweise niedrig, zum Beispiel in der Altenpflege. Zum Vergleich: Der prozentuale Anteil der Altenpflegeausgaben am Bruttoinlandsprodukt liegt in Deutschland bei 1,3 Prozent, in den Niederlanden dagegen bei 3,5 und in Schweden sogar bei 3,6 Prozent.* Das heißt keineswegs, dass diese Aufgaben in Deutschland gering geschätzt werden. Aber ich nehme doch an vielen Stellen eine Fehleinschätzung wahr hinsichtlich des damit verbundenen finanziellen Aufwandes. Und der nimmt sich im europäischen Vergleich deutlich bescheidener aus, als man dies in Deutschland glaubt. Soziale Arbeit hat ihren wichtigen Wert und eine unerlässliche Stellung in der Gesellschaft. Und sie darf auch etwas kosten. Verstehen wir dies als eine Investition in das Wohlergehen und die Prosperität der Gesellschaft, und steigern wir die Bereitschaft, an verschiedenen Stellen mehr Geld für soziale Dienste auszugeben. Es ist gut investiertes Geld! *Quelle: Colombo u.a. 2011 (OECD Health Data) Das meint Ihr Dr. Berthold Broll Wie ist Ihre Meinung? Herr Dr. Broll freut sich auf Ihre Rückmeldung: berthold.broll@stiftung-liebenau.de

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