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Anstifter 2, 2019 der Stiftung Liebenau Österreich

Schwerpunkt Das neue

Schwerpunkt Das neue Haus St. Anna Spatenstich: 3. März 2017 Einzug: 17. Dezember 2018 Pflegeheim: 33 Plätze Betreuungskonzept: familiäre Hausgemeinschaften für ein alltagsnahes und individuelles Leben Heimgebundene Wohnungen: neun Tiefgaragenstellplätze: elf Architekten: baumschlager eberle architekten, Lustenau Baumanagement: Vogewosi, Dornbirn Baukosten: acht Millionen Euro Betreiber: Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH Errichter: Liebenau Österreich Sozialzentren gemeinnützige GmbH 6 anstifter ÖSTERREICH 2 | 2019

Schwerpunkt gung freigab. Auch in eine der neun heimgebundenen Wohnungen im dritten Stock durften die Gäste einen Blick werfen und bewunderten dort vor allem die Aussicht auf die Berge. Als die Gruppe wieder im Erdgeschoss ankam, war der Eingangsbereich bereits mit einer bunten, heiteren Menschenmenge gefüllt – mittendrin: der Bürgermeister, Martin Vallaster, und der Pfarrer, Celestin Disca Lucaci. Das Team der Stiftung Liebenau und Freiwillige aus der Gemeinde schenkten Getränke aus, Mitglieder der Feuerwehr servierten Gegrilltes mit hausgemachtem Kartoffelsalat und die festlich gekleideten Frauen von der Gruppe der „Bäuerinnen“ verteilten feine, selbstgebackene Kuchen. Dazwischen sah man Jugendliche in einer leichten Uniform, die Jugend der Feuerwehr, für saubere Tische sorgen und sich engagiert um die Anliegen einzelner kümmern. „Sowohl bei den Vorbereitungen als auch der Feier selbst hat sich neben dem Pflege- und Betreuungsteam die gesamte Gemeinde eingebracht“, berichtet der Hausleiter begeistert, „bis hin zu den Kindergartenkindern, die gleich noch ein selbst gedichtetes Lied auf das neue Haus präsentieren.“ Dass für solch ein Miteinander schon im Vorfeld viel koordiniert, organisiert und kommuniziert werden musste, war am Festtag kein Thema mehr. Wie vereinbart in die Zukunft So wie das Haus St. Fidelis, das die Stiftung Liebenau im November 2016 in St. Gallenkirch eröffnete, ist auch das Haus St. Anna Teil der Gesamtmontafoner Vereinbarung aus dem Jahr 2012. Im Rahmen dieser Absprache zwischen mehreren Bürgermeistern und der Stiftung Liebenau wird der Pflege- und Betreuungsbedarf im Raum Montafon insgesamt berücksichtigt. „Es freut mich sehr, dass die Kombination aus Pflegeheim und Betreutem Wohnen hier so gut funktioniert, denn das ist ein wichtiges Zukunftsprojekt“, betonte Landesrätin Katharina Wiesflecker, während Landeshauptmann Markus Wallner auf die „gute Software“ aufmerksam machte: Engagiertes Betreuungspersonal, ohne das die Arbeit im Haus nicht gelingen würde. Dr. Berthold Broll, Vorstand der Stiftung Liebenau, schloss den Redereigen mit den Worten: „Aufgrund meiner Erfahrung im Verbund der Stiftung Liebenau kann ich sagen, dass der Pflegestandard, aber auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde hier in Vorarlberg außerordentlich gut und vorbildlich sind.“ Zum Ende der Feierlichkeiten segnete Pfarrer Celestin Disca Lucaci das Haus und die Menschen, die dort leben und arbeiten – und alle, die sich dort zum Wohl der Seniorinnen und Senioren einbringen. (eb) Partnerschaftlich für die Region Am frühen Nachmittag spielte die Harmoniemusik Bartholomäberg vor dem Haus zum eigentlichen Festakt auf – bis plötzlich ein Schauer niederging, der zeigte, wie entspannt die Bärgerinnen und Bärger auch mit Verzögerungen umgehen. Und sich, nachdem klar war, dass der Platz für so viele Menschen im Haus nicht ausreichte, die Wartezeit mit Humor verkürzten. „Die Situation hier erinnert mich an die Standortfindung für das Haus selbst: Auch das war ein langer Weg, auf dem wir so manche Entscheidung treffen mussten“, schmunzelte Bürgermeister Martin Vallaster. Dabei lobte er die Zusammenarbeit mit der Stiftung Liebenau: „Wir pflegen eine gute Partnerschaft, ja irgendwie schon eine Freundschaft.“ Als Vertreter der Gemeinde stiftete er dem Haus drei Bilder, eins für jede Etage, gemalt von der regionalen Künstlerin Doris Schwarzhans, eingekauft auf der Schrunser Kunstnacht – viele aus dem Publikum nickten wissend und wertschätzend. „Der heutige Zulauf beweist ganz eindeutig, dass wir am richtigen Standort das richtige Haus gebaut haben“, sagte Klaus Müller, Geschäftsführer der Liebenau Österreich, und ergänzte: „Im Gegensatz zu diesem längeren Prozess der Standort-Einigung ist es mit der Namensfindung recht schnell gegangen: „St. Anna“ ist nicht nur Teil des früheren Firmennamens der Liebenau Österreich „St. Anna-Hilfe“, sondern auch die Schutzpatronin der Bergleute, die im Montafon zuhause waren.“ Gut besucht: Das Café of am Widum Seit Anfang Juni hat das Café of am Widum geöffnet. Es ist ein Café für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses, aber genauso für die Bärger Bevölkerung und für Gäste, die vom Wandern kommen. „Gleich am ersten Tag haben sich viele Besucherinnen und Besucher eingefunden, Kaffee, Kuchen oder ein kühles Bier genossen“, freute sich Hausleiter Florian Seher. „Widum“ bedeutet übrigens soviel wie „Pfarrplatz“, denn das Haus St. Anna wie auch das Café steht auf einem Grundstück der Pfarre. anstifter ÖSTERREICH 2 | 2019 7

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