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Anstifter 2, 2017 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Bildung, Familie, Gesundheit, Lebensräume, Pflege, Service und Teilhabe.

Stiftung Liebenau „Ich habe noch Ambitionen“ Emil Nisple: Abschied aus dem Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau In seiner Heimat Appenzell würde man jemanden wie Emil Nisple als „Siebesiech“ bezeichnen. Weiter nördlich der Alpen wäre eher der Begriff „Tausendsassa“ geläufig. Für den Anstifter sprach Emil Nisple am Rande seiner letzten Sitzung als Aufsichtsratsmitglied der Stiftung Liebenau über seine zahlreichen Interessen, Aufgaben und einen Wunsch. „Wehmut“ ist das erste Wort, das Emil Nisple zu seinem Ausscheiden einfällt. Laut Aufsichtsratssatzung endet die Mitgliedschaft mit dem 75. Lebensjahr. Im nächsten Moment kommt ihm dann in den Sinn, was er noch alles vorhat, und sogleich relativiert er vorsichtig: „Auf der anderen Seite ist es natürlich auch Zeit.“ Zeit für seine Lust am Gestalten. Wer einen Blick in die Vita des 75-Jährigen wirft kann nicht glauben, dass er „ein ganz schlechter Frühaufsteher“ sein will. Präsident der Raiffeisenbank Appenzell, Vizepräsident des obersten Kantonsgerichtes, Präsident der Eidgenössischen Schätzungskommission, der Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten und des Appenzellischen Anwaltsverbandes, Verwaltungsrat in verschiedenen mittelständischen Unternehmen und schließlich Aufsichtsrat bei der Stiftung Liebenau. Das wird man doch nicht im Schlaf? „Als junger Anwalt mit eigenen Angestellten wäre ich ein trauriges Vorbild gewesen, wenn ich als Letzter gekommen wäre“, lacht er. Heute genießt Nisple die Entschleunigung, übernimmt nicht mehr jeden Fall, fährt erst mittags in seine Kanzlei nach St. Gallen. Sein Lebensmittelpunkt ist das ländliche Appenzell. „Meine Frau und ich haben ein großes und sehr offenes Haus, mit einem schönen Garten in Appenzell Innerrhoden, dem kleinsten Kanton der Schweiz. Hier werden Traditionen gepflegt: „Jeden Samstagmittag kommen Freunde zu Besuch, wir servieren Suppe und Getränke und dann wird diskutiert und politisiert.“ Aber auch neue Impulse gehen von den Nisples aus: Seine Frau Agathe eröffnete als Kunsthistorikerin 1987 die erste Galerie in der Gegend. Heute zieht es immer mehr Kreative in die Region, Künstler gehen im Hause Nisple ein und aus. Zum ersten Kontakt mit der Stiftung Liebenau kam es 2003. In Goldach hatte sich Nisple in den achtziger Jahren am Kauf einer Jugendstilvilla beteiligt, die zu einem Altenpflegeheim umgebaut wurde. Als zwanzig Jahre später ein zeitgemäßer Ausbau geplant wurde, suchte er nach einem kompetenten Partner und wurde auf der gegenüberliegenden Seeseite fündig. Die Stiftung Liebenau wurde Partner der heutigen Stiftung Helios – Leben im Alter. „In der Schweiz wurde unser Weg mit Zurückhaltung aufgenommen. Inzwischen kommen wir aber sehr gut an, weil wir mit der Stiftung Liebenau ein solches Know-how in der Altenpflege in die Region bringen.“ In der Stiftung Liebenau war Emil Nisple ebenfalls Wegbereiter: „Ich hatte „Jeden Samstagmittag kommen Freunde zu Besuch, wir servieren Suppe und Getränke und dann wird diskutiert und politisiert.“ das Glück, als erster Ausländer im Aufsichtsrat sehr gut aufgenommen worden zu sein.“ Als offizielle Verabschiedung wollte Nisple seine letzte Aufsichtsratssitzung noch nicht sehen. „Ich habe den Wunsch geäußert, dass die in meinem Haus in der Schweiz stattfindet“, sagt er. Vielleicht kommt er bis dahin sogar dazu, sich einen lange gehegten Wunsch zu erfüllen. „Ein Freund hat mir zum 50. Geburtstag versprochen, er werde mir das Klavierspielen beibringen. Ich habe da noch Ambitionen.“ (dk) 10 anstifter 2 | 2017

Stiftung Liebenau Leichte Sprache Aufsichts-Rat Emil Nisple geht Der Aufsichts-Rat passt auf, was der Vorstand der Stiftung Liebenau tut. Er wird vor wichtigen Entscheidungen vom Vorstand informiert. Der Aufsichts-Rat entscheidet mit. Ist jemand 75 Jahre alt, muss er den Aufsichts-Rat der Stiftung verlassen. Emil Nisple war einige Jahre Aufsichts-Rat der Stiftung. Er ist aus Appen-Zell in der Schweiz. Emil Nisple ist 75 Jahre alt. Sein Abschied ist ihm schwer-gefallen. Es sagt: Ich gehe mit Wehmut. Emil Nisple ist Anwalt und hat eine Kanzlei. Er hatte immer mehrere Tätigkeiten neben-einander. Zum Beispiel: - Chef der Raiffeisen-Bank Appen-Zell oder - stell-vertretender Chef eines Gerichts in der Schweiz. Emil Nisple ist sehr aktiv Mit seiner Frau lebt er in einem Dorf. Sie haben ein offenes Haus mit großem Garten. Jeden Samstag kommen einige Freunde zu Besuch. Dann essen alle zusammen und diskutieren. Sie sprechen viel über Politik. Emil Nisple hat noch viele Pläne. Er möchte zum Beispiel lernen, wie man Klavier spielt. Mit der Stiftung Liebenau hat Emil Nisple seit 2003 Kontakt. Er suchte damals jemanden für den Umbau eines Pflege-Heimes. Er fand die Stiftung Liebenau, die sich damit gut auskennt. anstifter 2 | 2017 11

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