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Anstifter 2, 2015 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Bildung, Gesundheit, Familie und Dienstleistungen.

Gut entwickelt

Gut entwickelt Führungswechsel in der St. Lukas-Klinik – Ein Rückblick auf zwei Jahrzehnte von Susanne Droste-Gräff LIEBENAU – Anfang März gab es einen Führungswechsel in der St. Lukas- Klinik: Die beiden langjährigen Geschäftsführer Dr. Edgar Kessler und Wolfgang Oppolzer gingen in den Ruhestand. Sebastian Schlaich und Irmgard Möhrle-Schmäh sind ihre Nachfolger. Gelegenheit für einen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahrzehnte des Spezialkrankenhauses. Wer als Patient in der St. Lukas-Klinik landet, hat oftmals bereits eine Odyssee durch verschiedene Einrichtungen und Psychiatrien hinter sich: Allgemeine Psychiatrien sind in der Regel nicht ausgerichtet auf Menschen, die zu der psychischen Erkrankung noch eine geistige Behinderung haben. Therapien scheitern. Viele Patienten, die die Lukas-Klinik aufnimmt, gelten daher als nicht therapiefähig. Sie sind durch das übliche Versorgungsnetz gefallen und haben nicht den richtigen Platz gefunden, um ihr persönliches Optimum an Lebensqualität zu erreichen. Einst als Krankenstation für Bewohner begonnen, ist die St. Lukas-Klinik heute eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Krankenhauslandschaft. Hier können aufgrund der Vielfalt und Spezialität Menschen behandelt werden, die sonst keine adäquaten Hilfen finden. Vor allem in der aktiven Zeit von Wolfgang Oppolzer und Edgar Kessler – in den vergangenen rund 25 Jahren – wurde die Basis für die In der Psychiatrischen Institutsambulanz können seit 2001 Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen behandelt werden. Meilensteine 1990 Bezug des Klinikneubaus in Liebenau. 1992 Die erste sozialtherapeutische Gruppe (Luk31) wurde eingerichtet. Sie wurde für die Menschen zur Bleibe, die nach einer Akutbehandlung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie keinen Ort fanden, der sie aufnahm. Inzwischen hat das Sozialtherapeutische Heim rund 160 Plätze. Es ist mittlerweile ein festes Standbein der St. Lukas-Klinik und über die Landesgrenzen hinaus gefragt. Zeitgleich entsteht ein Angebot für Schädel-Hirnverletzte und Menschen im Wachkoma in Weingarten und Gut Betha 12 in Liebenau. 1995 Der Weilerhof – ein Bauernhof im Hinterland von Meckenbeuren – wird eröffnet. Ein erster Versuch für den schwierigen Personenkreis der St. Lukas-Klinik eine normale Wohnform auszuprobieren. Heute weiß man: Es klappt. 2001 Die PIA (Psychiatrische Institutsambulanz) wird gegründet. Damit konnte die St. Lukas-Klinik nicht nur für Patienten aus dem Stiftungsverbund ambulant tätig sein, sondern auch externe Patienten ambulant behandeln. 2002 Das Epilepsie-Zentrum Bodensee wird gegründet – eine Kooperation mit dem ZfP Südwürttemberg und den Waldburg- Zeil Kliniken in Wangen und Isny – mit dem Ziel die Versorgung Epilepsiekranker in der Bodenseeregion zu verbessern. 28 Gesundheit

In einem 2003 errichteten Neubau ist auch die Eltern-Kind-Station untergebracht. Fotos: Kästle heutige Ausprägung des Fachkrankenhauses gelegt. Sie hat sich inzwischen einen überregionalen Ruf erarbeitet und genießt in Expertenkreisen hohes Ansehen. Darauf ausruhen kann sich die St. Lukas- Klinik aber nicht. Dazu ist in diesem Segment des Gesundheitsbereiches finanziell, rechtlich, und fachlich zu viel in Bewegung. Gab es früher eine gewachsene Mischung im Behandlungsspektrum, haben sich heute klar ausdifferenzierte Bereiche entwickelt: Ein Krankenhaus zur stationären Behandlung von internistisch und/oder psychisch erkrankten Menschen mit individual- therapeutischen Angeboten, Ergo-, Musik- und Kunsttherapie. An die Grenzen zu gehen, auch die eigenen, ist für die St. Lukas-Klinik schon fast zum Programm geworden. Kein Patient gleicht in seinem Krankheitsbild dem anderen. Immer sind individuelle und kreative Lösungen gefragt, um Notlagen abzumildern. Und sei es beispielsweise auch nur ein angepasstes Möbelstück, das hilft einen Stressfaktor auszuschalten. Für all das ist gute und interdisziplinäre Teamarbeit gefragt und die Bereitschaft neue und ungewöhnlich Wege zu gehen. 2003 Ein neuer Krankenhausbau für Eltern-Kind-Station und Erwachsenenpsychiatrie wird eingeweiht. Damit wurde die Familie als System in den Blick genommen. Die Eltern sind eng in die Behandlung miteinbezogen. 2003 Das Sozialtherapeutische Heim wird neu strukturiert. Ausgangspunkt war der Modellversuch des so genannten Leistungstyps 1.7, der es nun auch ermöglichte Doppeldiagnosen im Vergütungssystem zu berücksichtigen. Der Hilfebedarf solcher Menschen ist in der Regel deutlich höher. 2006 Das Haus St. Damiano in Stuttgart-Bad Cannstadt in Trägerschaft der Liebenau-Kliniken wird eröffnet. 2007 Einweihung der „Tagesklinik Bernsteinstraße“ in Stuttgart. Träger: Gesellschaft für Entwicklungspsychiatrie und Integration gGmbH (zu je 50 Prozent Liebenau Kliniken gGmbH und Fachkliniken Mariaberg gGmbH). 2007 Bau des Sinnesgartens in Liebenau. 2009 Neugestaltung der Ambulanz und des Empfangsbereichs der St. Lukas-Klinik. 2010 Erweiterung des Therapiekonzeptes um die Kunsttherapie. 2013 Neugestaltung der Physiotherapie in der St. Lukas-Klinik, Kooperationsvertrag St. Lukas-Klinik und Waldburg-Zeil Klinik Tettnang. Gesundheit 29

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