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Anstifter 2, 2014 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Bildung, Gesundheit, Familie und Dienstleistungen.

Arbeiten in

Arbeiten in der Stiftung Liebenau In der Stiftung Liebenau arbeiten viele Menschen mit Behinderung. Seit mehr als 40 Jahren gibt es dafür besondere Werk-Stätten. Dort werden verschiedene Dinge für die Kunden gemacht. Zum Beispiel: • Sachen aus Holz oder Metall zusammen bauen • Sachen einpacken • Wäsche waschen • Gärten pflegen • Wohnungen und Büros putzen Werk-Stätten sind zum Beispiel in Liebenau, Rosenharz oder Wangen. Manche Menschen mit Behinderung arbeiten in anderen Betrieben. Dabei helfen ihnen besondere Betreuer. Die Werk-Stätten sind der Stiftung Liebenau wichtig. Die Mitarbeiter dort haben das Gefühl, dass sie gebraucht werden. Sie haben eine Arbeit wie Menschen ohne Behinderung. Was sind die Liebenauer Arbeits-Welten? Drei Werk-Stätten gehören zu den Liebenauer Arbeits-Welten: • die von der Stiftung Liebenau • die von der Sankt-Gallus-Hilfe • die von der Liebenau Service GmbH. Das kurze Wort dafür ist LiSe. Jetzt gibt es einen gemeinsamen Namen für alle Werk-Stätten. Der neue Name ist: Liebenauer Arbeits-Welten. Es gibt neue Prospekte und einen neuen Werbe-Spruch. Der Spruch heißt: Mehr als gute Arbeit. Es gibt auch eine neue Internet-Seite. Sie heißt: www.liebenauer-arbeitswelten.de 24 Menschen mit Behinderung

Auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde Netzwerkprojekt fördert Begegnung zwischen Menschen von Claudia Wörner DUSSLINGEN – Inklusion bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von Alter, Fähigkeiten, Geschlecht und Herkunft – gleichermaßen am Leben in der Gemeinde teilhaben und die Gesellschaft gleichberechtigt mitgestalten können. Das auf drei Jahre angelegte Projekt „Dußlingen wird inklusiv“ will das Miteinander von Bürgern voran bringen und wird von der Aktion Mensch gefördert. Nach einer zehnmonatigen Vorlaufphase startet im August 2014 im Landkreis Tübingen das Projekt „Dußlingen wird inklusiv“. „Ziel ist, hier in der Gemeinde ein Netzwerk mit verschiedenen Kooperationspartnern aufzubauen, um Inklusion in Dußlingen und in der Region weiter voran zu bringen“, sagt Teresa Roth, Leiterin der Ambulanten Dienste der St. Gallus-Hilfe in Dußlingen. Im Rahmen eines breit angelegten Förderprogramms unterstützt die Aktion Mensch dieses Projekt. Von Anfang an mit im Boot ist die Gemeinde. „Schließlich geht es ja um unsere Bürger“, betont Bürgermeister Thomas Hölsch. Auch das Landratsamt Tübingen befürwortet und unterstützt das Projekt. Im Gespräch ist Teresa Roth außerdem mit Vertretern der Kreisbaugesellschaft Tübingen, der Altenhilfe der Stiftung Liebenau und der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Tübingen. „An allen Prozessen sind zudem Menschen mit Behinderung und Menschen mit Migrationshintergrund beteiligt“, betont die Diplompädagogin. Um Ideen, Wünsche und Erfahrungen zu sammeln, verschickte Teresa Roth Fragebögen an alle Dußlinger Haushalte. 154 kamen zurück. 33 gaben an, eine kör- perliche oder sonstige Behinderung zu haben. 63 Prozent der Fragebögen wurden von Frauen ausgefüllt, 37 Prozent von Männern. „Mit diesem Rücklauf bin ich sehr zufrieden“, erklärt Teresa Roth. „Die Auswertung zeigt, dass in den ausgefüllten Fragebögen viel Potenzial und eine Vielfalt an Ideen steckt.“ Mehrmals wurde genannt, dass sich Bürger mehr Begegnungsmöglichkeiten wünschen. „Das können zum Beispiel vereinsunabhängige Bürgerfeste oder multikulturelle Veranstaltungen sein“, erläutert Teresa Roth. Vorstellen kann sie sich auch, dass im Gemeinschaftsraum der Lebensräume für Jung und Alt zusammen gekocht wird. So könne zum Beispiel ein türkischer Kochkurs die Menschen zusammenbringen und für weitere Begegnungsmöglichkeiten sorgen. Mehr Rücksicht und weniger Gleichgültigkeit, mehr gemeinsame Aktivitäten und der Wunsch nach einem Treffpunkt in der Gemeinde sind weitere Anregungen aus der Fragebogen-Aktion, an der sich Bürger zwischen zwölf und 90 Jahren beteiligt haben. „Die ausgefüllten Bögen zeigen eine große Offenheit für das Thema Inklusion und es gibt einige konkrete Vorschläge“, stellt Teresa Roth fest. „Es zeichnet sich auf jeden Fall ab, dass viele kleine Schritte nötig sind, damit sich alle im Ort gut zurechtfinden und wohl fühlen.“ „Die Straßen sollen behindertengerecht werden. In den Straßen gibt es Löcher und wenn ich nicht hinschaue falle ich hin. Die Treppen sollen Stangen haben. Die Menschen sollen netter sein“, meint Ömer Türkeri, Einwohner von Dußlingen. Foto: Dominik Buschardt Menschen mit Behinderung 25

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