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Anstifter 1, 2021 der Stiftung Liebenau

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Aus der Praxis Stiftung Liebenau Bildung Landesbester kommt aus dem Berufsbildungswerk Hohe Auszeichnung für einen Absolventen des Berufsbildungswerks (BBW): Christian Hülse (3.v.r.) ist von der IHK Bodensee-Oberschwaben als einer von fünf Landesbesten in seinem Beruf geehrt worden. Der 25-Jährige schloss im vergangenen Sommer im BBW in Ravensburg seine Ausbildung zum Metallfeinbearbeiter ab. „Das habe ich in meinen 18 Jahren hier im BBW noch nie erlebt“, freut sich Metall-Betriebsleiter Thomas Rapp über den großen Erfolg seines Ex-Azubis. „Wir hatten immer wieder mal einen Kammersieger, aber ein Landesbester – das ist wirklich etwas ganz Besonderes.“ Dementsprechend ist Rapp voll des Lobes. „Immer vorbildlich“ sei der junge Mann während seiner dreijährigen Ausbildung gewesen. Dabei stand diese am Ende ja ganz im Zeichen der Coronapandemie. Wenige Monate vor den Abschlussprüfungen musste das BBW seine Werkstätten schließen und den Präsenzunterricht einstellen. Der Erfolg des Balingers Christian Hülse ist für Betriebsleiter Rapp auch ein Beleg für die hohen fachlichen und technischen Standards im BBW-Metallbereich. Und die Ausbilder seien jetzt natürlich stolz auf „ihren“ Preisträger: „Da zahlt sich unsere tägliche Arbeit aus.“ Von der IHK Bodensee-Oberschwaben für ihre herausragenden, mit „sehr gut“ bewerteten Prüfungsleistungen ausgezeichnet wurden mit den Fachlageristen Josua Flösch und Daniel Appel zwei weitere BBW-Absolventen. Mit auf dem Bild der Preisträger IHK-Präsident Martin Buck (links) und IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Peter Jany (rechts). Fondazione S. Elisabetta Grundsteinlegung für Lebensräume Meran Eine neue Wohnanlage „Lebensräume Meran“ mit 22 Wohnungen, gemeindeeigenem Kindergarten und Gemeinschaftsräumen entstehen auf dem Gelände des ehemaligen Eucharistiner-Klosters in Meran. Hier wird auch die Caritas Integra ihren Sitz haben. Ende Oktober wurde symbolisch der Grundstein gelegt. Ursprünglich war dieser fürs Frühjahr geplant, musste wegen Corona aber verschoben werden. Die Verantwortlichen bedauerten, dass sie auch die Feier im Oktober nur im kleinen Rahmen abhalten konnten, ohne die interessierte Öffentlichkeit. Mit der Grundsteinlegung gaben sie dem Bau den Segen: Es sei wichtig, das Mehrgenerationenhaus auf gutem Fundament zu bauen, bekräftigte Stadtdekan Hans Pamer bei der Segnung. Der Grundstein erhielt im Eingangsbereich der neuen Wohnanlage seinen festen Platz. Landesrätin Waltraud Deeg betonte, wie wichtig es sei, trotz derzeitiger Schwierigkeiten die Sozialprojekte im Land zu verwirklichen. Christian Klotzner, Präsident der Stiftung St. Elisabeth erläuterte das Konzept der Lebensräume: Zwei Drittel ältere Bewohnerinnen über 60 Jahre und ein Drittel jüngere Menschen sollen hier ein Zuhause finden. Das Zusammenleben basiert auf Selbst- und Nachbarschaftshilfe und wird von einer Fachkraft für Gemeinwesenarbeit moderiert. Gemeinsam mit der Diözese, der Caritas, der Stiftung Liebenau, dem Diözesaninstitut für den Unterhalt des Klerus (DIUK), dem Eucharistiner-Orden und der Gemeinde Meran verwirklicht die Fondazione S. Elisabetta die neue Wohnanlage. Sie ist für die Planung und den Bau verantwortlich, ebenso wie später für den Betrieb. Die ersten Mieterinnen und Mieter können voraussichtlich nach dem Jahreswechsel 2021 einziehen. 26 anstifter 1 | 2021

Stiftung Liebenau Freude inklusive Ihre Spende für die Stiftung Liebenau Spendenkonto Sparkasse Bodensee IBAN: DE35 6905 0001 0020 9944 71 BIC: SOLADES1KNZ Wir sagen Danke! Impressum Anstifter - Magazin der Stiftung Liebenau Kreativ geht auch online Die Kreativwerkstatt der Stiftung Liebenau erhielt erneut eine Spende von der HypoVereinsbank in Höhe von 1.100 Euro. Seit vielen Jahren besteht ein enger Kontakt zur HypoVereinsbank. Meetings und die Spendenübergabe wurden online veranstaltet. Das Wiedersehen auf dem Bildschirm war für alle ein freudiges Ereignis. Einen Wunsch, wofür die Spenden eingesetzt werden sollen, haben die Künstlerinnen und Künstler auch schon und diesen sogar gemeinsam gemalt: gemütliche Gartenmöbel für die Terrasse stehen ganz oben auf der Wunschliste. Spende für nachhaltigen Erfolg Eine Spende in Höhe von 5.000 Euro erhielt die Stiftung Liebenau von F. K. Systembau. Die beiden Geschäftsführer des Bauunternehmens aus Münsingen, Frank Bechle und Ewald Schmauder, überreichten den Scheck. Die Spende kommt dem Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) für das Projekt „Job-Coach- Aktiv“ zu Gute. Grundsätzlich endet mit dem Abschluss der Ausbildung die Begleitung der BBW-Teilnehmer. Oft fällt dann das komplette Betreuungsnetzwerk weg. Gleichzeitig findet der Einstieg ins Berufsleben statt, häufig verbunden mit einer Veränderung des Lebensumfeldes. Um diesen gewaltigen Umbruch zu meistern, hilft das Angebot des „Job-Coach-Aktiv“. Seit mittlerweile fünf Jahren verzichtet F. K. Systembau auf Weihnachtsgeschenke und spendet stattdessen für soziale Zwecke. Drachenkinder für Kinder Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden – so steht es auf einer Kerze im Büro des ambulanten Kinderhospizdienstes AMALIE: Die Kooperation der Stiftung Liebenau und der Malteser begleitet Kinder und deren Familien in Zeiten von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Für die Aufgaben erhielt der Dienst 20.000 Euro der Drachenkinder-Aktion von Radio7. Mit speziell ausgebildeten ehrenamtlichen Patinnen und Paten begleitet AMALIE Familien mit schwerst- und sterbenskranken Kindern oft über einen langen Zeitraum, bis über den Tod hinaus. Auch Kinder- und Jugendtrauerangebote sind wichtiger Bestandteil der Begleitung. Das Angebot des Kinderhospizdienstes gibt es in den Landkreisen Ravensburg und Bodensee. Auflage: 8 500 Herausgeber: Stiftung Liebenau Redaktion: Helga Raible (hr), verantw.; Anne Oschwald (ao), Daniel Krüger (dk), Susanne Droste-Gräff (sdg) Stiftung Liebenau Siggenweilerstraße 11 88074 Meckenbeuren Tel. 07542 10-1238 E-Mail: helga.raible@ stiftung-liebenau.de Druck: Siegl Druck und Medien GmbH & Co. KG, Friedrichshafen Autoren in dieser Ausgabe: Christof Klaus (ck) Die Texte in Leichter Sprache (S. 20, 21, 25) wurden übersetzt von Anne Oschwald und geprüft von der Prüfergruppe der Stiftung Liebenau. Piktogramme: METACOM Symbole © Annette Kitzinger Bildnachweise: Felix Kästle (S. 1), Marco Mehl (S. 3), stock.adobe.com (S. 6, 10), Stiftung Liebenau (S. 4, 5, 7, 8, 9, 10, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 22, 23, 24, 25, 26, 27), privat (S. 11, 28), Christof Klaus (S. 16), IHK/PhotoArt (S. 26) anstifter 1 | 2021 27

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