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Anstifter 1, 2019 der Stiftung Liebenau Österreich

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Schwerpunkt Mehr als zufrieden Karriereporträts aus den Häusern der Stiftung Liebenau „Meine Arbeit ist abwechslungsreich, sinnstiftend, jeden Tag eine kleine Herausforderung“: Die allermeisten unserer Angestellten und Beschäftigten sind in der Pflege oder Betreuung beruflich angekommen. Neben der zwischenmenschlich erfüllenden Tätigkeit schätzen sie die Sicherheit und die von der Stiftung Liebenau begleiteten Aufstiegsmöglichkeiten. Ein diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, eine Fachsozialbetreuerin, eine Pflegeassistentin, ein Hausmeistergehilfe und ein Heimhelfer berichten von ihrem jeweils ganz eigen motivierten, beruflichen Werdegang. Vom Zivildiener zur Diplomkraft Christian Netzer, DGKP (Diplom Gesundheits- und Krankenpfleger) im Haus St. Josef, Schruns, erklärt seinen beruflichen Werdegang und seine Motivation: „Alles begann mit meinem Zivildienst, den ich vor elf Jahren im Haus St. Josef in Schruns absolvierte. Neun Monate lang durfte ich mich damals in den Arbeitsalltag der Bewohnerinnen und Bewohner einbringen und stellte fest, dass mir die Bedürfnisse der älteren Menschen doch sehr am Herzen liegen. Schon damals überlegte ich, ob ein Beruf im Sozialbereich nicht das Richtige für mich wäre.“ Zunächst entschied sich Christian Netzer allerdings, in seinen alten Beruf als Einzelhandelskaufmann zurückzukehren – und haderte mit seiner Entscheidung. „Die Begegnungen mit den Kundinnen und Kunden erfüllten meine Bedürfnisse nur zum Teil“, sagt er. Schließlich gab er seinen Beruf auf und absolvierte ein Praktikum, wieder im Haus St. Josef. „Jetzt war ich sicher, dass ich einen Beruf in der Altenpflege ergreifen wollte. Da man als diplomierter Gesundheits-und Krankenpfleger vielfältige Möglichkeiten hat, wählte ich diese Ausbildung, die ich im März 2015 startete.“ Für später zog er eine Spezialisierung oder auch Leitungsfunktion in der Akut- oder Altenpflege, stationär oder ambulant, in Erwägung. „Für mich begann nun der Ernst des Lebens und ich muss zugeben: Das Lernen fiel mir anfangs schwer, da ich es nicht gewohnt war, so viel Wissen zu verarbeiten“, erinnert er sich. „Doch im Laufe der Zeit wurde es besser. In schwierigen Situationen schafften die Liebe zur Musik und meine Vereinsfreunde der Bürgermusik St. Gallenkirch den Ausgleich und holten mich auf die Erde zurück.“ Auch seine Familie unterstütze ihn und so bestand er im Februar vergangenen Jahres die letzte Prüfung. Kurz darauf erhielt er sein Diplom im feierlichen Rahmen. „Zu diesem Zeitpunkt stand für mich bereits fest, in der Langzeitpflege zu arbeiten. Beruflich bin ich angekommen und habe im Haus St. Josef einen Arbeitsplatz nach meinen Wünschen gefunden.“ (ju) 8 anstifter ÖSTERREICH 1 | 2019

Schwerpunkt Von der Alltagsmanagerin zur Pflegefachassistentin Martina Strassl arbeitet heute als Fachsozialbetreuerin im Sozialzentrum Kloster Nazareth in Stadl-Paura und plant ihre Weiterbildung zur Pflegefachassistentin. Sie ist seit 2005 im Haus beschäftigt: „Das Sozialzentrum Kloster Nazareth war damals das erste Haus der Stiftung Liebenau in Österreich, das nach dem Konzept der Hausgemeinschaften arbeitete. Für diese Hausgemeinschaften wurden Alltagsmanagerinnen gesucht. Ich habe mich beworben und sehr gefreut, als ich die Anstellung bekommen habe. Zuvor arbeitete ich als Hilfskraft in verschiedenen Branchen. Nun konnte ich den Alltag für die zehn älteren Menschen meiner Hausgemeinschaft mitgestalten und sie nach ihren Wünschen und Fähigkeiten an den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten teilhaben lassen. Großen Spaß machte mir außerdem das Zusammenarbeiten mit den verschiedenen Berufsgruppen: den Pflege- und Reinigungskräften oder auch dem Küchenpersonal.“ Martina Strassl interessierte sich mehr und mehr für Pflegeund Betreuungskompetenzen und absolvierte berufsbegleitend im Jahr 2008 die Ausbildung zur Heimhelferin. Nach weiteren Jahren hatte sie das Bedürfnis, mehr Verantwortung zu übernehmen und so schloss sie im Jahr 2011 die Weiterbildung zur Fachsozialbetreuerin mit dem Schwerpunkt Altenarbeit ab. „Heute arbeite ich in der Pflege, im Alltagsmanagement und im Nachtdienst, kann mich überall einbringen. Das ist sehr abwechslungsreich und gefällt mir gut. Als nächstes möchte ich mich zur Pflegefachassistentin weiterbilden. Wie bei meinen vorangegangenen Weiterbildungen werde ich dabei wieder von der Stiftung Liebenau begleitet und unterstützt.“ (sf) Vom Unterstützten zum Unterstützer „Aufgrund meiner Herzerkrankung benötigte ich früher selbst Hilfe und Unterstützung. Ich habe gesehen und erfahren, wie wichtig es ist, andere zu unterstützen und zu begleiten. Deshalb habe ich mich für den Beruf des Heimhelfers entschieden“, erklärt Raffael Brindl seine Motivation. Seine einjährige Ausbildung zum Heimhelfer absolvierte er über das Projekt BIGS (Berufsintergration im Gesundheits- und Sozialbereich) auf Basis der Kooperation zwischen dem Verein Miteinander und der Stiftung Liebenau. Das war im Jahr 2015. Nachdem er die Ausbildung abgeschlossen hatte, begann er im Sozialzentrum Kloster Nazareth in Stadl-Paura als Alltagsmanager. „Mir gefällt das Konzept der Hausgemeinschaften gut. Das Alltagsleben in diesen kleinen, familiären Strukturen ist optimal für die älteren Menschen. Besonders großen Spaß macht mir das gemeinsame Kochen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.“ Raffael Brindl plant, sich zum Fachsozialbetreuer mit Schwerpunkt Altenarbeit weiterzubilden. (sf) anstifter ÖSTERREICH 1 | 2019 9

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