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Anstifter 1, 2018 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Bildung, Familie, Gesundheit, Lebensräume, Pflege, Service und Teilhabe.

Schwerpunkt Gezielte

Schwerpunkt Gezielte Medizin im Alter Das Älterwerden bringt nicht selten auch altersbedingte Krankheiten mit sich. Mit einem zusätzlichen Behandlungsangebot im Bereich der Altersmedizin (Geriatrie) erweiterte die St. Lukas-Klinik ihr Leistungsspektrum. Damit öffnet sich die Innere Abteilung der Fachklinik der Stiftung Liebenau gezielt für ältere Menschen mit Mehrfacherkrankungen. Grundlage für dieses neue geriatrische Angebot sind die fachübergreifenden Kompetenzen, die zu den besonderen Stärken der St. Lukas-Klinik gehören und die insbesondere in der medizinischen Behandlung von Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen erforderlich sind. Unter der Leitung des Internisten und Neurologen Dr. Bernd Meyjohann startete die Innere Abteilung der St. Lukas-Klinik in Liebenau ein geriatrisches Versorgungsangebot. „Für ältere Menschen ist unsere fachübergreifende Akutgeriatrie eine wichtige Ergänzung in den regionalen und überregionalen Gesundheitsdienstleistungen“, sagt Irmgard Möhrle-Schmäh, Geschäftsführerin​der Liebenau Kliniken. Ältere Menschen haben oft mehrere Krankheiten aus verschiedenen Fachbereichen. So kann zum Beispiel eine akute Verschlechterung einer Herz-, Kreislauf- oder Lungenerkrankung mit einem Parkinson-Syndrom oder mit Verwirrtheitszuständen zusammentreffen. Auch ist nicht selten eine multiprofessionelle Weiterbehandlung mit geriatrischer Frührehabilitation nach einem Gelenkersatz, einer Infektion oder anderen schwerwiegenden Krankheitsverläufen erforderlich. Solche Mehrfacherkrankungen von älteren Menschen erfordern genau jene fachübergreifenden Kompetenzen, die in der St. Lukas-Klinik vorhanden sind. Die Fachklinik ist seit vielen Jahren auf den besonderen Behandlungsbedarf von Menschen mit geistigen Behinderungen oder Mehrfacherkrankungen spezialisiert. Die multiprofessionellen Teams sind darin geschult, auch Menschen mit Kommunikations- oder Verhaltensstörungen zu verstehen und zu führen und ihnen eine individuell angepasste, ganzheitliche Behandlung zu bieten. „In den üblichen Strukturen unseres zunehmend spezialisierten und ablaufoptimierten Gesundheitssystems gehen diese Menschen oftmals verloren. Wir sind in der Lage, umfassende Lösungen anzubieten. Unsere fachübergreifenden Kompetenzen aus der Medizin für Menschen mit Behinderung werden in besonderem Maß auch den Problemen von älteren Menschen gerecht“, erklärt Dr. Bernd Meyjohann, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin. Dr. Meyjohann verfügt über eine doppelte Qualifikation als Facharzt für Innere Medizin und für Neurologie. Unter seiner Leitung können internistisch-neurologisch mehrfach erkrankte, ältere Menschen mit aufkommender Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit oder auch einer absehbaren Demenz stationär behandelt werden. Durch frühmobilisierende Maßnahmen gelingt es, das viele Menschen wieder in ihr bisheriges Wohnumfeld zurückkehren. (re) Nähere Informationen zur Akutgeriatrie in der St. Lukas-Klinik finden Sie unter www.stiftung-liebenau.de/geriatrie 16 anstifter 1 | 2018

Schwerpunkt Gemeinsam leben Mitarbeiter und Bewohner den Alltag in der Hausgemeinschaft Lindenallee im Pflegeheim Helios. Hausleiterin Laura Moitzi (links) in der Hausgemeinschaft Seepromenade, in der alle Bewohner aus Südeuropa kommen. Pflege ohne Grenzen In familiären Wohngemeinschaften leben die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims Helios im schweizerischen Goldach, das von der Stiftung Helios Leben im Alter geführt wird. Auf größtmögliche Würde und Autonomie wird geachtet – darin unterscheidet sich das Haus nichtvon den Häusern der Pflege in der Stiftung Liebenau. Seinen ganz eigenen Charakter bekommt das Haus durch einige Besonderheiten: die leuchtenden Farben und eine italienische Wohngruppe. Gleich beim Eintritt ins Pflegeheim Helios umfängt einen eine helle und warme, eine sonnige Stimmung. Goldgelbe Farbtöne reflektieren das Licht und lassen es leuchten. Hier macht das Haus seinem Namen Helios: ‚Sonnengott der griechischen Mythologie‘ alle Ehre. Strahlend sind auch die anderen fünf Farben auf den drei Etagen. Denn zur besseren Orientierung und für ein heimeliges Gefühl hat jede der fünf Wohngruppen ihre eigene: Viel Grün findet sich in der Lindenallee, viel Gelb in der Wohngruppe Goldregen, Lila steht für die Wohngruppe Flieder, Blau für die Seepromenade und wo das Orange dominiert, fühlen sich die elf Bewohner der Wohngruppe Morgenrot zuhause. „Je älter ein Mensch ist, desto größer ist auch seine Individualität“, sagt Hausleiterin Laura Moitzi. „In kleinen Wohngruppen rund um eine gemeinsame Wohnküche können wir auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingehen und auch die Angehörigen einbinden.“ Sie berichtet von einem älteren Herrn, der im Pflege heim Helios seine alten Rituale wie gewohnt lebt: Täglich bekommt er zwei Zeitungen in sein Zimmer auf den Tisch geliefert. Daneben legt die Pflegekraft ein Taschentuch. So fühlt er sich sicherer, falls die Augen tränen oder die Nase läuft und so hat es seine Frau empfohlen. Jeden Tag aufs Neue freut sich der ältere Herr dann auf ein ungestörtes „Arbeiten“. „Heute kommen die Senioren mit höheren Pflegestufen und stärkerer Demenz ins Heim als noch vor ein paar Jahren. Die Pflege und Betreuung ist zeitintensiver geworden. Wichtig ist uns, herz lich, zugewandt und gesprächsbereit zu bleiben“, sagt Moitzi. Zugenommen hat außerdem der Anteil an Bewohnern anderer Herkunftsländer. Im Pflegeheim Helios sind es inzwischen 20 Prozent: 15 kommen aus Italien, je eine Person aus Spanien und Ungarn. „Demenz lässt Senioren die Fremdsprache verlernen. Deshalb haben wir mit Eröffnung des Neubaus im Jahr 2007 die mediterrane Wohngruppe gegründet. Hier finden die Südeuropäer Wertschätzung und Geborgenheit in der Muttersprache. Auch die meisten Mitarbeiter sprechen Italienisch; im vergangenen Jahr haben viele einen vom Haus organisierten Itali enischkurs besucht.“ Mit einem „Buon giorno“, das mehrfach freudig erwidert wird, begrüßt Moitzi die Bewohner der Seepr omenade und erfährt mit einem „tutto bene?“ die tagesaktuellen Befindlichkeiten. Und selbstverständlich wird im Pflege heim Helios neben den traditionellen jahreszeitlichen Festen auch die "festa della repubblica", der italienische Nationalfeiertag, am 2. Juni gefeiert. Dann gibt es Pizza, Pasta, Risotto und italienische Eiscreme. Es wird gesungen und manche Erinnerung geteilt. (ebe) Laura Moiti verantwortet seit vergangenem Juni die operative Leitung des Pflegeheims Helios sowie den angeschlossenen Spitexdienst. Schon zuvor war sie in Co-Leitung mit dem bisherigen Hausleiter Karl Eugster rund zwei Jahre für das Pflegeheim zuständig. Karl Eugster hat das Hausgemeinschaftskonzept mit großem Engagement eingeführt und den Neubau wie die Sanierung der alten Villa Helios in den Jahren 2007 und 2008 geleitet. anstifter 1 | 2018 17

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