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Anstifter 1, 2014 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Bildung, Gesundheit, Familie und Dienstleistungen.

Kinder

Kinder trauern anders Sonja Reischmann Stiftung ruft Kindertrauergruppe ins Leben von Helga Raible LANDKREIS RAVENSBURG/BODENSEEKREIS – Kinder erleben den Verlust eines nahestehenden Menschen oft ganz anders als die Erwachsenen und reagieren auf besondere Weise darauf. Nicht immer finden sie in ihrem Umfeld Verständnis und Unterstützung in ihrer Trauer. Um hier zu helfen, hat der Ambulante Kinderhospizdienst für den Bodenseekreis und den Landkreis Ravensburg ein spezielles Angebot zur Trauerbegleitung für Kinder entwickelt. Durch den Anstoß der Sonja Reischmann Stiftung wurde es im Januar 2014 realisiert. Eine Familie hat durch Suizid den Vater verloren. Die junge Mutter leidet sehr unter dem traumatischen Verlust. Ihre Kraft reicht kaum aus, um für die drei Kinder (5, 6 und 8 Jahre alt) zu sorgen. Die Kinder spüren das Leid ihrer Mutter und bemühen sich, sie zu schonen. In diesem Beispiel wurde der Ambulante Kinderhospizdienst über die Notlage informiert und sprang ein. Seither besuchen zwei erfahrene ehrenamtliche Patinnen die Familie regelmäßig, sind für die Kinder da und entlasten die Mutter. Bisher mussten solche Einsätze des Kinderhospizdienstes eine Ausnahme bleiben, denn für Trauerarbeit gibt es keine Finanzierung. Zukünftig sollen trauernde Kinder beim Kinderhospizdienst eine regelmäßige Anlaufstelle finden. Mit insgesamt 13.500 Euro, verteilt auf drei Jahre, finanziert die Sonja Reischmann Stiftung den Aufbau und die Durchführung einer speziellen Trauerbegleitung für Kinder. „Die Idee kam meiner Schwester Angelika Klingenthal und mir dadurch, dass unser Vater, also auch der Vater der Stifterin, sehr früh verstarb und wir Kinder damals keinen Raum zur Trauer fanden“, sagt Sabine Reischmann. „Der Bedarf für eine Trauergruppe ergab sich aus Gesprächen mit betroffenen Familien, aber auch Jugendämter und Beratungsstellen in der Region haben bereits nach solchen Angeboten gefragt“, berichtet Barbara Weiland, Koordinatorin des Kinderhospizdienstes für den Bodenseekreis. In dieser Gruppe werden zwei ehrenamtliche Mitarbeiter, die speziell zu diesem Thema geschult sind, einmal monatlich einen festen Treffpunkt für Kinder aus der Region (Landkreis Ravensburg und Bodenseekreis) bieten. Diese Gruppe soll einen stabilen Raum und geschützten Ort für Auseinandersetzungen mit dem schweren Verlust verschaffen. Geplant sind neben Gesprächen vor allem kreative und kunsttherapeutische Angebote. Außerdem wird die Kindertrauergruppe auch Freizeitangebote durchführen, die der Entlastung der Familie dienen. Barbara Weiland (v. l.) vom Kinderhospizdienst Bodenseekreis, ihre Kollegin Elisabeth Mogg vom Kinderhospizdienst Landkreis Ravensburg und Sabine Reischmann von der Sonja Reischmann Stiftung. Foto: Droste-Gräff www.kinderhospizdienst-ravensburg.de www.kinderhospizdienst-bodensee.de 32 Kinder und Jugend

Eine Mannschaft mit Energie (v.l.): Automatisierungstechniker Markus Buchholz, Auszubildender Tobias Schollmayer, Ingenieur Oliver Hoppe, Projektleiter Joachim Locher, LiGAS- Geschäftsführer Michael Staiber, Daniel Pantel, Elektroniker für Betriebstechnik, Uwe Bittenbinder Energieelektroniker. Foto: Benicke Erfolg durch intelligente Energiesteuerung LiGAS-Abteilung Messen Steuern Regeln (MSR) sorgt für energetische Effizienz von Elke Benicke LIEBENAU – Überhitzte oder unterkühlte Zimmer, unangenehmer Geruch in den Unrein-Räumen und Störungen durch die Wärmepumpenanlage: Das Altenpflege-heim, das im Jahr 2011 zum ersten Projekt der Abteilung MSR wurde, wies insgesamt 349 technische Fehler auf. Aufgrund ihrer hohen Betreibererfahrung und mit moderner Software hat die LiGAS GmbH in diesem und bis heute elf weiteren Gebäuden die bestehende MSR-Technik repariert oder neu installiert und gleichzeitig den Energieverbrauch gesenkt. „Die Energieeinsparverordnung fordert eine hohe energetische Effizienz. Dabei spielt die Heizungsund Lüftungstechnik eine wesentliche Rolle. Neubauten sollen außerdem über regenerative Energiequellen verfügen“, erklärt Joachim Locher, Prokurist, Elektromeister und Leiter der MSR-Projekte bei der LiGAS. „Um die verschiedenen Wärmeerzeuger und den Bedarf optimal aufeinander abzustimmen, braucht es eine MSR-Anlage. Leider werden diese aus Mangel an Zeit und Fachkräften oft nicht mit der nötigen Sorgfalt und Kompetenz installiert, kaum auf ihre Qualität hin überprüft.“ Hier setzt die MSR- Abteilung der LiGAS an: Sie untersucht fehlerhafte Anlagen in Gebäuden der Stiftung Liebenau sowie externer Kunden, analysiert und behebt die Mängel. In Neubauten installiert sie CentraLine, eine führende Software in der Gebäudeautomatisierung. „Als ein Unternehmen im Verbund der Stiftung Liebenau bekommen wir die Wirkung unseres Tuns bei internen Projekten laufend mit“, sagt Michael Staiber, Geschäftsführer der LiGAS. „Das unterscheidet uns von anderen Firmen.“ Die vier Mitarbeiter der MSR-Abteilung unter der Leitung des Informatik- Ingenieurs und Hauptprogrammierers Oliver Hoppe haben sich die Abläufe, die nötige Koordination und den Umgang mit der Software auf der Basis dieses ständigen Feedbacks in Abstimmung mit der Projektleitung selbst erarbeitet und in einem Pflichtenheft verankert. Eine spezielle Ausbildung zum MSR-Techniker gibt es derzeit noch nicht und: „Es reicht nicht aus, wenn einer nur programmieren kann“, bemerkt Joachim Locher. Zum Erfolg der MSR-Abteilung habe jeder einzelne des LiGAS-Teams beigetragen. „Denn nur alle Leistungen zusammen machen die Erfahrung und Kompetenz der LiGAS aus.“ Die MSR-Technik boomt und die LiGAS bereitet sich auf ein Wachstum der MSR-Abteilung vor. Im vergangenen Jahr seien verstärkt auch externe Kunden dazugekommen, darunter zum Beispiel die Stadt Stockach, die die MSR-Technik im Dorfgemeinschaftshaus Espasingen einbauen ließ. „Wir sind mit der Arbeit der LiGAS sehr zufrieden“, sagt Ingenieur und Planer Franz Stadelhofer dem Projekt. „Die Mitarbeiter der LiGAS sind sehr zuverlässig, kompetent und pünktlich. Sie hatten kein Problem, die neue Anlage in eine vorhandene Gebäudeleittechnik zu implementieren.“ Dienstleister 33

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