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Anstifter 1, 2014 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Bildung, Gesundheit, Familie und Dienstleistungen.

Impulse für innovativen

Impulse für innovativen Hilfemix Gerhard Schiele neues Mitglied im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) von Anne Oschwald LIEBENAU – Post vom Bundespräsidenten erhielt die Stiftung Liebenau Ende vergangenen Jahres. Um genau zu sein, war sie an Gerhard Schiele, den Geschäftsführer der Altenhilfe Deutschland der Stiftung Liebenau, gerichtet. In dem Anschreiben steht: „Auf Vorschlag des Vorstandes berufe ich Sie zum Mitglied des Kuratoriums Deutsche Altershilfe“. Der Bundespräsident ist Schirmherr des Kuratoriums, kurz KDA. Gerhard Schiele reiht sich somit in das Gremium bestehend aus etwa 70 Fachleuten aus ganz Deutschland und den Niederlanden ein. Das KDA setzt sich seit über 50 Jahren erfolgreich dafür ein, Menschen eine hohe Lebensqualität im Alter zu sichern. Unzählige Konzepte, Projekte, aber auch die Beratung, Fortbildungen, Tagungen sowie Veröffentlichungen belegen seither den Einsatz für eine moderne Altenhilfe und Altenarbeit. Das interdisziplinäre, vernetzt tätige Team besteht neben Sozial-, Gesundheits- und Pflegewissenschaftlern aus Fachleuten aus den Bereichen Volkswirtschaft, Architektur, Psychologie, Sozialarbeit, Pädagogik, Sozialpädagogik, Biologie sowie Geographie. Die KDA-Angebote richten sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Entscheidungsträger und Verantwortliche in allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen sowie auf allen Ebenen der Altenhilfe und Altenarbeit. Schiele gilt als Experte in Sachen gemeinwesen- und sozialraumorientierte Altenhilfe, die auf Selbst- und Nachbarschaftshilfe sowie ganzheitlichen Ansätzen aufbaut und Prävention zum Ziel hat. Hierfür hat er viel Erfahrung bei der Realisierung der „Lebensräume für Jung und Alt“ der Stiftung Liebenau gesammelt, Gerhard Schiele, Geschäftsführer der Altenhilfe Deutschland der Stiftung Liebenau und neues Mitglied im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). die er mitentwickelt hat und in verschiedenen Quartiersprojekten fortführt. Schon vor mehr als 20 Jahren wurde in Liebenau mit der Umsetzung dieses Mehrgenerationen-Konzeptes das Zeichen der Zeit erkannt: Mit neuen Ideen wollte man der demografischen Entwicklung früh entgegentreten. Auch in Österreich wurde inzwischen dieses Konzept umgesetzt (s.S.20). Dies wird auch von anderen bestätigt. Dr. h. c. Jürgen Gohde, Vorstandsvorsitzender des KDA sagt: „Die Stiftung Liebenau hat mit dem Konzept der Lebensräume für Jung und Alt wesentliche Impulse für das Zusammenleben der Generationen und einen innovativen Hilfemix im Quartier gegeben. Viele Beiträge auch im Netzwerk SONG sind mit Gerhard Schiele verbunden. Wir freuen uns auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.“ www.altenhilfe-liebenau.de www.kda.de 18 Altenhilfe

Essen wird zur Chefsache Küchenleiter der St. Anna-Hilfe Österreich definieren einheitlichen Standard von Elke Benicke STADL PAURA – Ihr gemeinsames Ziel ist Qualität auf möglichst hohem Niveau. Ende September trafen sich in Stadl Paura bei ihrer ersten Klausur 14 Küchenleiter aus den Häusern der St. Anna-Hilfe Österreich. Gemeinsam definierten sie einen Standard für die Produktion der Mahlzeiten, der vom regionalen Einkauf bis zur ansprechenden Gestaltung zu Tisch reicht. Bei der ersten Klausur der Küchenleiterinnen in Stadl Paura aktualisierten 14 Teilnehmerinnen den Standard, der für alle Küchen der St. Anna-Hilfe Österreich gilt. Foto: privat von der Heimleitung über die Küchen- und Hauswirtschaftsleitung bis hin zum Pflegeleiter sind für die Kette der Essensproduktion mitverantwortlich. „Das Essen für die rund 700 Bewohner wurde quasi zur Chefsache, denn nur so kann es funktionieren“, sagt Verwaltungsleiter Winfried Grath, der die Klausurtagung moderierte. Mit am Tisch: Ästhetik und Autonomie Oft sind es Kleinigkeiten, an denen es hapert. „Was nützt ein gutes Essen, das nicht schön angerichtet ist? Was nützt ein schön angerichtetes Essen, wenn der Bewohner nicht wählen kann?“, fragte eine Küchenleiterin. Einig waren sich alle, dass das Essen immer nur so gut sein kann wie das schwächste Glied in der Kette der Essensproduktion. Festgeschrieben wurde auch, dass die Qualität durch bereichsübergreifende intensive Zusammenarbeit, enge Kommunikation und Schulung der Mitarbeiter sichergestellt werden soll. Die Küchenleiter nahmen die gesamte Essensproduktion von Menüauswahl und Einkauf über Kochen und Liefern bis zum Essen am Tisch unter die Lupe. Wichtig ist ihnen dabei, die individuellen Bedürfnisse der Bewohner zu achten. „Selbstbestimmtheit und individuelle Lebensqualität sind ein hohes Gut und stehen oft in Konkurrenz zu gesundheitlichen Risiken. Dabei gilt es genau abzuwägen, wo nicht doch Autonomie vor Sicherheit gehen kann“, fasst Winfried Grath die Diskussion zusammen. „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Alle Teilnehmer der Küchenleiterklausur waren sich über den hohen Stellenwert des Essens für die Bewohner der St. Anna- Hilfe Österreich einig. Der neue Küchenstandard legt nun fest, dass die Kette der Essensproduktion durchgängig und auf einem gleichbleibend hohen Niveau gehalten wird. Ebenfalls formuliert sind Hygiene- Richtlinien, gesetzliche Vorschriften und Essenszeiten. Der neue Standard nimmt aber vor allem die Führungskräfte in die Pflicht. Alle Führungsebenen, Verschiedene Küchen – dasselbe Ziel Durch die Verschiedenartigkeit der Küchen der St. Anna-Hilfe Österreich ergab sich ein bereichernder, multiprofessioneller Austausch. Der neue Standard gilt sowohl für die Großküchen, die täglich 500 Essen produzieren, als auch für die Verteilerküchen, die Essenskomponenten kochen und aufbereiten, sowie für die Hausgemeinschaftsküchen, die das Essen bei den Bewohnern zubereiten. „Es ist gelungen, trotz der Unterschiedlichkeit gemeinsame Ziele für den Alltag zu entwickeln“, so Winfried Grath. Altenhilfe 19

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