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annalive 02/2018

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

8 DAS THEMA „In den

8 DAS THEMA „In den letzten 15 Jahren hat sich die Casa zu einem stat tlichen Sozialunternehmen entwickelt. ” Dr. Berthold Broll ist Vorstand der Stiftung Liebenau. Wie kam es zur engeren Zusammenarbeit mit der Caritas der Erzdiözese Wien und wie zur Gründung der Casa – Leben im Alter? Dr. Berthold Broll, Vorstand der Stiftung Liebenau (rechts oben im Bild aus dem Jahr 2010 bei der Eröffnung des Marienheims in Baden bei Wien), erinnert sich noch genau: „Zur Gründung der Casa in Wien kam es auf Initiative und Vorschlag von Herrn Dr. Raimund Badelt, seinerzeit Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien. Schnell waren wir uns einig, dass das eine gute Idee war und daraus eine gute Partnerschaft erwachsen würde.“ Und wie hat sich die Casa entwickelt? „In den letzten 15 Jahren hat sich die Casa zu einem stattlichen Sozialunternehmen mit einigen 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und verschiedenen Beteiligungen und Ablegern in und außerhalb Österreichs entwickelt. So hat die Casa zum einen den Schritt in die Slowakei getätigt und zum anderen eine neue Partnerschaft mit der Erzdiözese Salzburg begonnen“, berichtet Dr. Broll und ergänzt: „Für die Zukunft sind weitere gute Projekte angedacht. Die Casa hat sich mittlerweile auch einen Namen als Betreiberin von Kindertagesstätten gemacht.“ 2002 2003 Klaus Müller wird Co-Geschäftsführer Ab April leitet Klaus Müller die Stiftung Liebenau Österreich, die noch St. Anna-Hilfe heißt, als kaufmännischer Geschäftsführer zusammen mit Manfred King. Im Juni beginnt in den Wohngruppen einiger Häuser erstmals eine kontinuierliche Betreuung durch Präsenzkräfte. Kooperation mit der Caritas Wien Im Januar gründen die Caritas Wien und die Stiftung Liebenau Österreich, die noch St. Anna-Hilfe heißt, die CaSa – Leben im Alter gGmbH. Geschäftsführer sind Klaus Müller und Christian Klein.

9 DAS THEMA „Es gibt so viele Ereignisse, an die ich mich gerne erinnere. Ich könnte ein Buch schreiben.“ Anni Kohlross war bis vor kurzem Ehrenamtliche im Haus St. Josef, Schruns. In den zwölf Jahren ihres ehrenamtlichen Engagements im Haus St. Josef, von 2005 bis 2017, hat Anni Kohlross viel erlebt und einige Anekdoten gesammelt. Hier eine kleine Auswahl: „Einmal waren die Bewohnerinnen, Bewohner und Ehrenamtlichen des Hauses St. Josef zum Essen ins Restaurant eingeladen“, erinnert sich Anni Kohlross. „Jeder konnte seine Essenswünsche äußern und Franz, ein Bewohner, den ich an jenem Tag betreute, wünschte sich sehnlichst Zizili mit Brot (Wienerle mit Brot, Anm. d. Red.) und ich bestellte mir dasselbe. Franz aß seine Lieblingsspeise hastig und voller Begeisterung, während ich noch an einem anderen Tisch zugange war. Als ich zurückkam, war nicht nur sein sondern auch mein Teller leer und Franz strahlte mich vielsagend an.“ „Ein Erlebnis der besonderen Art war auch die alljährlich gut organisierte Nikolausfeier. Während ich mit einigen Mitarbeiterinnen den Speisesaal festlich dekorierte, schauten immer wieder Bewohnerinnen und Bewohner vorbei. Sie wollten wissen, ob und wann der heilige Nikolaus heute zu uns kommt. Weiß er denn, dass wir auf ihn warten und ist der Schnee auch kein Hindernis für ihn? Zu diesem Anlass waren immer alle Plätze besetzt und es knisterte förmlich vor Spannung und Vorfreude. Wenn es dann endlich klopfte und der Nikolaus mit Knecht Ruprecht erschien, waren alle glücklich. Ich werde nie vergessen, wie dankbar die von uns Ehrenamtlichen liebevoll gestalteten „Klosasäckle“ von den älteren Menschen entgegen genommen wurden.“ „Als Ehrenamtliche kümmerte ich mich auch um die Tischdekorationen. Und einmal entdeckte ich auf einem Streifzug durch meinen Garten eine Vielzahl an Schneeglöckchen, die ich in kleine Töpfe einsetzte und zum Kaffeenachmittag mitbrachte. Ich hätte nie gedacht, dass dieses kleine Blümchen so große Emotionen wecken kann: Jeder wollte eins mit aufs Zimmer nehmen und weil sie nicht für alle reichten, musste ich versprechen, noch welche nachzureichen. Da mich dieser Aufruhr doch sehr beschäftigte fragte ich einige, was denn an den Schneeglöckchen so besonderes wäre. Ich bekam immer dieselbe Antwort: Dieses Blümlein kennen wir schon ein Leben lang, es erinnert uns an den Frühling und unsere Jugendzeit.“ ❏ 2004 Eröffnung der Lebensräume für Jung und Alt und des Sozialzentrums Montafon Im Januar übernimmt die Die CaSa – Leben im Alter das Altenpflegeheim Waldkloster in Wien. Zeitgleich wird in Bregenz die generationenübergreifende Wohnanlage Lebensräume für Jung und Alt eingeweiht. Die Stiftung Liebenau übernimmt das Patronat für die Stiftung Helios in der Schweiz, die nun eng mit der Stiftung Liebenau Österreich, damals noch St. Anna-Hilfe, zusammenarbeitet. Im April wird das Gesundheits- und Sozialzentrum Montafon in Schruns feierlich eingeweiht. Pflegeheim St. Josef im Sozialzentrum Montafon, Schruns Im Juli übernimmt die CaSa – Leben im Alter gGmbH das Marienheim in Baden bei Wien – die Stiftung Liebenau Österreich alias St. Anna-Hilfe das Seniorenheim Bartholomäberg. Im August startet das Projekt Job&Kids.

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