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annalive 02/2018

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

6 DAS THEMA „Wichtig

6 DAS THEMA „Wichtig ist, dass wir den Durchblick behalten – so wie uns das bisher auch gelungen ist. “ Sabine Sperger verwaltet das Seniorenheim Tschermakgarten, Bregenz. „Ich fühle mich hier sehr wohl und komme (fast) jeden Tag gerne zum Arbeiten.“ Isolde Schleichert macht die Abrechnung in der Zentralen Verwaltung, Bregenz. Fast 30 Jahre arbeitet Sabine Sperger schon im Seniorenheim Tschermakgarten. Im Mai 1989 hat sie angefangen, neun Jahre bevor die Stiftung Liebenau, damals noch St. Anna-Hilfe, das Haus übernommen hat. Was hat sich verändert? „Alles! Ich habe das Gefühl, ich mache heute was ganz anderes als früher“, lacht sie und erklärt: „Die Technik hat Einzug gehalten. Computer, Scanner, Smartphones sind heute selbstverständlich – im Gegensatz zu früher. Auch mein Kontakt zu den Menschen im Haus hat sich verändert: Früher waren die Bewohner rüstiger. Ich habe mich öfter und länger mit ihnen unterhalten können. Heute sind sie pflegebedürftiger bei ihrem Einzug ins Heim und es sind eher die Angehörigen, die ein Gespräch suchen.“ Was ist gleich geblieben? „Die Dankbarkeit von Bewohnern und Angehörigen für die Menschlichkeit, die sie hier im Haus erfahren.“ Von Anfang an im Team ist auch Isolde Schleichert. Sie erinnert sich noch genau, wie alles begann: „Die Verwaltung der Stiftung Liebenau Österreich, damals noch St. Anna-Hilfe, ist 1998 in ein kleines ausrangiertes Bewohnerzimmer im Tschermakgarten eingezogen; dort habe ich mich auch vorgestellt. Im Herbst 1999 sind wir in die Anton-Schneider-Straße umgezogen. Da das Unternehmen sehr schnell gewachsen ist, war auch dieses Büro mit seinen vier Räumen gleich zu klein. Mit jedem neuen Mitarbeiter wurde ein neuer Schreibtisch aufgestellt, bis wir vor lauter Schreibtischen fast nicht mehr laufen konnten. Zwei Jahre später sind wir dann in unser jetziges Büro in die Kirchstraße gezogen. Das war groß genug und ist es bis heute.“ „Wie hat sich die Arbeit in der Zentralen Verwaltung entwickelt“? „Die Stiftung Liebenau Österreich ist ständig gewachsen. Wir haben nicht nur neue Häuser und Mitarbeiter dazu bekommen. Auch die Aufgabengebiete haben sich immer wieder geändert. Anfangs hat die deutsche Stiftung Liebenau noch viel für uns erledigt, zum Beispiel die Heimkostenabrechnung, das Controlling oder die Buchhaltung. Auch die Geschäftsführung war in deutscher Hand. Inzwischen machen wir alles selbst. Im Laufe der Jahre hat sich mein Arbeitsgebiet ständig geändert und erweitert. Angefangen habe ich mit dem Mahnwesen, habe dann die ersten drei Häuser abgerechnet. Heute bin ich für die Abrechnung aller zehn Häuser, die Rechnungsstellung für das Betreute Wohnen und das Essen auf Rädern sowie für das Versicherungswesen zuständig. ❏ 1998 Erste Standorte in Bregenz 1999 Übernahme des St. Josefshauses in Gaißau Im Januar übernimmt die Stiftung Liebenau die Trägerschaft für drei Bregenzer Altenheime: Tschermakgarten, Schlossberg und Kronhalde. Für diese Auslandstätigkeit wird eine neue Gesellschaft gegründet, die St. Anna-Altenhilfe Bregenz gGmbH. Geschäftsführer sind Manfred King und Kaspar Pfister. Seniorenheim Tschermakgarten, Bregenz Im April übernimmt die Stiftung Liebenau Österreich, die noch St. Anna-Hilfe heißt, das St. Josefshaus in Gaißau vom Orden der Franziskaner Missionsschwestern in Frastanz. St. Josefshaus, Gaißau

27 DAS THEMA „Die Ordensschwestern haben alle Modernisierungen sehr positiv aufgenommen und mitgetragen.“ Stefanie Bruckschwaiger Schwester Albine und Stefanie Bruckschwaiger leiteten das Haus St. Josef, Gmunden. „Wir hof fen, dass es in gutem Geiste weitergeht. “ Schwester Albine „Die Alten- und Pflegeheime der Schwestern vom Heiligen Borromäus in Gmunden, Stadl-Paura und Bad Ischl, haben den Ansprüchen an eine moderne Pflege nicht mehr entsprochen“, berichtet Stefanie Bruckschwaiger, Hausleiterin von 2006 bis 2009, vorher Pflegedienstleiterin im Haus St. Josef in Gmunden. „Es waren alte Häuser. Und es waren unglaubliche Umwälzungen, die damals im Zuge der Modernisierung vorgenommen wurden: Das Personal wurde aufgestockt, ein Nachtdienst eingerichtet, Dienst- und Essenszeiten änderten sich. Die Stiftung Liebenau, damals noch St. Anna-Hilfe, hat zahlreiche Fortbildungen getragen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifiziert.“ Anfangs haben im Haus St. Josef noch sieben geistliche Schwestern gearbeitet, die nach und nach in den Ruhestand gegangen sind. Schwester Albine hat das Haus von 1994 bis 2006 geleitet. Sie lebt heute im rund 25 Kilometer entfernten Sozialzentrum Kloster Nazareth in Stadl-Paura. ❏ 2000 2001 „St. Anna-Hilfe für ältere Menschen“ Im Dezember wird die St. Anna Altenhilfe Bregenz gGmbH in St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH umfirmiert. Übernahme weiterer Häuser, Eröffnung des Sozialzentrums Mariahilf Zu Beginn des Jahres übernimmt die Stiftung Liebenau Österreich, die noch St. Anna-Hilfe heißt, in Oberösterreich die Josefsheime der Borromäerinnen in Bad Ischl und Gmunden sowie das Alten- und Pflegeheim Kloster Nazareth in Stadl-Paura. In Vorarlberg übernimmt sie außerdem das Pflegeheim St. Josef in Schruns. Eröffnung des neu erstellten Sozialzentrums Mariahilf. Das ehemalige St. Josefsheim mit Kloster und Kirche in Stadl- Paura. Im Jahr 2005 wird nebenan das Sozial zentrum Kloster Nazareth erstellt.

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