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annalive 02/2018

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

24 PRAXIS VORARLBERG

24 PRAXIS VORARLBERG Neue stellvertretende Wohnbereichsleiterin BREGENZ – Seit Juni arbeitet Ljiljana Radojicic als stellvertretende Wohnbereichsleiterin im Pflegeheim Mariahilf, wo sie seit Juli 2016 angestellt ist. Ihre ersten beruflichen Erfahrungen sammelte sie im Seniorenheim Tschermakgarten im Jahr 2003. Vor fünf Jahren hat sie ihre Ausbildung zur Diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester abgeschlossen (DGKS). Derzeit besucht Ljiljana Radojicic eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Wundmanagerin in Innsbruck. ❏ Text: Elke Benicke/Foto: Markus Schrott Sozialräumlich unterwegs zur Inklusion Qualifikation zur Dienstleistungs- und Netzwerkmanagerin BREGENZ – Christine Helbock, Gemeinwesenarbeiterin in der Wohnanlage Blumenegg, hat die zweijährige Weiterbildung „Sozialräumlich unterwegs zur Inklusion – Qualifikation für Dienstleistungs- und Netzwerkmanagement“ Mitte März erfolgreich abgeschlossen. Ihr Praxisprojekt, ein Mutter-Kind-Treff, erfreute sich großer Resonanz und wird im Herbst von einer Bewohnerin weitergeführt. Text: Christine Helbock/Foto: Felix Kästle In sieben Blöcken mit je ein bis drei Tagen Seminararbeit im deutschen Bad Waldsee ging es bei der von der Akademie Schloss Liebenau angebotenen Weiterbildung darum, den Blick für die Stärken, Bedürfnisse und Interessen der Bewohner zu schärfen, den zur Verfügung stehenden Sozialraum (= gemeinsame Räume) bestmöglich zu nutzen, Assistenznetzwerke in geteilter Verantwortung von Profis und Bürgern zu arrangieren, eine Kultur des Miteinanders von Stadt, Bürgern und Unternehmen zu aktivieren, also: Voraussetzungen für einen inklusiven Stadtteil mit lokalen Akteuren zu gestalten. „Ich habe viel Inspiration und neue Ideen aus dieser Weiterbildung mitgenommen und mir aktuelles Fachwissen in der Sozialraumgestaltung angeeignet. Die vielen Beispiele aus der Praxis waren sehr lehrreich, unsere Gruppe sehr dynamisch und ideenreich. Toll war, dass ich das Gelernte gleich anwenden und umsetzen konnte.“ Christine Helbock Immer in Aktion: Gemeinwesenarbeiterin Christine Helbock (hinten links) mit einer Kollegin und einem Bewohner der Pflegewohngemeinschaft Blumenegg beim gemeinsamen Kuchenbacken. Die meisten der insgesamt 20 angehenden Dienstleistungs- und Netzwerkmanagerinnen und -manager haben außerdem ein Praxisprojekt in der eigenen Einrichtung geplant, durchgeführt und evaluiert. Dabei begleitete und beriet sie eine erfahrene Supervisorin. Am Ende präsentierten die Absolventinnen und Absolventen ihr Projekt auf der Abschlussveranstaltung im Schloss Liebenau. Christine Helbocks Praxisprojekt, ein Mutter-Kind-Treff, der von Februar bis Juni stattfand, erfreute sich großer Resonanz: Jeden Freitag von neun bis elf Uhr trafen sich Familien aus der Wohnanlage und der Stadt im Gemeinschaftsraum. „Der offene Treffpunkt förderte die nachbarschaftlichen Beziehungen und das Eigenengagement sowie Integration und Inklusion“, freut sich Christine Helbock. Im Herbst, voraussichtlich zunächst von September bis November, wird der Mutter-Kind-Treff von einer Bewohnerin der Wohnanlage weitergeführt. ❏

25 PRAXIS VORARLBERG Im Alter die Leidenschaft fürs Malen entdeckt Bewohner eröffnet seine erste Ausstellung ST. GALLENKIRCH – Jesús Manuel Gonzales, Bewohner im Haus St. Fidelis, hat Ende Juni seine erste Vernissage eröffnet: 30 Bilder mit Blumen-, Landschafts- oder Phantasiemotiven sind noch bis Ende Sommer in den beiden Hausgemeinschaften Sonnenschein und Bergblick ausgestellt. Text/Fotos: Margit Karg Grund zur Freude und zum Anstoßen: Ende Juni hat Jesús Manuel Gonzales seine erste Ausstellung eröffnet, nachdem er mit über 70 Jahren das Malen für sich entdeckte. Jesús Manuel Gonzalez, Bewohner. Seit seiner Erkrankung an Parkinson ist das Malen für den 73jährigen Jesús Manuel Gonzales zur Therapie geworden. Stolz eröffnete er Ende Juni zusammen mit Pflegedienstleiterin Barbara Koburger seine erste Ausstellung im Haus St. Fidelis. Gerne erklärte er den Gästen, darunter vor allem Angehörige und Menschen aus dem Dorf, woher er die Idee für ein bestimmtes Bild nahm oder welche Farben er bevorzugt. Jesus Manuel Gonzales macht es Spaß, seine feinmotorischen Fähigkeiten auszuleben; die leuchtenden Acryl-Farben faszinieren ihn. Gleichzeitig gibt ihm das Malen Kraft für den Alltag. Entdeckt hat der gebürtige Spanier seine Leidenschaft während seines Reha-Aufenthalts im deutschen Münster, wo er einen maltherapeutischen Kurs besuchte. Alle ausgestellten Werke sind im Laufe der vergangenen eineinhalb Jahre seit seinem Einzug ins Haus St. Fidelis entstanden. Damit er genug Raum und Ruhe zum Arbeiten hat, haben ihm die Mitarbeiter ein kleines Atelier im dritten Stock des Hauses eingerichtet. „Ich bin sehr zufrieden und glücklich, dass die Menschen sich für meine Bilder interessieren. Das Malen gibt mir sehr viel. Außerdem konnte ich einige Bilder verkaufen, weitere sind in Auftrag gegeben, hauptsächlich Blumenbilder – die fanden die Besucher wohl besonders gut“, sagt Jesús Manuel Gonzales. ❏ Jesús Manuel Gonzalez hat den Gästen auf seiner Vernissage selbst seine Motivation für ein Motiv oder die verwendeten Farben erklärt. Der ältere Künstler malt gerne Landschaften und Blumen; einige Bilder konnte er bereits verkaufen.

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