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annalive 02/2018

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

12 DAS THEMA „Mir wird

12 DAS THEMA „Mir wird das Haus mit seinen Menschen sicherlich fehlen.“ Samuel Hilbrand hat von Juli 2017 bis April 2018 als Zivildiener im Seniorenheim Schmidt gearbeitet. Im folgenden Interview berichtet er über seine Eindrücke. Qualitätsmanagement Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Region Oberösterreich und Kärnten arbeiten seit 2010 systematisch mit dem Qualitätsmanagementsystem E-Qalin® an der Verbesserung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner im Haus. Das praxisorientierte Modell fördert und fordert mittels Selbst bewertung die Reflexion der Prozesse im Haus und das Lernen der Mitarbeiter und der Organisation. Diesen Prozess unterstützen Qualitätsindikatoren und das Arbeiten mit Kennzahlen. Im vergangenen Jahr stellte sich das Haus St. Josef in Gmunden als erstes Haus im Stiftungsverbund der kritischen Fremdbewertung durch Branchenkollegen und wurde abschließend mit dem Nationalen Qualitätszertifikat (NQZ) ausgezeichnet. „Das Nationale Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheime in Österreich (NQZ) dokumentiert, wie und mit welchen Ergebnissen sich Häuser systematisch und unter Einbindung möglichst aller Beteiligten für Lebensqualität einsetzen“, erklärt Doris Kollar-Plasser, Regionalleiterin der Stiftung Liebenau in Oberösterreich und Kärnten. Was hat Ihnen im Seniorenheim Schmidt gefallen? Samuel Hilbrand: Die Zusammenarbeit im Team und dass die Bewohner stets munter waren. Eine Unterhaltung mit den älteren Menschen war immer interessant. Sie entlockten mir oft ein Schmunzeln. Ich mochte die abwechslungsreiche Arbeit sehr. Am besten hat mir gefallen, wie zufrieden die älteren Damen und Herren waren, wenn ich Ihnen das Essen brachte oder sie bei etwas unterstützte. Haben Sie eine Anekdote parat? Samuel Hilbrand: Es gab viele sehr schöne Momente in meinem kurzen Zivileben. Eines blieb mir stark in Erinnerung: Auf einer Weihnachtsfeier waren alle sehr quirlig und freuten sich über die Geschenke, die Stimmung und die Besucher. Zur Feier des Tages haben auch einige der Bewohner ein Bier oder ein Glas Wein getrunken. Gegen Ende verabschiedeten sich alle in ihr Zimmer. Bis auf eine: Sie wollte zusammen mit den Mitarbeitern noch ein Bier trinken. Dieses Bier hat sie ganz besonders genossen. Ende des Jahres schließt das Haus. Wie erleben Sie die Auflösung? Samuel Hilbrand: Mit Bedauern. Das Seniorenheim Schmidt ist ein sehr schönes Pflegeheim, und ich würde jederzeit nochmals den Zivildienst dort machen. Mir wird das Haus mit seinen Menschen sicherlich fehlen. Ich hoffe, dass sich die Bewohner auf das neue Zuhause in Batholomäberg freuen. ❏ 2009 2010 2011 Übernahme des Hauses in Vandans, Sanierung in Gaißau Im Mai ziehen die Senioren des St. Josefsheims in Bad Ischl in ein leer stehendes Pflegeheim der Diakonie in Bad Goisern, um dem Neubau Platz zu machen. Im September übernimmt die Stiftung Liebenau Österreich, noch St. Anna-Hilfe, den Betrieb des Seniorenheims Schmidt in Vandans. Im Oktober eröffnet die CaSa – Leben im Alter das Haus St. Jakob. Seniorenheim Schmidt, Vandans Im Dezember werden die Sanierungsarbeiten im St. Josefshaus in Gaißau abgeschlossen. Gemeinwesenarbeit mit der Stadt Bregenz Die Stiftung Liebenau Österreich, die noch St. Anna-Hilfe heißt, und die Stadt Bregenz arbeiten noch enger zusammen. Die neue Software zur Bewohnerressourcen-Erfassung mit BESA wird in Vorarlberg implementiert. Im Oktober wird die Cafeteria des Seniorenheims Tschermakgarten saniert. Erste Einrichtung für Menschen mit Behinderung Im Mai erfolgt der Spatenstich für die Lebenswelt St. Antonius in Kärnten, die erste Einrichtung der Stiftung Liebenau Österreich, die noch St. Anna-Hilfe heißt, für Menschen mit Behinderung. Im Juni beginnt die Planung für ein neues Haus in Bartholomäberg.

13 DAS THEMA „Ich f reue mich schon auf die Realisierung von unserem nächsten Projekt, einem Gemeinschaf tsgarten für die Lebensräume Jung und Alt.“ Bettina Gorbach moderiert das Zusammenleben in den Lebensräumen für Jung und Alt in Bregenz seit Oktober 2016. Gemeinwesenarbeit Bettina Gorbach moderiert nicht nur das Zusammenleben in den Bregenzer Lebensräumen für Jung und Alt, sondern ist als Gemeinwesenarbeiterin vor allem auch für den Stadtteil Mariahilf in Bregenz zuständig. Diese Kooperation zwischen der Stiftung Liebenau und der Stadt Bregenz wurde im Jahr 2010 zugunsten einer noch besseren, nachbarschaftlichen Vernetzung vertraglich festgelegt. Während die Gemeinwesenarbeiterin vermittelt und koordiniert, entstehen gemeinsame Projekte, vor allem durch das Engagement vieler Bewohner und Institutionen im Stadtteil Vorkloster. In den Lebensräumen für Jung und Alt organisiert der Bewohnerbeirat neben nachbarschaftlichen Hilfsangeboten die alljährlich wiederkehrenden Feste, wie den Weihnachtshock, das Funkenfest, den Frühlingsbrunch (Foto) und laden dazu ein. Bewohner aus dem Stadtteil organisieren zum Beispiel das interkulturelle Frühstück. „Wir bitten dann die vielen Nachbarn, eine kleine Köstlichkeit aus ihrem Land mitzubringen. So kann jeder von allem probieren“, erklärt Bettina Gorbach. „Das Pflegeheim Mariahilf spendet regelmäßig eine Wurst- und Käseplatte und auch von dort kommen Gäste.“ Das nächste Projekt ist ein Gemeinschaftsgarten im Innenhof der Lebensräume Jung und Alt, für den die Stadtgärtnerei derzeit einen Plan anfertigt. „Ich habe viele Ideen und werde die Gäste begeistern.“ Elisabeth Holzinger leitet seit August den Kapellerhof (früher: Gästehaus St. Anna). Wie kommt es, dass die Stiftung Liebenau ein Gäste haus eröffnet? „Als Träger für Alten- und Behinderteneinrichtungen ist die Eröffnung eines Hotels tatsächlich eine neue und spannende Herausforderung“, bekennt Doris Kollar-Plasser, Regionalleiterin der Stiftung Liebenau für Oberösterreich und Kärnten, „Doch ganz im Sinne des Leitworts In unserer Mitte – Der Mensch wird mit seinem Standort direkt neben dem Sozialzentrum Kloster Nazareth eine weitere Facette des Gemeinwesens in der Gemeinde Stadl-Paura spürbar.“ ❏ 2012 2013 Eröffnung der Lebenswelt St. Antonius in Kärnten Im Januar übernimmt die Stiftung Liebenau Österreich, die noch St. Anna-Hilfe heißt, das Pflegeheim Innermontafon in St. Gallenkirch. Im Juni wird die Lebenswelt St. Antonius in Kärnten feierlich eröffnet. Lebenswelt St. Antonius, Spittal an der Drau Eröffnung des Gästehauses St. Anna Im Juni wird das Gästehaus St. Anna, das 2018 in Kapellerhof umbenannt wird, in Stadl-Paura feierlich eröffnet. Zusätzlich entstehen dort heimgebundene Wohnungen. Im Juli baut die Stiftung Liebenau Österreich, die noch St. Anna-Hilfe heißt, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bregenz die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil Vorkloster weiter aus. Kapellerhof, früher Gästehaus St. Anna , Stadl-Paura

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