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annalive 02/2016

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

26 PRAXIS VORARLBERG

26 PRAXIS VORARLBERG Validationstag für alle Die Mitarbeiterinnen des Seniorenheims Schmidt beschäftigen sich mit dem Thema Validation. VANDANS – An zwei Schulungstagen im Februar hat Validationstrainer Norbert Schnetzer die Belegschaft des Seniorenheims Schmidt für das Thema Validation sensibilisiert. An der Schulung beteiligten sich nicht nur die Pflegenden, sondern auch die in der Hauswirtschaft und im Büro Beschäftigten sowie der Hausmeister. Bei der Validation geht es um eine wertschätzende Kommunikation mit hochbetagten und an Demenz erkrankten Menschen – Norbert Schnetzer war einer der ersten, der diese Kommunikationsform zu Beginn der 90er Jahre in Vorarlberg lehrte. Anhand von Fallbeispielen forderte er seine Zuhörerinnen heraus, regte zu Diskussionen an und beantwortete ihre Fragen. „Die gesamte Belegschaft war sehr beeindruckt von der Schulung“, berichtet Hausleiterin Andrea Jochum. „Jeder von uns hat etwas mitgenommen, was er oder sie im Alltag umsetzen kann und will.“ Text: Elke Benicke/Fotos: Andrea Jochum Norbert Schnetzer ist Vorsitzender des Österreichischen Instituts für Validation (ÖIV), Diplomierter Psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpfleger (DpGKP), Diplomierter Validationstrainer nach Naomi Feil (Level III), Pflegedirektor am Landeskrankenhaus Rankweil, Akademisch geprüfter Krankenhausmanager und Leiter der Aktion Demenz Vorarlberg. Filmtipp Zurück zu einem unbekannten Anfang – Leben mit Alzheimerkranken ein Dokumentarfilm von Helmut Wimmer und Maria Hoppe, Österreich 2007 In fünf Porträts zeichnet der Film das Leben mit Alzheimerkranken nach. Es geht um die alltäglichen Probleme, die emotionalen Herausforderungen, die körperlichen Leistungen und die Momente von Glück. Eins dieser Porträts zeigt die Großfamilie Schnetzer in Vorarlberg; im Zentrum steht Norbert Schnetzers Mutter, die an Alzheimer erkrankt ist. Berufsbegleitende Ausbildung Drei der derzeit vier Auszubildenden im Seniorenheim Schmidt (v.l.n.r.): Sabrina Spreitzer, Tobias Hepperger und Silvia Yandun. NÜZIDERS/BARTHOLOMÄBERG/VANDANS – Berufsbegleitend absolvieren derzeit vier Mitarbeiterinnen des Seniorenheims Schmidt und zwei weitere aus dem Sozialzentrum St. Vinerius eine Ausbildung zur Pflegehelferin an der Akademie für Gesundheit in Wundschuh bei Graz. Im März haben Sonja Terplan und Dominik Mutter ihren eineinhalbjährigen Lehrgang bereits erfolgreich abgeschlossen, vor einem halben Jahr Janine Salcher. „Das ist ein laufender Prozess“, sagt Hausleiter Florian Seher. „Das Schöne an der Sache ist, dass es berufsbegleitend ist: Die Mitarbeiterinnen bleiben uns erhalten.“ Die Ausbildung umfasst 800 Theorieund 800 Praktikumsstunden. Neben externen Praktika werden die Schülerinnen in den Häusern der St. Anna-Hilfe praktisch angeleitet. Derzeit befinden sich in Ausbildung: Bettina Enzinger, Sabrina Spreitzer, Silvia Yandun, Birgit Winkler, Marion Jäger und Tobias Hepperger. „Alle Schülerinnen fühlen sich in der familiären Umgebung der kleinen Schule und im Wechsel mit den Praktika sehr gut aufgehoben“, sagt Seher. Text/Foto: Andrea Jochum

27 FORUM PRAXIS VORARLBERG / GLOSSAR Taschengeld? – Transportgeld! VANDANS – Andrea Jochum, Hausleiterin des Seniorenheims Schmidt, berichtet von einer lustigen Begebenheit, die schon einige Mitarbeiterinnen, Bewohnerinnen und Angehörige schmunzeln ließ: Ein Bewohner ist mit der Höhe seines Taschengeldes nicht zufrieden. Um sich aber ein für seinen Geschmack angenehmes Leben leisten zu können, wurde er kreativ: Immer wieder transportiert er immobile Bewohnerinnen vom Wohnbereich ins Raucherzimmer und kassiert einen entsprechenden „Frachtzoll“ wie Zigaretten oder Geld. Eine Bewohnerin in Kurzzeitpflege, die die Gepflogenheiten des charmanten Bewohners noch nicht kannte, jedoch sofort seinem Charme verfiel, staunte nicht schlecht, als dieser für eine Wegstrecke von rund 20 Metern fünf Euro verlangte. Sie lehnte das Bezahlen des Wucherbetrags vehement ab und kommentierte: „Das ist mir zu teuer, dann soll das doch lieber die Schwester wieder machen.“ Text: Andrea Jochum/Foto: © M. Schuppich - Fotolia.com Regionale Varianten einer Sprache Österreicherinnen unter sich „Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden“, sagt Konfuzius. Und wenn sich die Gesprächspartner trotz guten Willens und der Zuhilfenahme des Glossars nicht verständigen können? „Dann hilft ein Lächeln“, rät Hausleiterin Bernadette Peitler. Glossar: Bernadette Peitler, Jutta Unger, Elisabeth Holzinger Deutsch Vorarlbergisch Oberösterreichisch Kärntnerisch Hinterteil Füddla Hintern Hintern, Popo, zusammenkehren fürba zommkehrn zommkehrn Dachboden Dilli Dachbodn, in da Heh obm Dochbodn, unta Doch Quark Bolma Topfn Topfn Schmetterling Bifoldera Foita Schmetterling Schlampig angezogener Mann Hoserlotteri Fetznkroma, Schlomphons schlompiga Monn, Schlompata Toilette Hüsli Klo Klo, Heisl schimpfen kiba köben schimpfn Gelüste Omer Gusta Glust Tratschweib Ratschkachla Trotschn, Woschweib Ratschkatl, Dorftratschn

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