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annalive 02/2016

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

22 PRAXIS VORARLBERG

22 PRAXIS VORARLBERG Projekt „Zeit haben für die Bewohnerinnen“ Das Dasein zur Hauptaufgabe gemacht kum im September startete, ist bei Bewohnerinnen wie Mitarbeiterinnen sehr groß. Mit Lieselotte Ferk hat das Haus nun eine neue Mitarbeiterin für diese Aufgabe gewonnen. Die Heimhelferin kennt das Haus und die Menschen, da sie im Rahmen ihrer Ausbildung bereits ein Praktikum im Pflegeheim St. Josef absolviert hat. Von neun Uhr morgens bis sechs am Abend ist die 56-Jährige abwechselnd in beiden Wohnbereichen tätig. Zu ihren Aufgaben gehört vor allem, für die Bewohnerinnen dazusein; eine Aufgabe, die Ausgeglichenheit, Stabilität und Freude am Beruf erfordert, aber auch die Fähigkeit sich abgrenzen zu können. Betreuerin Liselotte Ferk (rechts) backt Kuchen mit den Bewohnerinnen. SCHRUNS – Die meisten älteren Menschen wünschen sich von anderen, dass sie für sie da sind und ihnen zuhören – kurz: dass sie Zeit haben. Deshalb wurde im Haus St. Josef das Projekt „Zeit haben für die Bewohnerinnen“ ins Leben gerufen. Mit viel Empathie setzte die Praktikantin Katharina Wittwer es als erste um. Seit Februar hat Lieselotte Ferk diese Aufgabe übernommen und ist, wie ihre Vorgängerin, im ganzen Haus gern gesehen. Text/Foto: Jutta Unger Die Resonanz auf das Projekt „Zeit haben für die Bewohnerinnen“, das mit Katharina Wittwers Prakti- Betreuungsqualität hat viele Gesichter Mit viel Engagement, Freude und einer wertschätzenden Grundhaltung begegnet Lieselotte Ferk den an Demenz erkrankten Bewohnerinnen. Sie bietet ihnen Orientierung im Alltag, nutzt Altbekanntes, Vertrautes und Liebgewonnenes, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und über alte Zeiten zu plaudern. Sie akzeptiert Defizite und versucht, die vorhandenen Fähigkeiten zu fördern oder zu erhalten. Sie zeigt Möglichkeiten der Tagesgestaltung auf, bietet Spiele und Beschäftigung an, aber auch Fixpunkte wie das Kuchenbacken, das jeden Mittwoch, meist nach alten Rezepten, auf dem Plan steht. Darüber hinaus begleitet sie die älteren Menschen zum Einkaufen, ins Café oder zum Arzttermin. Sie tröstet bei Traurigkeit und Unbehagen, hat immer ein freundliches Wort parat und zeigt Verständnis. Betreuungsqualität hat viele Gesichter; Zeit ist ein wichtiger Faktor, um ihr gerecht zu werden. Wohnbereichsleiterin Doris Zotter kommt als Diplomierte zurück Das Wissen weitergeben NÜZIDERS – Zwei Jahre hat Doris Zotter eine Ausbildung zur diplomierten psychiatrischen Gesundheits- und Krankenschwester (DPGKS) absolviert. Seit April ist sie nun zurück und arbeitet wieder in „ihrem“ Wohnbereich im Sozialzentrum St. Vinerius. Durch die psychiatrische und medizinische Ausbildung hat sie ihr Wissen erweitert und möchte dieses auch an ihre Kolleginnen weitergeben. Text: Elke Benicke/Foto: St.-Anna-Hilfe „Durch das medizinische Fachwissen, das ich mir erworben habe, habe ich auch einen ganz neuen Blick auf meine Arbeit im Wohnbereich“, sagt die Rückkehrerin. „So habe ich gelernt, die Nebenwirkungen von Medikamenten besser einzuschätzen, weiß zu vielen Krankheiten einfach fundierter Bescheid und bin nun zum Beispiel auch sicherer beim Erste-Hilfe- Leisten.“ Da sie selbst sicherer sei, könne sie andere auch besser anleiten. „Ich möchte meine Kolleginnen im Rahmen der Teamsitzungen schulen, mein Wissen

23 PRAXIS VORARLBERG weitergeben, demnächst zum Beispiel über das Thema Sucht sprechen. „Was sollte beim Umgang mit Suchtpatienten beachtet werden?“ Darüber hinaus möchte die alte und neue Wohnbereichsleiterin eine Zeitgleich mit Doris Zotter (3.v.l.), Wohnbereichsleiterin im Sozialzentrum St. Vinerius, hat auch Rebecca Fritz (2.v.l.), Pflegekraft im Pflegeheim Innermontafon, die Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester absolviert. Über den Abschluss zur Fachkraft gefreut haben sich auch: Geschäftsführer Klaus Müller (links), Wohnbereichsleiterin Barbara Koburger (2.v.r.) und Hausleiter Florian Seher (rechts). Mappe erstellen, in der gerontopsychiatrische Krankheiten von der Diagnose bis zur Therapie nach dem neuesten medizinischen Stand erläutert werden. „Mein Herz hängt an der Altenhilfe“ Während ihrer Ausbildung hat sich für Doris Zotter immer wieder bestätigt, dass ihre Entscheidung, in die Altenhilfe zu gehen, die richtige war. „Ich habe die Arbeit auf der Psychiatrie kennengelernt, merke aber, dass mein Herz an der Altenhilfe hängt“, resümiert sie. Den Wiedereinstieg als Wohnbereichsleiterin im Sozialzentrum St. Vinerius, wo sie vor ihrer Ausbildung zur DPGKS bereits acht Jahre tätig war, hatte sie sich allerdings leichter vorgestellt. „Auch die St. Anna-Hilfe und im Speziellen das Sozialzentrum St. Vinerius haben sich weiterentwickelt. Strukturelle und organisatorische Abläufe haben sich verändert, neue Mitarbeiterinnen wurden eingestellt – da musste ich erst wieder ankommen und mich hineinfinden“, sagt sie. Während Doris Zotters Abwesenheit hatte Barbara Koburger, Wohnbereichsleiterin im Untergeschoss und Pflegeleitung in St. Gallenkirch, die Leitung des Wohnbereichs übernommen. Sie kann sich jetzt verstärkt ihren Aufgaben in St. Gallenkirch widmen, wo der Umzug in das neue Pflegeheim ansteht. Danknachmittag für die Ehrenamtlichen Ehrenamtlich engagiert im St. Josefshaus: Rund 20 Ehrenamtliche haben an dem Danknachmittag teilgenommen. GAISSAU – Im St. Josefshaus in Gaißau engagieren sich insgesamt 36 Mitarbeiterinnen ehrenamtlich in der Betreuung der älteren Menschen. Sie kommen zu Besuch, haben Zeit für Gespräche, unterstützen die Mitarbeiterinnen bei Ausflügen und bieten Gesangsrunden. „Sie bringen Leben ins Haus und Abwechslung in den Alltag“, fasst Hausleiter Arno Schedler zusammen. Bei dem alljährlichen Danknachmittag, der heuer Ende April stattgefunden hat, wurde ihr Engagement honoriert. Bei Sekt, Kaffee, hausgemachten Kuchen und feinen Brötchen haben rund 20 Ehrenamtliche, die der Einladung gefolgt waren, einen gemütlichen Nachmittag verbracht und sich ausgetauscht. Text: Elke Benicke/Foto: Arno Schedler

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