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annalive 02/2016

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

20 PRAXIS VORARLBERG

20 PRAXIS VORARLBERG Gemeinwesenarbeit zum Vorzeigen BREGENZ – Der Vorstand des Fördervereins Miteinander- Füreinander aus Wilhelmsdorf (Süddeutschland) hat Anfang März das Sozialzentrum Mariahilf und die Wohnan- Der Vorstand des deutschen Fördervereins Miteinander-Füreinander vor dem Sozialzentrum Mariahilf mit Vertretern der St. Anna-Hilfe. lage Blumenegg besucht. Im Mittelpunkt dieser Exkursion stand die städtische Gemeinwesenarbeit in Kooperation mit der St. Anna-Hilfe. Seitens der Stadt Bregenz erläuterte Günther Willi, Leiter der Abteilung Gemeinwesen, Jugend und Migration, die Themen, Strukturen und Aktivitäten der Gemeinwesenarbeit. Als konkrete Beispiele der Zusammenarbeit mit der St. Anna-Hilfe stellten Gerhard Schiele, ehemaliger Geschäftsführer der deutschen Altenhilfe der Stiftung Liebenau (2.v.r.), Geschäftsführer Klaus Müller (3.v.l.), Hausleiter Markus Schrott (rechts) und Gemeinwesenarbeiterin Christine Helbock das Sozialzentrum Mariahilf mit seinen verschiedenen sozialen Einrichtungen und besonders den Lebensräumen für Jung und Alt sowie die unterschiedlichen betreuten Wohnformen und die Gemeinwesenarbeit in der Wohnanlage Blumenegg vor. Der Förderverein Miteinander-Füreinander widmet sich der ideellen und materiellen Unterstützung der Altenhilfe und Krankenpflege in Wilhelmsdorf. Text: Markus Schrott/Foto: Günther Willi Zivildiener im Seniorenheim Tschermakgarten Fleißig und freundlich Die Zivildiener Cedrik Paulak (links) und Martin Gigler mit Bewohner Franz Lehner. BREGENZ – Im Seniorenheim Tschermakgarten arbeiten derzeit vier Zivildiener: Dominik Müller und Cedrik Paulak unterstützen die Pflegekräfte auf den Stationen, Martin Gigler den Hausmeister und Philipp Amann erledigt Hol- und Bringdienste. „Wir haben Glück mit unseren Jungs, freut sich Hausleiterin Vesna Basagic. „Sie sind alle drei sehr fleißig und freundlich.“ Text/Fotos: Elke Benicke Für die Mitarbeiterinnen seien die vier jungen Männer eine physische wie psychische Entlastung, sagt die Hausleiterin: Sie übernehmen Bring- und Holdienste, helfen in der Küche aus und servieren Kuchen und Kaffee. Darüber hinaus begleiten und beschäftigen sie aber auch die Bewohnerinnen mit viel Empathie. Diese wiederum spüren, dass den vieren ihre Arbeit Spaß macht und freuen sich auf die Begegnungen. „Am liebsten gehe ich mit den älteren Menschen spazieren, oft mit Franz“, berichtet Cedrik Paulak. „Ich spüre, dass ihm die frische Luft und die Bewegung gut tun.“ Alle vier kommen auch gut mit Menschen zurecht, die an Demenz erkrankt sind. „Es stört mich nicht, wenn die Bewohner ständig das gleiche fragen, da habe ich Geduld“, sagt Dominik Müller. „Die sind gut drauf“, bestätigt Martin Gigler. „Es ist eine gute Erfahrung im Pflegeheim zu arbeiten. Wo sonst gibt es so ein breites Spektrum an Tätigkeiten und Menschen?“ Als rechte Hand des Hausmeisters hat er im Seniorenheim Tschermakgarten immer wieder sein handwerkliches Geschick bewiesen, hat zum Beispiel ein Regal für das Sekretariat gebaut oder eine Mitarbeiterwohnung eigenständig renoviert. Während Dominik Müller plant, nach einem entsprechenden Studium einen sozialen Beruf zu ergreifen, will Martin Gigler Maschinenbau studieren. Cedrik Paulak möchte gern Tätowierer werden und Philipp Amann zurück in seinen Beruf als Konstrukteur.

21 PRAXIS VORARLBERG Umzug in das neue Pflegeheim Innermontafon Über das, was kommt, Bescheid wissen ST. GALLENKIRCH – Unwissenheit macht Angst, Wissen gibt Sicherheit: Deshalb bereitet sich das Team des Pflegeheims Innermontafon schon seit Anfang des Jahres kontinuierlich auf das im neuen Haus zu realisierende Konzept der Hausgemeinschaften vor. Außerdem hat Mitarbeiterin Angelika Berger in ihrem Projekt zum Thema Umzugsbegleitung Ideen gesammelt, die auch die 13 Bewohnerinnen mit ihrer Zukunft im neuen Heim vertraut machen. Text: Elke Benicke/Fotos: Margit Karg Zentrales Thema der monatlichen Teamsitzungen im Pflegeheim Innermontafon ist der Neubau und das Konzept der Hausgemeinschaften. Immer wieder machen sich die Mitarbeiterinnen im Detail klar, was es bedeutet, an einem Ort wirklich zuhause zu sein und den Tagesablauf möglichst eigenverantwortlich zu gestalten: Kann ich meine Kleidung selber auswählen? Wer entscheidet, wann ich aufstehe und schlafen gehe? Wann bekomme ich Besuch? Wann und was möchte ich essen und trinken? Jeder von uns kann diese Fragen mit ja beantworten. Gilt das dann nicht auch für die Bewohnerinnen? Ein konkretes Bild vom Alltag in einer Hausgemeinschaft konnte sich das Team bei einem Besuch im Sozialzentrum St. Vinerius machen, wo die Bewohnerinnen schon seit rund zehn Jahren in Hausgemeinschaften leben. „Sehr aufschlussreich für viele waren auch die Gespräche mit den Kolleginnen in Nüziders, die von ihren zum Teil langjährigen Erfahrungen berichteten“, sagt Hausleiter Florian Seher. Wie wird es werden? Bewohner Robert Hikade hat sich trotz seiner Krankheit selbst mobilisiert, um den Neubau des Pflegeheims Innermontafon zu besichtigen und ist begeistert. Hinter ihm: Angelika Berger, Leiterin des Projekts Umzugsbegleitung. Sich mit dem neuen Zuhause vertraut machen „Veränderungen können für den einzelnen Menschen und die Gemeinschaft immer auch eine große Chance bedeuten“, sagt Angelika Berger, die derzeit den Universitätslehrgang Pflegemanagement besucht und sich im Rahmen ihrer Projektarbeit mit dem Thema Umzugsbegleitung beschäftigt. Gemeinsam mit dem Team hat sie folgende Ideen bereits konsequent und kontinuierlich in die Tat umgesetzt: • Dass körperlich rüstige Bewohnerinnen auf den Bau begleitet werden, wo sie den Baufortschritt bewundern können. • Dass die älteren Menschen ermutigt werden, vom Fenster des alten Hauses dem emsigen Treiben auf der Baustelle gegenüber zuzusehen. • Dass Bewohnerinnen, die nicht mehr mobil sind, mit Mitarbeiterinnen über den Grundriss ihres künftigen Wohnbereichs sprechen und sich anhand von Fotos ein konkretes Bild der neuen Wohnsituation machen können. • Dass Bewohnerinnen die Bettwäsche für das neue Heim selber ausgesucht haben. • Dass Mitarbeiterinnen mit den einzelnen Bewohnerinnen besprechen, welche Wünsche sie zum Beispiel an die Dekoration der Zimmertüren haben, Ideen sammeln und sie einbinden. „Da am Ende nicht alles bis ins Detail geplant werden kann, braucht es ganz grundsätzlich eine funktionierende Kommunikation im Team und mit den Angehörigen“, sagt Angelika Berger. „So ein Umzug kann schließlich nur gelingen, wenn alle am selben Strang ziehen.“

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