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annalive 02/2016

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

16 FORUM VORARLBERG St.

16 FORUM VORARLBERG St. Anna-Hilfe wird erneut als familienfreundlicher Betrieb ausgezeichnet Den sozialen Auftrag überzeugend umgesetzt Landeshauptmann Markus Wallner würdigt die familienfreundliche Personalpolitik Vorarlberger Betriebe. Für ihre konsequente Weiterarbeit am Thema Familie und Beruf ist die St. Anna-Hilfe erneut als familienfreundlicher Betrieb ausgezeichnet worden, diesmal für die Jahre 2016 und 2017. Verliehen wurde die Auszeichnung vom Land Vorarlberg in Kooperation mit dem Netzwerk für Beruf und Familien Mitte Januar im Kulturhaus Dornbirn. Text: Dr. Dennis Roth/Foto: VLK „Als innovative Trägerin in der Altenhilfe und Tochter der Stiftung Liebenau verfolgt die St. Anna-Hilfe konsequent den gemeinsamen bewohner- und mitarbeiterorientierten Leitsatz In unserer Mitte – Der Mensch“, so lautete ihre Begründung im Antrag um die Auszeichnung. Familienfreundlich ist die St. Anna- Hilfe schon wegen ihres sozialen Auftrags, aber auch aus Überzeugung – egal, ob es um Kinderbetreuung, Gesundheitsangebote, Dienstplanregelungen oder die individuelle Arbeitszeitgestaltung geht. Ihr Ziel ist es, die Mitarbeiterinnen in ihrer sinnstiftenden Aufgabe nach Kräften zu unterstützen. Landeshauptmann Markus Wallner gratulierte den ausgezeichneten Betrieben: Es sei erfreulich, wie viele Organisationen in Vorarlberg den Wert familienfreundlicher Personalpolitik erkannt haben. Die Auszeichnung solle das vorbildliche Engagement sichtbar machen. Umfangreiche Prüfung Die Initiative „Ausgezeichneter familienfreundlicher Betrieb“ wurde heuer zum zehnten Mal an Unternehmen vergeben, die den Beschäftigten familienbewusste Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten. Darunter waren acht Kleinbetriebe, 26 Mittelbetriebe, 20 Großbetriebe, 17 Non-Profit-Organisationen und 13 öffentlichrechtliche Betriebe – insgesamt sind 18000 Personen in den neu zertifizierten Betrieben beschäftigt. In einem zweistufigen Bewertungsverfahren werden der umfangreiche Einreichungs-Fragebogen, die persönlichen Gespräche mit Beschäftigten, Führungspersonen und Personalverantwortlichen ausgewertet. Ein unabhängiger Beirat, zusammengesetzt aus Vertreterinnen der Arbeiterkammer, der Landesregierung und des Arbeitsmarktservice entscheidet über die Titelvergabe. Zu den Beurteilungskriterien gehören flexible Arbeitszeitmodelle, die Organisation von Karenz und Wiedereinstieg, Elternförderung, Vereinbarkeit von Beruf und Pflegetätigkeit bei Angehörigen, familienbewusste Serviceleistungen, Chancengleichheit in der Fort- und Weiterbildung und eine familienbewusste Unternehmenskultur. Das Gütesiegel „familien- freundlicher Betrieb“. Gästehaus St. Anna erneut ausgezeichnet Das Gästehaus St. Anna in Stadl-Paura ist von seinen Gästen auf booking. com für das vergangene Jahr erneut mit 9,2 von 10 möglichen Punkten ausgezeichnet worden. Dies entspricht der Note „hervorragend“.

17 FORUM Leitlinien für rücken- und gelenkschonendes Arbeiten Bewusstsein schaffen, Hilfsmittel anwenden Gesunde Mitarbeiterinnen durch rücken- und gelenkschonendes Arbeiten Wir schaffen Bewusstsein: • Gesundheitlich orientiertes Arbeiten hat höchste Priorität. Bsp.: Beim Heben und Tragen wird Einstellungen wie „nur schnell fertig werden“ oder „Stärke zeigen wollen“ entgegengewirkt. • Führungskräfte und Mitarbeitende unterstützen rückenschonendes Arbeiten. Bsp.: Wenn möglich ist „zu zweit zu heben“ bzw. „Hilfe zu holen“. Wir weisen uns auf „falsches Bewegen hin“. • Mitarbeitende aller Berufsgruppen sind entsprechend geschult. Bsp.: Schulung der Pflege und Alltagsmanagement in „Kinästhetik“. Schulung der Reinigung in „rückenschonendem Arbeiten“. • Wir bieten vor Ort das Gesundheitsprogramm „tuat guat“ an und richten Entspannungszonen ein. Bsp.: Wechselnde Bewegungs- und Entspannungsangebote. Gestaltete Ruheräume. In unserer Mitte - Der Mensch Als Ergebnis der Mitarbeiterumfrage entstanden Arbeitsgruppen, welche Regeln für rücken- und gelenkschonendes Arbeiten erarbeitet haben – Stand 1/2016 Leitgedanke der Stiftung Liebenau Die Ergebnisse der stiftungsweiten Mitarbeiterumfrage sind für die St. Anna-Hilfe insgesamt sehr positiv ausgefallen. Entwicklungsbedarf haben die Beschäftigten jedoch zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz, speziell in Bezug auf Rücken und Gelenke aufgezeigt. In zwei Arbeitsgruppen sind daraufhin Leitlinien erarbeitet und Anfang des Jahres Im Rahmen einer Klausur verabschiedet worden. Text: Elke Benicke Foto: Winfried Grath Erarbeitet, kommuniziert, angewendet „Im Dezember haben wir die Ergebnisse aus den beiden Gesundheitszirkeln zusammengeführt, optisch gestaltet und zu gemeinsamen Leitsätzen formuliert“, erklärt Winfried Grath. Im Februar und März schließlich sind die Leitlinien von den Verantwortlichen in Vorarlberg und Oberösterreich verabschiedet worden. Die neuen Leitlinien der St. Anna-Hilfe mit dem Titel „Gesunde Mitarbeiterinnen durch rücken- und gelenkschonendes Arbeiten“ gliedern sich in zwei Teile: Bewusstsein schaffen und Hilfsmittel anwenden. „Damit die Leitlinien schnell Alltag werden, sollen sie regelmäßig bei Teamsitzungen und Zielvereinbarungsgesprächen kommuniziert und natürlich umgesetzt werden“, sagt der Gesundheitsbeauftragte. „Außerdem sind sie Teil unserer Einarbeitungsmappe für neue Mitarbeitende.“ „Laut Umfrage haben rund 65 Prozent unserer Mitarbeiterinnen Verspannungen im Nackenbereich oder Rückenbeschwerden, rund 35 Prozent geben Gelenkschmerzen an“, berichtet Winfried Grath, Gesundheitsbeauftragter der St. Anna-Hilfe, „doch unsere Mitarbeiterinnen sind bereit, etwas dagegen zu tun, auch das geht aus der Umfrage hervor.“ Die St. Anna-Hilfe hat daraufhin zwei Arbeitsgruppen, so genannte Gesundheitszirkel, ins Leben gerufen, einen in Vorarlberg mit sieben und einen in Oberösterreich mit acht Führungskräften. Im Laufe des vergangenen Jahres haben sie sich an insgesamt acht Terminen getroffen, um die Wünsche ihrer Kolleginnen aus der Umfrage herauszuarbeiten, eigene Ideen zu sammeln und mit Fachartikeln sowie einem Fachvortrag von Prof. Dr. Volker Faust, Facharzt für Neurologie, abzugleichen. Gesunde Mitarbeiterinnen durch rücken- und gelenkschonendes Arbeiten Wir wenden Hilfsmittel an: • Hilfsmittel sind vorhanden und werden gewartet. Bsp.: Präzise „Gerätebeschreibung“ aller rückenentlastenden Hilfsmittel und „vorausschauende Beschaffungsplanung“. • Der Einsatz der Hilfsmittel gilt für Mitarbeitende als verbindlich. Bsp.: Führungskräfte und Mitarbeitende weisen gegenseitig auf die Verwendung hin. • Die Mitarbeiter sind entsprechend geschult. Bsp.: Der richtige Einsatz der Hilfsmittel wird regelmäßig in den Teams besprochen. Grund- und Auffrischungsschulungen sind dokumentiert. In unserer Mitte - Der Mensch Als Ergebnis der Mitarbeiterumfrage entstanden Arbeitsgruppen, welche Regeln für rücken- und gelenkschonendes Arbeiten erarbeitet haben – Stand 1/2016 Leitgedanke der Stiftung Liebenau ‚tuat guat‘: Das Gesundheitsprogramm der St. Anna-Hilfe bewegt die Mitarbeiterinnen.

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