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annalive 02/2011

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

24 PRAXIS

24 PRAXIS VORARLBERG/OBERÖSTERREICH Neu: Kino im Sozialzentrum St. Vinerius Bewegte Bilder gegen graue Tage NÜZIDERS – Eine klassische Verwechslungskomödie, altbekannte Melodien und Erdnusslocken: Ende Januar war großer Kinotag in der Aula des Sozialzentrums St. Vinerius. Die Zuschauer – rund 35 Bewohner, einige Angehörige und Mitarbeiter – genossen die Atmosphäre und hatten viel zu lachen. Text: Elke Benicke/Foto: Florian Seher „Im Jänner sind die Tage noch kurz; es wird früh dunkel. So kamen wir auf die Idee, Kino für unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu machen“, sagt Hausleiter Florian Seher. Nach kurzer Diskussion entschied sich das Pflegeteam für den österreichischen Klassiker „Hallo Dienstmann“ mit Hans Moser, Paul Hörbiger und Christel Haas aus dem Jahr 1952. Dann wurde im ganzen Haus plakatiert und der Kinotag angekündigt. Schon die Vorfreude der Bewohner war so groß, dass sich anfängliche Zweifel, ob Kino für die älteren Menschen im Sozialzentrum St. Vinerius überhaupt interessant sei, schnell zerstreuten. Der Film wurde am Nachmittag in der abgedunkelten Aula gezeigt, wobei die einfache Handhabung von DVD und Beamer einen professionellen Mitarbeiter Karl Zotter versorgt die Kinobesucher mit Salzigem und Süßem. Filmvorführer erübrigte. Vor der Vorstellung verteilte ein Mitarbeiter Erdnusslocken, Salzstangen und Süßes aus seinem selbstgefertigten Bauchladen, so dass sich die Besucher wirklich wie im Kino fühlten. „Ein gelungener Nachmittag“, freut sich Florian Seher. Und eine Bewohnerin erzählt: „Das war ein schöner Tag. Ich war mit Schwester Barbara im Kino.“ Keine Frage also: Im Sozialzentrum St. Vinerius steht der Kinotag für den kommenden Winter jetzt schon fest auf dem Programm! ❑ Weiterbildung „Demenz“ STADL PAURA – GMUNDEN – BAD ISCHL/BAD GOISERN – Gemeinsam mit dem Sozialhilfeverband Wels-Land und dem Verein für Alzheimerhilfe – MAS – in Bad Ischl veranstaltet die St. Anna-Hilfe für ihre Mitarbeiter seit März und noch bis November eine Weiterbildung zum Thema Demenz. Die Teilnehmer werden in den Grundlagen der Krankheit, ihren Verhaltensauffälligkeiten, der Kommunikation mit den Betroffenen und ihren Angehörigen sowie dem stadienspezifischen, retrogenetischen* Training geschult. Alle Lehrenden kommen aus der MAS-Hilfe und haben langjährige Erfahrung in der Ausbildung, aber auch in der praktischen Begleitung von dementiell erkrankten Menschen und deren Angehörigen. Den besten Absolventen der Weiterbildung wird im nächsten Jahr die Aufschulung zum MAS-Trainer ermöglicht. ❑ *Retrogenese = Umkehr der kindlichen Entwicklungsstufen nach Prof. Barry Reisberg. Text: Elke Benicke Infos zu Terminen und Anmeldung: Andrea Anderlik Hausleiterin in St. Josef, Gmunden Tel.: 07612 64195343 E-Mail: andrea.anderlik@st.anna-hilfe.at Stefanie Freisler Hausleiterin im Sozialzentrum Kloster Nazareth, Stadl Paura Tel.: 07245 28975343 E-Mail: stefanie.freisler@st.anna-hilfe.at

25 PRAXIS OBERÖSTERREICH Es war einmal Gespannt lauschen die Bewohnerinnen der Vortragenden Renate Hipfinger und lassen sich jedes Mal aufs Neue von alten Märchen verzaubern. GMUNDEN – Regelmäßig ein Mal pro Woche tauchen rund zehn interessierte Bewohnerinnen des Hauses St. Josef in die Welt der Märchen ein und lassen sich verzaubern. Seit Anfang des Jahres bietet die ehrenamtliche Mitarbeiterin Renate Hipfinger ihre Märchenstunden an; bisher hat sie vor allem aus den Werken der Gebrüder Grimm vorgelesen. Die Seniorinnen lauschen gespannt den Geschichten von „Hänsel und Gretel“, „Aschenputtel“ oder „Frau Holle“ und sind berührt. Sie erinnern sich nicht nur daran, wie sie selbst die Märchen als Kind gehört haben und unter welchen Umständen, sondern auch, wie sie ihren eigenen Kindern und Enkelkindern vorgelesen haben. Hinzu kommt die Vorfreude auf die nächste Vorlesestunde. Alle finden sich pünktlich ein und warten gespannt darauf, dass Renate Hipfinger ein neues Märchen mit dem altbekannten Satz „Es war einmal …“ beginnt. ❑ Text/Foto: Andrea Anderlik Lucky bringt Freude ins Haus GMUNDEN – Im Haus St. Josef zaubert der Golden- Retriever-Rüde mit Namen „Lucky“ ein Lächeln in die Gesichter der Bewohner. Lucky gehört der Hausleiterin Andrea Anderlik, ist eineinhalb Jahre alt und seit gut einem Jahr tagtäglich im Haus unterwegs. Mit dem Schwanz wedelnd, trottet er mal hierhin, mal dorthin, genießt die Streicheleinheiten von Bewohnern und Mitarbeitern oder schnappt ganz vorsichtig nach den kleinen Hundesnacks, die in den ausgestreckten Händen liegen. Im Garten des Hauses St. Josef beobachten die Senioren lächelnd, wie Lucky seine Runden um den Teich dreht und sich anschließend an sie schmiegt. Dann kraulen sie andächtig sein weißes Fell. Viele Bewohner haben früher selbst Hunde gehalten; durch Lucky erinnern sie sich und erzählen von ihrem früheren vierbeinigen Begleiter. Eine Bewohnerin war sogar selbst als Hundeabrichterin tätig und gibt gerne Ratschläge, wie man mit einem Hund umgeht und auf was man achten soll. Inzwischen gehört Lucky fest zum Haus St. Josef. Ist er mal nicht da, wird er von Bewohnern wie Mitarbeitern sofort vermisst. ❑ Text/Foto: Andrea Anderlik

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