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annalive 02/2011

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

16 ANNA FORUM Gemeinsame

16 ANNA FORUM Gemeinsame Aktivitäten für die Gesundheit “tuat guat” tuat üs guat Für die Mitarbeiter in der Altenhilfe ist es besonders wichtig, mit körperlichen und seelischen Belastungen umgehen zu können. Seit November 2010 bietet die St. Anna-Hilfe neben ihren Fortund Weiterbildungen zum Umgang mit pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen auch einen mental-körperlichen Ausgleich auf Basis verschiedener Fitness-Programme an. Text: Dennis Roth „tuat guat“ ist eine präventive Gesundheitsmaßnahme, die für einen Ausgleich zum Pflegealltag sorgt. Das Programm, das derzeit in den Häusern im Vorarlberger Unterland angeboten wird, umfasst Walking- und Laufkurse, Rückenschule, Gymnastik, Kraft- und Ausdauertraining, Entspannungstechniken, klassische Massagetechniken und Ernährungstipps. Ziel von „tuat guat“ ist es, die Lebensqualität jedes Einzelnen durch Stei- gerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und damit auch des Selbstbewusstseins zu verbessern. Das betriebliche Angebot soll motivieren und ein gesellschaftlich-kollegiales Miteinander fördern. Organisiert werden die Kurse von Manuela Tsukalas, Pflegekraft im Seniorenheim Tschermakgarten und ausgebildete Diplom-Wellnesstrainerin mit langjähriger Erfahrung. Alle teilnehmenden Einrichtungen der St. Anna- Hilfe erhalten einen monatlichen Programmplan. Die Gruppen werden in Anfänger und Fortgeschrittene eingeteilt – teilnehmen darf jeder, der Lust hat. Abgerundet wird das Angebot durch eine individuelle Beratung zum alltäglichen Umgang mit physischen Bewegungs- und Belastungsmustern und der Ernährung. Auch persönliche Trainingspläne werden erstellt. Beliebt sind aber vor allem die gemeinsamen Aktivitäten im Kreis der Arbeitskollegen – ganz nach dem Motto: „tuat guat“ tuat üs guat. ❑ Markus Platzer ist neuer Leiter der CaSa Markus Platzer hat Christian Klein abgelöst und Anfang Mai die Leitung der CaSa – Leben im Alter, eine Schwestergesellschaft der St. Anna-Hilfe, übernommen. Zweiter Geschäftsführer bleibt auch künftig Klaus Müller von der St. Anna-Hilfe. „Mich hat vor allem das Hausgemeinschaftsmodell gelockt, das in allen vier Häusern der CaSa gelebt wird“, erklärt Markus Platzer. „Die Alltagsnähe durch das familiäre Wohnen, Kochen und Essen gefällt mir sehr gut. Ich denke, dass sich die älteren Menschen auf diese Art recht wohl und zuhause fühlen im Heim. Daher möchte ich das Modell weiter perfektionieren!“ Bevor der 33-jährige studierte Volkswirt zur CaSa – Leben im Alter gekommen ist, hat er drei Jahre lang ein klassisches Pflegeheim der Caritas geleitet. Der frühere Geschäftsführer, Christian Klein, bleibt der CaSa – Leben im Alter erhalten: Denn als Bereichsleiter Pflege bei der Caritas der Erzdiözese Wien verantwortet er künftig nicht nur alle stationären und mobilen Altenhilfsangebote der Caritas, sondern auch die Geschäftsführung der CaSa Sozialeinrichtungen*, Muttergesellschaft der CaSa – Leben im Alter. ❑ *Die Casa Sozialeinrichtungen gGmbH gehört zu gleichen Teilen der Caritas und der Stiftung Liebenau. Sie ist für den Bau, die Finanzierung und Vermietung der für den Betrieb der CaSa – Leben im Alter notwendigen Gebäude und Ausstattung zuständig. Text: Elke Benicke/Foto: Markus Platzer Kurze Geschichte der CaSa – Leben im Alter Die CaSa – Leben im Alter wurde im Jahr 2003 gemeinsam von der Caritas der Erzdiözese Wien und der St. Anna-Hilfe Österreich zur Führung stationärer Einrichtungen für ältere Menschen neu gegründet. 2004: Übernahme der Einrichtungen Waldkloster in Wien Favoriten und Marienheim in Baden 2009: Eröffnung des neu errichteten Seniorenhauses Guntramsdorf April 2011: Eröffnung des ebenfalls neu erbauten Seniorenhauses Kagran in Wien 22

17 PRAXIS VORARLBERG Vernissage im Sozialzentrum Mariahilf “Kunst und Alter“ BREGENZ – Auf Initiative von Pflegedienstleiterin Sajda Zivkovic hat die Bregenzer Malerin Helene Wibmer von Mitte März bis Ende April eine Ausstellung zum Thema „Kunst und Alter“ im Sozialzentrum Mariahilf gestaltet. Zur Vernissage haben sich rund 50 Gäste eingefunden; Stadträtin Elisabeth Mathis erläuterte die Bilder. Text: Markus Schrott/Foto: Petra Reiter „Mit der Ausstellung hat Frau Zivkovic zum zehnjährigen Hausjubiläum einen kräftigen Impuls im Sozialzentrum und im Stadtteil Mariahilf gesetzt!“, sagte Klaus Müller, Geschäftsführer der St. Anna- Hilfe, bei seiner Eröffnungsrede. Die farbenfrohen Bilder von Helene Wibmer, die stilisierte Menschen, Abstraktes, Stillleben oder naive Malerei zeigen, waren im Foyer des Pflegeheims (Haus I) im Sozialzentrum Mariahilf zu sehen. Anschaulich eröffnete Stadträtin Elisabeth Mathis in ihrer Ansprache Zugänge zu den Bildern der aus Tirol stammenden Künstlerin. Querflötistinnen unter der Leitung von Norbert Dehmke aus der Musikschule Bregenz untermalten die Vernissage musikalisch, während sich Die Künstlerin Helene Wibmer über ihre Werke. die Gäste bei Fingerfood und Getränken angeregt über „Kunst und Alter“ unterhielten. Seit Ausstellungsbeginn bietet die Künstlerin außerdem jeden Montagnachmittag Kunststunden unter dem Namen „Farbklecks“ für die älteren Menschen des Pflegeheims an. „Alle Menschen und besonders die älteren haben ein künstlerisches Potential, das ich fördern möchte“, erläutert die gelernte Kunsterzieherin ihre Motivation. ❑ Handarbeiten für einen guten Zweck BREGENZ – Ein Gespräch über Bastel-, Näh- und Strickfähigkeiten von Bewohnerinnen des Seniorenheims Tschermakgarten in Bregenz war der Beginn einer ergiebigen Spendenaktion. Und das kam so: Durch das Gespräch motiviert, begannen einige rüstige Bewohnerinnen wieder zu stricken, zu nähen und zu basteln. In kürzester Zeit entstanden schöne Decken, Socken, Polsterbezüge, Tischdecken, Taschen und leckere Kekse. Zeitgleich erfuhren die Bewohnerinnen vom Schicksal des kleinen Lukas: Der Sohn des Hausmeisters benötigte dringend eine Knochenmarkspende. Die fleißigen Handarbeiterinnen entschieden nun, durch den Verkauf ihrer Erzeugnisse Geld zu sammeln und es dem Schrunser Verein „Geben für Leben“ zu übergeben, der sich auf das Sammeln von Knochenmarkspenden in der Region spezialisiert hat und Geld vor allem auch für die Typisierungen der einzelnen Spenden benötigt. Um die liebevoll gearbeiteten Stücke an Bewohner und Besucher zu verkaufen, organisierte Tschermakgarten- Mitarbeiterin Annelies Rümmele einen Basar. Dabei kamen stolze 1500 Euro zusammen! ❑ Text: Daniela Gilgen/Foto: Annelies Rümmele Bewohnerin Helene Deutschendorf an ihrer Nähmaschine.

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