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annalive 02/2010

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

10 DAS THEMA Gesammelt:

10 DAS THEMA Gesammelt: die liebsten Rezepte der Bewohner von St. Josef, Gmunden Lieblingsessen non stopp Im Pflegeheim in Gmunden wird das Hausgemeinschaftskonzept umgesetzt. Die Bewohner leben in Wohngruppen von jeweils 14 bis 16 Senioren zusammen. Zentrum jeder Hausgemeinschaft ist die große Wohnküche, in der für die Gemeinschaft gekocht wird. Mit viel Aufwand hat das Alltagsmanagement-Team in Gmunden ein eigenes Kochbuch mit rund 100 Lieblingsspeisen zusammengestellt. Text: Egbert Folkersma/Foto: Inge Streif Alltagsmanagerinnen kümmern sich in der Hausgemeinschaft um die Mahlzeiten, den Haushalt und die Wäsche. Die älteren Menschen werden so gut wie möglich und ihren Fähigkeiten entsprechend einbezogen. Ziel ist, die Selbstständigkeit pflegebedürftiger Menschen zu fördern und ihre Fähigkeiten zu erhalten. Das Kochen ist ein starker Schlüsselreiz, der bei den alten Menschen positive Erinnerungen wachruft. Die Kochgeräusche, der Essensduft, das Klappern von Geschirr, das Surren des Mixers erinnern sie daran, dass es Zeit zum Essen ist, und regen ihren Appetit an. Abwechslungsreicher Speiseplan Heraus gekommen ist eine Rezeptsammlung, mit der ein Speiseplan für acht Wochen erstellt werden kann, ohne dass es eine Menüwiederholung gibt. Bei allen Gerichten wurde darauf geachtet, dass die Farben der unterschiedlichen Menübestandteile den Appetit anregen und die Gerichte viel Flüssigkeit enthalten, da alte Menschen wenig trinken. Außerdem werden Nahrungsmittel mit hohem Nährstoffgehalt, wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder Nüsse, verwendet. Heute ist die Rezeptsammlung unverzichtbar in den Küchen der sechs Hausgemeinschaften. Sie bietet Struktur und Kontinuität, ohne langweilig zu sein, erlaubt eine Budget-Kontrolle, ist ein guter Koch-Leitfaden gerade für neue Mitarbeiter und ermöglicht eine genaue Bestellung von Lebensmitteln. ❑ Ein eigenes Kochbuch Bei der Erarbeitung des hauseigenen Kochbuches wurden drei Perspektiven beachtet: An erster Stelle standen die Bedürfnisse der Bewohner, ergänzt durch die Aspekte einer gesunden Ernährung im Alter und der wirtschaftlichen Anforderungen. In vielen Gesprächen wurden die Bewohner gebeten, ihre Lieblingsspeisen zu nennen. Die Rezepte wurden in teils alten Kochbüchern recherchiert. Spezielles Augenmerk wurde auf die Menüzusammenstellung gelegt. Der Arbeitsaufwand sollte ausgeglichen zwischen Mittagessen und Abendessen aufgeteilt sein. Wert gelegt wird auf frische, regionale und saisonal erhältliche Lebensmittel. Scheiterhaufen Darf es etwas Süßes sein? Der Auflauf aus Äpfeln, Brot und Rosinen nach Großmutters Art ergibt ein schmackhaftes Mittagessen – das ist nur eines von circa 100 leckeren Rezepten: 2 Stück weiße Wecken, 8 Eier, 0,5 Liter Milch 1 kg Äpfel, 100 g Zucker, 4 g Vanillezucker 80 g Rosinen, 120 g Margarine, 3 EL Rum, Zimt Weiße Wecken in circa fünf Millimeter dicke Scheiben schneiden. Eier mit Milch verschlagen und Zucker und Vanillezucker darin auflösen. Die Brotscheiben damit befeuchten, Rosinen beigeben und geschmolzene Butter einmengen. Äpfel schälen und in Scheiben schneiden, Äpfel mit Zucker, Zimt und Rum vermengen. Etwas Semmelmasse in gebutterte Auflaufform füllen, eine Lage Äpfel einstreuen. Diesen Vorgang mehrere Male wiederholen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180° Celsius circa 45 Minuten backen.

11 DAS THEMA Bitte zu Tisch! Das Essen für die Bewohner der St. Anna-Häuser wird entweder in Großküchen zubereitet oder wie im Sozialzentrum St. Vinerius in Nüziders direkt in den Wohnküchen der Hausgemeinschaften. Hier wie dort gilt die Devise: Den Bewohnern muss es schmecken und Sonderwünsche sollen so gut es geht erfüllt werden. Guten Appetit! Text/Fotos: Daniela Gilgen Hilde Unterberger 85 Jahre Pflegeheim Mariahilf, Bregenz Ich bin nicht heikel. Ich esse alles, allerdings keine großen Mengen. Hier in der Eingangshalle kann ich in Ruhe mein „Achtele“ Rotwein trinken und etwas plaudern. Das mag ich. Gertrud Pick 89 Jahre Pflegeheim Mariahilf, Bregenz Meine Mutter war eine sehr gute Köchin und auch ich habe gut und gerne gekocht. Das Kochen fehlt mir schon. Ich esse sehr wenig und bin schon etwas verwöhnt, das muss ich gestehen. Tea Werner 89 Jahre Sozialzentrum St. Vinerius, Nüziders Das Essen ist hier sehr, sehr geschmackvoll. Wir haben sehr gute Köchinnen. Und bei Tisch ist alles so nett angerichtet; ich bin froh, hier zu sein. Herta Gorbach 71 Jahre Pflegeheim Mariahilf, Bregenz Mir schmeckt das Essen hier. Süßes mag ich gar nicht. Am besten gefällt mir, dass ich nicht mehr kochen muss. Marianne Boss 88 Jahre Sozialzentrum St. Vinerius, Nüziders Sie kochen mit Liebe. Ich esse nicht im Zimmer, sondern immer hier an meinem Lieblingsplatz. Wegen meiner Zahnprothese kann ich nicht mehr so gut kauen, aber das Essen ist sehr gut. Das meinen die Bewohner

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