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annalive 02/2009

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

16 PRAXIS VORARLBERG

16 PRAXIS VORARLBERG Fotoausstellung im Sozialzentrum St. Vinerius Alltag im Pflegeheim Was ist ein Pflegeheim? Was tut sich in einem Pflegeheim? Verschiedene Fotografen haben versucht, den Alltag im Sozialzentrum St. Vinerius festzuhalten. Durch die Gegenüberstellung von Farbe und Schwarzweiß wollen sie sichtbar machen, wie bunt die Welt der Bewohner ist. In der Einladung zur Fotoausstellung, die vom 6. bis zum 17. Mai stattfand, heißt es: „Die Bilder sollen den Betrachter mitnehmen in diese „andere Welt“, in den Alltag im Sozialzentrum St. Vinerius. Sie sollen zeigen, dass auch ein Pflegeheim ein Ort sein kann, an dem es sich gut leben lässt, jenseits des eigenen Daheims. Ein Ort, wo Menschen dort abgeholt werden, wo sie stehen. Ein Ort, an dem sie das letzte Stück ihres Weges in Würde zurücklegen können, begleitet von Menschen, die gelernt haben, wertfrei und vorurteilslos in den Schuhen des Anderen zu gehen.“ Fotos: links oben: Claudia Galehr oben Mitte: Martin Mittermair rechts oben: Claudia Galehr großes Bild: Martin Mittermair 3. Zeile links: Claudia Galehr 3. Zeile Mitte: Martin Mittermair 3. Zeile rechts: Claudia Galehr Unten: alle Bilder von Claudia Galehr

17 PRAXIS VORARLBERG Neue Wohnbereichsleiterin im Sozialzentrum St. Vinerius Individuelle Ideen gemeinsam realisieren NÜZIDERS – Seit September 2008 leitet Barbara Koburger den Wohnbereich im Untergeschoss des Sozialzentrums St. Vinerius. Ihre erste Aufgabe bestand darin, die einzelnen Berufsgruppen nach einer Zeit ohne Leitung erneut zum Team zusammenzuführen. Unter ihrer Direktion treffen sich alle Mitarbeiter nun wieder jeden Morgen, um die Anliegen der Bewohner zu besprechen und neue Ideen, wie zum Beispiel die Verschönerung der Bewohnerzimmer, in die Tat umzusetzen. Text/Foto: Elke Benicke Bevor Barbara Koburger zum 1. Juli letzten Jahres die Stelle einer diplomierten Krankenschwester in Nüziders antrat, lebte und arbeitete sie ausschließlich in und um Gera, im deutschen Bundesland Thüringen. Schon seit längerem war es ihr Traum, zusammen mit ihrem Mann nach Österreich zu ziehen, um dort zu arbeiten und später auch ihren Lebensabend zu verbringen. „Ich habe es gewagt, hierher zu kommen“, sagt die 49-Jährige stolz und sichtlich zufrieden. „Die Menschen hier sind auf eine sympathische Art bescheiden, das gefällt mir gut!“ Aufgrund ihrer fast 20-jährigen Berufserfahrung im Altenpflegebereich und ihrer Qualifikation, zum Beispiel auch als Qualitätsbeauftragte für den Wohlfahrtsverband in Weida, wurde ihr zum 1. September die Wohnbereichsleitung im Untergeschoss angeboten. Farbige Akzente setzen Barbara Koburger setzt auf farbige Akzente: Bei der Verschönerung der Bewohnerzimmer ebenso wie in der persönlichen Kleiderwahl. Zu Beginn hat Barbara Koburger festgestellt, dass nach den vier Monaten, die das Untergeschoss ohne Leitung war, „zwar jeder für sich in seinem Beruf alles richtig gemacht und das Beste gegeben hat, doch die Zusammenarbeit und der Austausch im Team fehlte.“ Jetzt treffen sich die Alltagsmanagerinnen, Pflegekräfte, Hauswirtschaftskräfte, der Zivildiener und die Wohnbereichsleiterin wieder täglich zur Morgenbesprechung. „Wir reflektieren gemeinsam, was gut läuft und was weniger gut“, sagt Barbara Koburger. „Wir haben inzwischen auch einen umfangreichen Beschäftigungsplan erstellt. Er beinhaltet regelmäßiges Singen und kreative Angebote, viel Gymnastik, den Besuch eines Therapiehundes und – ganz neu – einen monatlichen Beauty- und Wellness-Tag!“ Demnächst sollen außerdem die Zimmer der Bewohner verschönert werden: durch farbige Akzente an den Wänden, individuelle Bettwäsche und neue Pflanzen. „Besonders Menschen, die an Demenz erkrankt sind, reagieren sehr stark auf Farben“, erklärt Barbara Koburger. Sensibel bleiben im Beruf Die Thüringerin hat ihren beruflichen Werdegang im Jahr 1981 als Kinderkrippenerzieherin begonnen. Mitte der achtziger Jahre absolvierte sie die Ausbildung zur Diplomkrankenschwester und arbeitete auf der Onkologie und Chirurgie. Zur Altenpflege kam sie, als ihre Großmutter im Jahre 1982 pflegebedürftig wurde. Barbara Koburger hatte „die Oma“ zu sich in die Wohnung genommen und sechs Jahre, bis zu deren Tod, intensiv betreut. „Dabei habe ich entdeckt, wie schön und wichtig es ist, älteren Menschen zur Seite zu stehen“, erinnert sie sich. Besonders am Herzen liegt ihr vor allem auch der sinnvolle Umgang mit Medikamenten, weshalb sie derzeit eine Weiterbildung in Palliative Care absolviert. Für die Zukunft wünscht sich die Mutter einer erwachsenen Tochter und Tierliebhaberin, „dass ich sensibel bleibe in meinem Beruf!“ ❑

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