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annalive 01/2014

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

...Sie antworten! Wir

...Sie antworten! Wir fragen ... Christine Flatz, 59 Jahre, Leiterin der Altenpastoral Bregenz, der Besuchsdienste der Pfarre St. Gallus und Kolumban und der Besuchsdienstleiterinnen. Sie ist verheiratet, hat vier Kinder und drei Enkel. In ihrer Freizeit genießt sie die Familie, widmet sich dem Lesen, Wandern, Kreistanzen und Linedance. Außerdem reist sie gerne und ist offen für Neues. Welchen Kontakt haben Sie zur St. Anna-Hilfe und warum? Durch meine Arbeit in den Bregenzer Altenund Pflegeheimen bin ich in gutem Kontakt mit der St. Anna Hilfe. Wie geht es Ihnen im Moment? Sehr gut! Ihr Traum vom Glück? In Gesundheit, mit Freude, Vertrauen und lieben Menschen leben können. Welches Buch würden Sie mit auf die einsame Insel nehmen? Nur eins? Dann die Bibel. Ein neueres Buch, das mich sehr beeindruckt hat, ist „Der alte König in seinem Exil“ von Arno Geiger. Welche Musik hören Sie am liebsten? Tanz- und Meditationsmusik, Klassik, Schlager, Operetten, auch Volksmusik. Das Älterwerden ist schön, weil … … ich sehr gerne lebe, vieles jetzt besser verstehe und so in manchen Dingen gelassener sein kann. Am Älterwerden stört mich … … im Moment eigentlich noch nichts. Worauf möchten Sie im Leben keinesfalls verzichten? Auf eine gute Gesundheit, auf das große Glück, eine liebe Familie, wunderbare Freunde und eine erfüllende Aufgabe zu haben. Was hat Ihnen im Leben geholfen? Mein Glaube an Gott und die Menschen um mich herum, die es gut mit mir meinen. Ich beschäftige mich am liebsten … … mit Dingen, die mir Freude machen. Zurzeit staune ich über meine Enkelkinder. Wie und wo möchten Sie leben, wenn Sie alt werden? Hier in Schwarzach in unserem Haus und später in einer betreuten Wohngemeinschaft mit lieben Mitbewohnerinnen und nettem Pflegepersonal. Haben Sie eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht? Noch nicht, doch in der Familie haben wir über unsere Wünsche schon ganz offen gesprochen. Wie möchten Sie sterben? Am liebsten würde ich – nachdem ich in meinem Leben alles in Ordnung gebracht habe und mich von meiner Familie verabschieden konnte – friedlich einschlafen. Ehrenamtliche Helferinnen sind gut, weil … … damit vielen älteren Menschen ein Besuch, eine Begleitung oder Betreuung geboten werden kann. Dieses Engagement ist unbezahlbar! Welche Leistung hat Sie besonders beeindruckt? Der Einsatz einer Frau, die bis zu ihrem 92. Geburtstag ehrenamtlich jede Woche mit wunderbarer Freude in einer Bregenzer Kapelle den Gottesdienst vorbereitet hat. Mit wem würden Sie gern einmal im Kaffeehaus sitzen? Mit Papst Franziskus. Ihr Eindruck von der Zeitschrift „anna live“? Sie gefällt mir gut. Die Berichte sind ansprechend und informativ, das Layout sehr angenehm und abwechslungsreich.

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