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annalive 01/2013

Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

30 ANNA PRAXIS

30 ANNA PRAXIS Oberösterreich Platz für Kinder, rüstige Seniorinnen und Gäste STADL PAURA – Seit Mai wird das alte Nebengebäude des Sozialzentrums Kloster Nazareth von Grund auf renoviert und umgebaut. Hier entsteht eine Krabbelstube für zwei Kleinkindgruppen, die von der Caritas bereits ab Dezember in Betrieb genommen wird. Im Entstehen sind außerdem 13 heimgebundene Wohnungen in der Größe von 35 bis 70 Quadratmetern für rüstige Seniorinnen. Der Erstbezug ist für das kommende Frühjahr geplant. Auch eine Frühstückspension mit 13 Doppelbettzimmern, einem Einzelzimmer, einer etwas größeren Suite und einem Tagungsraum für Seminargäste soll im Frühjahr eröffnet werden. ❑ Text: Stefanie Freisler Ein Gewinn fürs Team Die Läuferinnen vor dem Start (v. l.): Pflegekraft Renate Penetstorfer, Zivi Markus Klanner, Ersatzmann Florian Opelka, die Pflegekräfte Silke Opelka, Erika Molnar und Blazenka Stix, Ulrike Hafner von der Verwaltung, Zivi Jonas Röthlin, Hauswirtschaftsleiterin Renate Stastny, die Pflegekräfte Gerald Lutz und Gabriele Brindl, Pflegedienstleiter Arno Buchsbaum und Fan Tina Hafner. STADL PAURA – Bei hochsommerlichen Temperaturen Mitte Juni haben elf Mitarbeiterinnen des Sozialzentrums Kloster Nazareth am Businesslauf in Wels teilgenommen. „Wir wollten gemeinsam etwas Sportliches unternehmen und da war der Businesslauf genau das Richtige“, beschreibt Verwaltungsmitarbeiterin Ulrike Hafner die Motivation der Kolleginnen. Sportlich war nicht nur die Teilnahme, sondern bereits die Vorbereitung. Denn jede Teilnehmerin, insgesamt waren es rund 1 500, sollte zwei Runden mit insgesamt fünf Kilometern laufen und dabei eine möglichst gute Zeit erzielen. Geschäftsführung und Regionalleitung der St. Anna-Hilfe begrüßten die Aktion, finanzierten das Startgeld und die einheitlichen Laufshirts. An den Start gingen weibliche, männliche oder „mixed“ Teams und Einzelstarter. Die Mitarbeiterinnen der St. Anna-Hilfe stellten ein Frauen-Team, das auf Platz 27 landete, zwei Mixed- Teams, die die Plätze 27 und 50 belegten, sowie einen Einzelläufer, der den 265. Platz erreichte. „Diese Veranstaltung war nicht nur sportlich gesehen ein toller Erfolg, sondern auch ein Gewinn für unsere Gemeinschaft und so haben wir beschlossen, auch beim Businesslauf 2013 wieder an den Start zu gehen“, kündigt Ulrike Hafner an. ❑ Text: Ulrike Hafner/Foto: Nicklaus Imgrüth

31 ANNA PRAXIS KÄRnten Die jungen Erwachsenen mit Behinderung freuen sich mit ihren Begleiterinnen auf das gemeinsam zubereitete Abendessen. Die erste Zeit in der Lebenswelt St. Antonius Wie aus lauter Neuen eine Gemeinschaft wurde SPITTAL / DRAU – Seit der feierlichen Eröffnung Anfang Juni sind nach und nach insgesamt 18 Menschen mit Behinderung in die drei gemischtgeschlechtlich geführten Wohnungen der Lebenswelt St. Antonius eingezogen. Neu sind außerdem die sieben Tagesklientinnen in der Arbeitswelt sowie das gesamte Personal. Als „ein organisiertes Chaos“ bezeichnet Hausleiterin Manuela Roscher diese erste Zeit schmunzelnd. Denn bei jedem Zuzug ging es von Neuem darum, sich kennen zu lernen, Eigenheiten zu respektieren und das bestehende Konzept wieder ein klein wenig zu korrigieren. Text: Elke Benicke/Fotos: Manuela Roscher „Jeder soll jeden hier im Haus so akzeptieren, wie er ist. Die eine räumt gern auf, der andere gibt laute Geräusche von sich, wenn er aufgeregt ist. Wir alle haben unsere Ticks und einige gehören einfach zum Krankheitsbild. Es geht darum, sie zu verstehen und zu akzeptieren, sich aneinander zu gewöhnen – das heißt: immer wieder miteinander darüber zu sprechen“, berichtet die Hausleiterin. Gleichzeitig waren Bewohnerinnen wie Mitarbeiterinnen in der ersten Zeit mit Verwirrungen ganz praktischer Natur konfrontiert: Bewohnerin Maja S. zum Beispiel sammelt und trägt gern Hüte. Sie ist im Juni in die Wohnung „Ulli“ eingezogen, die im Gegensatz zur rustikalen Wohnung „Sissy“ und der mit afrikanischen Elementen bestückten Wohnung „Toni“ modern eingerichtet ist. Dort stehen unter anderem drei lebensgroße Skulpturen. Maja S. fühlte sich spontan wohl in ihrer neuen Umgebung, doch waren plötzlich einige ihrer schönsten Hüte verschwunden. Fieberhaft suchten die Mitarbeiterinnen nach den Hüten und fanden sie nicht – bis eine einmal auf die Köpfe der Skulpturen schaute. „Hüte gehören auf den Kopf“, erklärte Maja S. hinterher ganz selbstverständlich, und so tragen die Skulpturen in der Wohnung „Ulli“ nun eben Hüte. Jeder bringt sich ein, alle helfen mit Seit Mitte September ist die Wohnwelt komplett bezogen: elf Frauen und sieben Männer sind es insgesamt. Jeweils sechs Menschen mit Behinderung leben zusammen in einer Wohnung, nutzen die Küche, den Wohn- und Essbereich gemeinschaftlich. Die meisten sind zwischen 20 und 35 Jahre alt. Nur zwei „Ausreißerinnen“ gibt es: Eine Bewohnerin ist erst 15, eine 59 Jahre alt. Anfangs galt es, jede und jeden gemäß seinen Fähigkeiten so weit als möglich an den alltagsrelevanten Tätigkeiten zu beteiligen, herauszufinden, wer wie zur Gemeinschaft beitragen kann. „Dann haben wir für jede Wohngemeinschaft einen eigenen Reinigungsplan erstellt, bestimmt, wer wann auskehrt, den Müll rausträgt, die Flächen wischt oder sich um die Wäsche kümmert“, erinnert sich Manuela Roscher. „Menschen, die keine aktive Sprache haben, erklären wir das mit Bildern. Wir zeigen ein Bild von einer Schaufel und einem Handbesen zum Beispiel und versuchen so rüberzubringen, worum es geht. Das funktioniert erstaunlich gut!“ Blick vom Garten auf die gut besuchten Terrassen der Wohnwelt.

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