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annalive 01/2013

Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

14 DAS THEMA In Reime

14 DAS THEMA In Reime gefasst Hans Georg Schiel lebt im Seniorenheim Tschermakgarten, wo er jeden Montagnachmittag die Gesprächsrunde „Erfahrung und Lebenssinn“ leitet. Nach einigen Minuten Musik erzählt er aus seinem Leben, von Krieg und Gefangenschaft und anderen Erlebnissen, um so die Teilneh- merinnen anzuregen, ebenfalls von ihren Erfahrungen, Eindrücken und Erkenntnissen zu berichten. Der 95-Jährige hat in seinem Leben außerdem meist humorvolle Gedichte zum Thema Lebenssinn verfasst, so wie das folgende: Hinter Klostermauern schwer Zwei Mönche kamen einst daher. Sie dachten: Hier in unserer Zelle, da ist kein Himmel, s’ist nicht helle. Der Himmel, der sei wo zu finden, und dieses wollten sie ergründen. So man es auch beschrieben hat: Es wär‘ in einer großen Stadt, und in der Stadt, da sei ein Haus, dort gingen Engel ein und aus. Und in dem Haus sei eine Tür, den höchsten Himmel fänd‘ man hier. So hatten sich die zwei bei Nacht aus dem Kloster fortgemacht und unter Qualen, Schmerzen, Fluchen, wollte man die Stadt nun suchen. Und tatsächlich, sie fanden sie, dankten Gott auf ihrem Knie. Doch wo mag das Haus nur sein? Lässt man uns da auch hinein? Man fand das Haus, man sah die Tür, erregt war man, das glaube mir, denn wenn man durch diese könnt‘ gehen, säh‘ man den Himmel offen stehen. Mit letzter Kraft und größtem Mut Nun endlich man die Tür auftut, und beide blickten durch den Spalt! Doch dann schau’n sie sich an ganz kalt, denn was sie sah’n, was sie gefunden nach all den langen schweren Stunden, sie sahen in des Lichtes Helle ihre eig’ne Klosterzelle. Ja Mensch, dort wo du grade bist, der Himmel nur zu finden ist. Das Suchen muss nach innen gehen, dort wirst auch du den Himmel sehn! ❑

15 ANNA FORUM Fahrradwettbewerb im Gesundheitsprogramm der St. Anna-Hilfe Fast zwei Mal um die Welt Alle Teilnehmerinnen des Fahrradwettbewerbs konnten auch am Fotowettbewerb teilnehmen. Das beste Radlerfoto - so entschied es die Jury der St. Anna-Hilfe, hat Nicklaus Imgrüth, Küchenchef im Sozialzentrum Kloster Nazareth in Stadl Paura, geschossen. Getreu dem Motto „tuat guat“ des innerbetrieblichen Gesundheitsprogramms haben 114 Mitarbeiterinnen der St. Anna-Hilfe am internen Fahrradwettbewerb teilgenommen. Unterstützt wurde die Aktion vom Land Vorarlberg. Von März bis September haben die Mitarbeiterinnen über 65 000 Kilometer erradelt. Ein stolzes Ergebnis, das in Bad Goisern, Schruns und Bregenz gebührend gefeiert wurde. Text: Elke Benicke/Foto: Nicklaus Imgrüth Gesundheit, Gemeinschaft und Klimaschutz – für die St. Anna-Hilfe waren das gleich drei gute Gründe, einen Fahrradwettbewerb zu initiieren. Als Ansporn erhielt jede Teilnehmerin einen Fahrradcomputer, der die gefahrenen Kilometer erfasste. „Dennoch hat uns das Engagement unserer Mitarbeiterinnen überrascht“, sagt Geschäftsführer Klaus Müller und Winfried Grath, Gesundheitsbeauftragter der St. Anna-Hilfe, ergänzt: „Sie haben nicht nur 65 281,91 Kilometer erradelt, sondern auch 1 860 170,04 Kilokalorien verbrannt; außerdem 8 689,61 Kilogramm CO2 eingespart!“ Für die Gesundheit und die Gemeinschaft Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand aber vor allem die Freude am Alltagsradeln zum Arbeitsplatz oder zum Einkaufen. Beim morgendlichen Radlerfrühstück oder abendlichen Radsnack konnte man sich über die geradelten Kilometer und anderes austauschen. „Das war eine rundum gute Aktion. Denn Radfahren tut gut – nicht nur im Sinne der Bewegung, sondern auch im Sinne der Gemeinschaft. Das macht einfach Spaß – so wie heute hier“, resümierte Winfried Grath auf der Abschlussveranstaltung Ende September in Schruns, als er vom „Montafon TV“ (siehe youtube, Stichwort: „Fahrradwettbewerb im Ländle“) interviewt wurde. Spaß hatten die Mitarbeiterinnen auch auf den Abschlussfeiern in Bregenz und Bad Goisern. Auf allen Veranstaltungen wurden die besten Radfahrleistungen ausgezeichnet. Stolze 5 950 Kilometer ist Gerald Lutz aus Stadl Paura geradelt und hat damit die meisten Kilometer unter seinen 20 oberösterreichischen und den 94 Mitarbeiterinnen aus dem Ländle erreicht. Außerdem erhielten alle Anwesenden ein Funktionsshirt, konnten an Tombolas teilnehmen oder einen zusätzlichen Urlaubstag gewinnen. ❑

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