Mediathek der Stiftung Liebenau
Aufrufe
vor 1 Jahr

annalive 01/2012

  • Text
  • Bewohner
  • Haus
  • Menschen
  • Mitarbeiter
  • Frau
  • Sozialzentrum
  • Thema
  • Josef
  • Mutter
  • Pflegeheim
Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

20 PRAXIS VORARLBERG

20 PRAXIS VORARLBERG Grenzüberschreitende Seniorenbegegnung Alle unter einen Hut gebracht LINDENBERG/BREGENZ – Anfang Oktober sind 18 Bewohner von Haus I des Sozialzentrums Mariahilf ins deutsche Lindenberg gefahren, um die älteren Menschen des Seniorenzentrums St. Martin der Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH zu besuchen und mit ihnen zu feiern. Ende Oktober folgte der Gegenbesuch in Bregenz. Thema der Feierlichkeiten waren hier wie dort – Hüte. Text: Markus Schrott/Foto: Petra Reiter Das Fest im Seniorenzentrum St. Martin stand ganz unter dem Motto „Huttradition“, denn Lindenberg ist als Hutstadt bekannt. Das Hutmuseum sowie örtliche Hutfirmen stellten Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern aus dem Haus I des Sozialzentrums Mariahilf Kopfbedeckungen zur Auswahl. Gut „behütet“ fuhren sie mit der Kutsche zum Rathausplatz, wo die Stadtkapelle aufspielte und Bürgermeister Johann Zeh die Gäste begrüßte. Anschließend wurde in St. Martin weitergefeiert. Höhepunkt war eine Modenschau traditioneller und moderner Hüte. Beim Gegenbesuch in Bregenz begrüßte Stadträtin Elisabeth Mathis die Gäste aus Lindenberg. Dann ging es wieder um interessante Kopfbedeckungen: Bewohner und Mitarbeiter präsentierten Lindenberger Hüte. Margot Migoni, Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums St. Martin, moderierte die Hutmodenschau. Markus Schrott, Hausleiter von Zwei Städte vereint – beim Feiern, auf der Bühne und in einer Lebensgeschichte: Die gebürtige Lindenbergerin Leonore Hofer (rechts) ist heute in Bregenz zu Hause und stand daher auch im Mittelpunkt der Festansprachen von Margot Migoni, Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums St. Martin in Lindenberg, und Markus Schrott, Hausleiter des Hauses I im Sozialzentrum Mariahilf in Bregenz. Haus I des Sozialzentrums Mariahilf, führte durch den Nachmittag, der kulinarisch vom Südtiroler Törggelen, musikalisch vom Duo „Tom & Gerry“ mit Gerhard Grätzner und Thomas Künz sowie tänzerisch mit Einlagen der Gruppe „Philippinische Gemeinschaft und Kultur in Vorarlberg“ geprägt war. Internationale Sponsoren Die Begegnung der beiden Häuser wurde durch den Kleinprojektefonds der „Internationalen Bodensee Konferenz (IBK)“ im Interreg-IV-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein (ABH)“ gefördert. Auch der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie die Schweizer Kantone der IBK und das Fürstentum Liechtenstein sind daran beteiligt. ❑ „Farbklex“ - Bewohner malen und stellen aus Viel Spaß beim Malen haben die Bewohnerinnen Luise Veranic und Charlotte Pöhner mit der Pflegekraft Lilli Gidanovic (von links nach rechts). BREGENZ – Alle zwei Wochen treffen sich Bewohner von Haus I des Sozialzentrums Mariahilf zum Malkurs Farbklex. Die älteren Menschen sind motiviert bei der Arbeit und produktiv – so produktiv, dass ihre Bilder Ende November im Haus ausgestellt wurden. „Ich bin erstaunt und berührt zugleich, welche Fähigkeiten in jedem Einzelnen stecken und geweckt werden können“, freut sich Kursleiterin Helene Wibmer. Die Künstlerin hatte im Frühjahr auf Initiative der Pflegedienst- leiterin Sajda Zivkovic ihre eigenen Werke zum Thema „Kunst und Alter“ im Sozialzentrum Mariahilf ausgestellt. Sie waren Anreiz und Auslöser, öfter Kunst, Bilder und Farbe ins Haus zu bringen und dabei auch die älteren Menschen mit einzubinden. So hat Sajda Zivkovic gleich im Anschluss den Malkurs Farbklex ins Leben gerufen. Bevor Helene Wibmer Ende Oktober nach Tirol zog, hatte sie drei Mitarbeiterinnen des Pflegeteams angeleitet, den Kurs weiterzuführen. Derzeit malen Yvonne Mayrhofer, Lilli Gidanovic und Prisca Bertolini regelmäßig alle 14 Tage mit den Bewohnern; Helene Wibmer kommt ein Mal pro Monat und malt mit. ❑ Text: Elke Benicke/Foto: privat

21 PRAXIS VORARLBERG Die Physiotherapeuten zeigten den Pflegekräften geeignete Mobilisierungsmaßnahmen. Gegenseitig haben sie die einzelnen Übungen ausprobiert, trainiert und die Wirkung erfahren. Mitarbeiter „trainieren“ bettlägerige Bewohner Mit Bewegung die Beweglichkeit fördern BREGENZ – Auf der Pflegestation im Seniorenheim Tschermakgarten kümmert sich das Team von Stationsleiterin Bettina Pitscheider um stark pflegebedürftige Bewohner. Es betreut 18 Menschen, die nach einem Schlaganfall, einem Unfall oder durch eine stark fortgeschrittene Demenz bewegungsunfähig und bettlägerig sind oder sich im Wachkoma befinden – eine Betreuung mit speziellen Anforderungen. Text: Daniela Gilgen/Foto: Bettina Pitscheider Die meisten Menschen auf der Pflegestation des Seniorenheims Tschermakgarten können sich aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr selbst bewegen. Ohne physiotherapeutische Maßnahmen würden sich die Gelenke nach und nach versteifen und infolgedessen dann auch die kleinsten Bewegungen schmerzen. Bettina Pitscheider und ihr Team beschlossen, ihren Patienten nicht nur die nötige, sondern so viel wie möglich Bewegung zukommen zu lassen. Gemeinsam mit dem Physiotherapeuten- Team „Kreispunkt“ aus Bregenz entwickelten sie ein Konzept, das die Beweglichkeit der Bewohner verbessert und sich in den aufwändigen Pflegealltag integrieren lässt. Ganz nach dem bekannten Sprichwort, dass wer rastet, auch rostet, sollten die Bewohner regelmä- ßig und gezielt bewegt werden – weil sie es selber und aktiv nicht mehr können, bewegen die Pflegekräfte die Gelenke. Die Physiotherapeuten schulten das Personal der Pflegestation und zeigten ihnen geeignete Übungen. „Wir haben viele Pflegehelfer, die bis dahin wenig bis keine Erfahrung damit hatten. Nun verfügen wir alle über das Wissen, wie wir die Gelenke bewegen müssen, damit sie geschmeidig bleiben. Das gibt Sicherheit und motiviert uns“, sagt Bettina Pitscheider. Die Pflegekräfte ergänzen durch regelmäßige Bewegungsübungen die Therapieeinheiten der professionellen Physiotherapeuten. Mit sichtbarem Erfolg: Die Gliedmaßen sind weniger verkrampft, schmerzhafte Bewegungen sind seltener und einige Bewohner mobiler geworden. Hinzu kommt, dass die Bewohner ihren Körper intensiver erleben – denn Bewegung hängt sehr eng mit Wahrnehmung zusammen. Durch eine aufrechtere Körperhaltung erweitert sich das Blickfeld und sie können das Geschehen im Umfeld beobachten – ein Gewinn an Lebensqualität. Mit Berührung in Kontakt kommen Der Erfolg spornt an, auch die Angehörigen. Ihnen wurde eine einfache Finger- und Handmassage gezeigt; so können sie etwas für ihre Lieben tun und nebenbei spürbar Kontakt mit ihnen aufnehmen. ❑

Hier finden Sie Impulse für den Alltag

Anstifter

Anstifter 3, 2019 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2019 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2019 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2018 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2018 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2018 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2017 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2017 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2017 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2016 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2016 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2016 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2015 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2015 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2015 der Stiftung Liebenau
Anstifter 3, 2014 der Stiftung Liebenau
Anstifter 2, 2014 der Stiftung Liebenau
Anstifter 1, 2014 der Stiftung Liebenau

Jahresberichte

Jahresbericht 2016 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2015 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2014 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2013 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2012 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau
Jahresbericht 2010 der Stiftung Liebenau

Karriere/Akademie

Deine Ausbildung bei uns - Stiftung Liebenau
Dein FSJ/BFD bei uns - Stiftung Liebenau

Kirchliche Stellungnahmen

Die Stiftung Liebenau – eine Lebens- und Wesensäußerung von Kirche

Stiftung Liebenau Österreich

annalive 02/2018
annalive 01/2018
annalive 02/2017
annalive 01/2017
annalive 02/2016
annalive 01/2016
annalive 02/2015
annalive 01/2015
annalive 02/2014
annalive 01/2014
annalive 02/2013
annalive 01/2013
annalive 02/2012
annalive 01/2012
annalive 02/2011
annalive 01/2011
annalive 02/2010
annalive 01/2010
annalive 02/2009

Beteiligungen

BDS Flyer