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annalive 01/2012

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

16 ANNA FORUM Neu

16 ANNA FORUM Neu erbautes Seniorenhaus der CaSa in Wien eröffnet Filmreifer Start ins Alltagsleben Die CaSa – Leben im Alter, Schwestergesellschaft der St. Anna-Hilfe, hat Mitte April das neue Seniorenhaus Kagran im 22. Bezirk von Wien feierlich eröffnet. Im Laufe des Jahres sind 135 pflegebedürftige Menschen eingezogen, maximal 14 leben in einer Hausgemeinschaft zusammen und gestalten ihren Alltag so weit als möglich selbst. Nicht alltäglich, vielmehr wie im Film, war die erste Zeit für Bewohner wie Mitarbeiter: Im April wurde die ORF-Dokumentation „Liebe fürs Leben“* und im Juli eine Szene des Spielfilms „Anfang Achtzig“** mit vielen Komparsen aus dem Haus gedreht. Text: Elke Benicke Fotos: Martina Aichelburg-Rumerskirch, Elke Benicke „Durch die Filmarbeiten ist gleich zu Beginn eine besondere Dynamik in unseren Hausgemeinschaften entstanden“, berichtet Haus- und Pfle- gedienstleiterin Martina Aichelburg-Rumerskirch. „Plötzlich waren ganz andere Dinge normal.“ Zum Beispiel, dass Schauspieler Karl Merkatz***, inzwischen selbst 80-jährig, mit Filmpartnerin Christine Ostermayer samt Kamerateam durch die Gänge spazierte. Oder dass die Enkelin einer Seniorin stolz erzählte: „Meine Omi ist beim Casting.“ Rund 20 Prozent der Bewohner haben eine bezahlte Rolle übernommen. Für alle anderen gab es viel zu beobachten und zu diskutieren. „Die Filmarbeiten waren und sind das Thema im Haus“, sagt die Hausund Pflegedienstleiterin. Wer arbeitet, hat auch „Urlaub“ Doch egal, ob ein Filmteam mit am Tisch sitzt oder nicht: Im Seniorenhaus Kagran, dem größten in Österreich, das komplett nach dem Modell der Hausgemeinschaften organisiert ist, geht es, so Aichelburg-Rumerskirch, in erster Linie darum, Neun Geschosse 2. – 6. Stock: zehn Hausgemeinschaften für 135 pflegebedürftige Menschen 7. – 9. Stock: 15 rollstuhlgerechte Zwei- bis Dreizimmerwohnungen für rüstige Senioren Erdgeschoss: Kaffeehaus, Kindergarten, Verwaltung, Praxen von Neurologen und Psychologen, Caritas Mobile Dienste, Caritas Hospiz, Caritas Notrufzentrale Garten: Zugang vom Kaffeehaus Tiefgarage: 250 Stellplätze www.st.anna-hilfe.at mit neuem Gesicht: Seit dem 1. November präsentiert sich die Website der St. Anna-Hilfe – www.st.anna-hilfe.at – noch ansprechender und transparenter. Ins Auge fallen die größeren Bilder im modernen Layout. Sie erlauben einen Blick in Wohnbereiche und Pflegesituationen verschiedener Häuser, zeigen Bewohner, Mitarbeiter und Verantwortliche. Alle Menüpunkte wurden inhaltlich aktualisiert und erweitert. So bietet der Menüpunkt „Mitarbeiter“ jetzt auch umfassende Informationen zu den Themen „Beruf und Ausbildung“ oder „Fortbildung“. Unter dem Menüpunkt „Über uns“ finden Interessierte erstmals den Jahresbericht der gesamten Stiftung Liebenau zum Herunterladen, Fakten und Zahlen der St. Anna-Hilfe in tabellarischer Form sowie einen geschichtlichen Überblick über die Entwicklung der St. Anna-Hilfe. Auch die „anna live“ gibt es jetzt online: Das e-book der letzten Ausgaben präsentiert sich unter „Aktuell“. Winfried Grath, Verwaltungsleiter der St. Anna- Hilfe, hat die frühere Version der Website als Projektleiter gemeinsam mit den Internetprofis der Teamwork Kommunikation und Medien GmbH überarbeitet.

17 ANNA FORUM Bewohnerin Angela Valenta (rechts) im Gespräch mit Hausund Pflegedienstleiterin Martina Aichelburg-Rumerskirch: Für die ältere Dame sind die Filmaufnahmen immer noch und immer wieder eine spannende Erinnerung: Sie war Komparsin in „Anfang Achtzig“. Positive Energie zum Weitergeben Viele Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenhauses Kagran stammen aus der direkten Umgebung, der „Donaustadt“ am östlichen Rand von Wien. Es handelt sich um den flächenmäßig größten und an zweiter Stelle bevölkerungsreichsten Bezirk. Gleichzeitig zählt er auch zu den sozial schwächsten und steht derzeit im Fokus der Stadtentwicklung. „Einige unserer Bewohner und Mitarbeiter haben einen Migrationshintergrund, viele kommen aus sozial schwierigen Verhältnissen“, sagt Martina Aichelburg-Rumerskirch. „Hier im Haus finden sie Halt und Motivation.“ Die erfahrene Sozialmanagerin – es ist bereits das dritte Pflegeheim, das die 47-Jährige eröffnet, aufgebaut und geleitet hat – wählt ihre Mitarbeiter sorgfältig aus, bietet eine intensive Einschulung und vermittelt „positive Energie“. „Wenn Führungskräfte ihren Mitarbeitern Freude und Respekt entgegenbringen, begegnen diese auch den Bewohnern ganz selbstverständlich mit einer solchen Wertschätzung.“ ❑ „Normalität zu leben“. Schlüsselperson im Wohnbereich und der gemeinsamen Wohnküche ist die Alltagsbetreuerin. Sie führt den Haushalt, kocht, „hat optimalerweise einen guten Schmäh (wienerisch für witzige Art, Anm. d. Red.)“ und achtet darauf, die älteren Menschen so gut wie möglich bei der Essensvorbereitung, beim Kochen oder Putzen einzubeziehen. „Auch Menschen, die an Demenz erkrankt sind, beteiligen sich gerne an den täglichen Arbeiten, erfahren so Orientierung und Nähe“, erklärt die Haus- und Pflegedienstleiterin. Lachend fügt sie hinzu: „Neulich hatte eine Bewohnerin wirklich eifrig und lange im gemeinsamen Wohnbereich geputzt. Fertig mit ihrer Arbeit, ließ sie sich in einen Sessel fallen und sagte: ,So, jetzt bin ich im Urlaub!‘“ * Der Dokumentarfilm von Michael Cencig wurde in der ORF- Reihe „kreuz und quer“ am 31. Mai ausgestrahlt. ** Der Spielfilm von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl mit Karl Merkatz und Christine Ostermayer in den Hauptrollen kommt im Frühjahr in die Kinos. *** Karl Merkatz spielte zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen. Berühmt wurde er als „Mundl“ Edmund Sackbauer in der Serie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ (1975-1979). Kontakt Seniorenhaus Kagran Rennbahnweg 52 1220 Wien Tel.: 01 25019 Fax: 01 25019-1190 E-Mail: haus-kagran@casa.or.at Klick für Klick ansprechend informativ Herr Grath, warum haben Sie die Website der St. Anna-Hilfe neu entworfen? Winfried Grath: Die alte Website war in die Jahre gekommen. Mit der neuen können wir uns umfassender darstellen. Welches Potenzial steckt in der neuen Website? Winfried Grath: Das Potential steckt in der Dynamik unseres Auftritts: Unter „Aktuell“ stellen wir laufend neue Nachrichten aus allen Häusern der St. Anna-Hilfe ein. Wer einmal auf die Website klickt, soll wiederkommen. Wie ist die bisherige Resonanz? Winfried Grath: Gut! Im Moment gibt es nur positive Stimmen. Übrigens kann sich auch dazu jeder selbst online informieren, unter „Aktuell“ – „Unsere Umfrage“, und natürlich auch selbst abstimmen, gleich auf der ersten Seite der Website! ❑ Text: Elke Benicke/ Foto: Friedrich Böhringer

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