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annalive 01/2012

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

12 DAS THEMA Orientiert

12 DAS THEMA Orientiert sich nicht nur am Bewohner: das Modell der Patenschaften Patente Ansprechpartner für jeden Tag Seit rund fünf Jahren gibt es im Sozialzentrum St. Vinerius in Nüziders Pflegepaten: Jedem Bewohner ist ein Mitarbeiter zugeordnet, der sich persönlich verantwortlich um seine Bedürfnisse kümmert. Der Pate steht in engem Kontakt zum Bewohner, aber auch zu dessen Angehörigen. Er organisiert, dokumentiert, vermittelt und sorgt so für mehr Transparenz im Beziehungsdreieck Bewohner – Angehörige – Pflegekräfte. Text/Foto: Florian Seher Am Anfang jeder Patenschaft steht das Zusammentragen von Informationen: Wie ist das Verhältnis zwischen Bewohner und Angehörigen? Welche Wünsche hat der Bewohner, welche seine Angehörigen? Besteht eine Patientenverfügung? Wie sollen Geburtstage gefeiert werden? Die Antworten auf diese und weitere Fragen ergeben ein kleines Nachschlagewerk, das allen Mitarbeitern zur Verfügung steht und insbesondere dem Paten als Grundlage für seine individuelle Betreuung dient. Der Pate, ein persönlicher Begleiter Die Pflege-, Betreuungs- oder Hauswirtschaftskraft, die eine Patenschaft übernommen hat, legt großen Wert auf einen vertrauensvollen Kontakt zu „ihrem“ Bewohner, aber auch zu den Menschen, die ihm nahestehen – sei es die Tochter, der Sohn oder ein Freund. Denn diese wissen am besten, was „der Mama“ gut tut, „dem Papa“ gefällt, und worüber sich „die beste Freundin“ freut. Der Pate unterstützt sie beim Einräumen und Gestalten des Zimmers, sorgt für Ordnung im Kleiderschrank, organisiert das Geburtstagsfest oder geht mit dem Bewohner einkaufen. Oberstes Prinzip für alle Mitarbeiter der St. Anna- Hilfe ist es, den Menschen im Heim mit einer wertschätzenden Grundhaltung zu begegnen. Diese hilft insbesondere auch den Paten in ihrer noch persönlicheren Beziehung zum Bewohner und seinen Angehörigen, schwierige Situationen positiv zu lösen. So geht der Pate grundsätzlich davon aus, dass Angehörige immer nur das Beste für den jeweiligen Bewohner wollen, auch dann, wenn Botschaften missverständlich oder vorwurfsvoll klingen. Fachlicher Austausch auf allen Ebenen Natürlich können nicht alle Belange und Fragen durch die Paten allein gelöst werden. Deshalb arbeitet jeder Pate eng mit einem weiteren Kollegen aus den anderen Tätigkeitsbereichen – Pflege, Betreuung oder Hauswirtschaft – zusammen und tauscht sich fachlich mit diesem aus. Ganz nebenbei wird so gewährleistet, dass die Bewohner auch in Urlaubsoder Krankheitszeiten ihres Paten einen Ansprechpartner haben, der sie ebenso gut kennt. Auch die Wohnbereichsleiterin führt regelmäßig Gespräche mit den Angehörigen. Durch den guten Kontakt, ihre aber auch distanziertere Position kann sie bei Unstimmigkeiten oder Unzufriedenheit kompetent vermitteln. Schließlich findet in regelmäßigen Abständen eine Fallbesprechung statt, an der die Paten, sowie alle Mitarbeiter aus der Pflege und Betreuung teilnehmen. In dieser Runde wird die Pflegeplanung ausgewertet und, wenn nötig, angepasst. ❑

13 ANNA FORUM St. Anna-Hilfe übernimmt das Pflegeheim St. Gallenkirch und baut neue Häuser Moderne Pflegeheime für das Montafon Zu Beginn des nächsten Jahres übernimmt die St. Anna-Hilfe das Pflegeheim St. Gallenkirch von den Gemeinden St. Gallenkirch und Gaschurn. Das Pflegeheim ist in die Jahre gekommen und mit zwölf Betten zu klein, als dass es in dieser Form wirtschaftlich weitergeführt werden könnte. Da der Bedarf an Pflegebetten im Innermontafon hoch ist, haben die beiden Gemeinden die St. Anna-Hilfe beauftragt, ein größeres Pflegeheim zu errichten und zu betreiben. Text: Daniela Gilgen Direkt neben dem bestehenden Pflegeheim St. Gallenkirch soll bis Herbst 2014 ein neues Haus mit rund 30 Pflegeplätzen und voraussichtlich acht heimgebundenen Wohnungen für rund fünf Millionen Euro entstehen. Mit dem Bau soll 2013 begonnen werden. Um einen möglichst reibungsarmen Übergang zu ermöglichen, übernimmt die St. Anna- Hilfe das Pflegeheim schon ab Januar 2012. Bereits Ende September hat St. Anna-Geschäftsführer Klaus Müller Angehörige und Mitarbeiter des Pflegeheims St. Gallenkirch zu einem Informationsgespräch eingeladen und ihre möglichen Befürchtungen und Bedenken zerstreut: Die St. Anna-Hilfe übernimmt alle Mitarbeiter zu den bestehenden Konditionen und Gehaltsvereinbarungen; die Kossten für die Bewohner bleiben unverändert. Auch das Angebot „Essen auf Rädern“ für die Gemeinden St. Gallenkirch und Gaschurn bleibt bestehen. Vorerst wird die Küche im jetzigen Pflegeheim weitergeführt. Nach Bezug des neuen Hauses gibt es dann in jedem Wohnbereich eine eigene Wohnküche. Neues Pflegeheim auch in Bartholomäberg Zeitgleich mit dem Neubau in St. Gallenkirch baut die St. Anna-Hilfe auch in Bartholomäberg ein neues Seniorenheim mit rund 30 Betten. Derzeit betreibt sie im Montafon bereits das Haus St. Josef in Schruns und das Seniorenheim Schmidt in Vandans. Für die Bewohner des Seniorenheims Schmidt ist vorgesehen, dass sie im Jahr 2014 in eines der beiden neuen Pflegeheime übersiedeln. ❑ Bilderkalender 2012 der Stiftung Liebenau Noch auf der Suche nach einem schönen Weihnachtsgeschenk, einer kleinen Aufmerksamkeit zum Jahreswechsel oder einem stilvollen Wandschmuck für die eigene Wohnung? Unser Tipp: Der druckfrische Kalender 2012 der Stiftung Liebenau, der mit Monatsbildern durch das neue Jahr begleitet. Entstanden sind die abgebildeten Werke in verschiedenen Einrichtungen der Stiftung: In Räumen der Kreativität, die der Freizeitbeschäftigung oder auch der Therapie dienen. Zwölf Bilder, aus denen – in ganz unterschiedlicher Art und Weise – Lebenslust und Persönlichkeit ihrer Schöpfer sprechen. Zwölf spannende Motive, die ein Ausdruck des Seelenlebens sind und die Leidenschaft der Hobbykünstler zeigen. Mal fröhlich und knallbunt, mal in klaren Formen, mal abstrakt, mal verspielt und auch mal plastisch. Kurzum: Kunstwerke, die es verdienen, gezeigt zu werden. Zusätzlich erzählen Kurzporträts der Künstler auf den Rückseiten der einzelnen Monatsblätter die interessanten Geschichten hinter den Bildern. Zu kaufen gibt es den Bilderkalender 2012 im Liebenauer Landleben, entweder zu den Ladenöffnungszeiten oder per E-Mail: info@liebenauer-landleben.de. Eines der 30 x 40 cm großen Exemplare kostet 19,50 Euro, gegebenenfalls zuzüglich Versandkosten. Drei Euro fließen mit jedem Kalender in ein soziales Projekt der Stiftung Liebenau. ❑ Text: Christof Klaus/Foto: Helga Raible

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