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annalive 01/2011

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

2 DAS Inhalt THEMA 9 1

2 DAS Inhalt THEMA 9 1 TITEL Glücklich, wer zufrieden ist Foto: Felix Kästle 3 EDITORIAL 10 4 6 6 7 8 9 10 DAS THEMA Autonomie leben Wie Selbstbestimmung im Heim gelingt Vorgestellt: das Heft „Autonomie stärken“ Konsensfindung im „Ethik-Café“ Auf Sonderwünsche kreativ reagieren Freiheit oder Fürsorge – ein Konflikt? Grenzen der Autonomie: zum Wohle aller! Selbstbestimmt leben – bis zuletzt 12 12 ANNA FORUM Vortrag: Familiäre Konflikte lösen Lehrling in der St. Anna-Zentrale 13 13 14 14 15 16 17 17 18 20 ANNA PRAXIS AUS VORARLBERG Individuelle Herzenswünsche erfüllen Rauchen? Ja, aber bitte nur separat! Gut vernetzte Lebensräume In kleinen Gruppen stärker verbunden Renoviert: das St. Josefshaus, Gaißau Porträt: Hausleiterin Ursula Greußing Schruns: Palliativ-Gruppe stellt sich vor Mitarbeiterprojekt: „2050 sind wir alle alt“ Wohnküchen in Vandans fertiggestellt 20 21 21 22 22 AUS OBERÖSTERREICH Neu: Pflegedienstleiterin Monika Gruber Lehrlinge zu Besuch im Haus St. Josef Pergola eröffnet – Dank den Sponsoren Stadl Paura: Hilde Wieser geht in Pension Hausmeisterin Schwester Norberta 21 24 ÜBERSICHT über die St. Anna-Hilfe Wir fragen, Sie antworten: Dr. Stefanie Auer Impressum anna live Lesenswertes aus der Altenhilfe Österreich Herausgeber: St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH Redaktion: Wolf-Peter Bischoff (verantwortlich) Helga Raible, Elke Benicke Siggenweilerstraße 11 88074 Meckenbeuren Tel.: 00 49 (7542) 10-11 81 Fax: 00 49 (7542) 10-11 17 E-Mail: helga.raible@stiftung-liebenau.de Erscheinungsweise: 2 Ausgaben pro Jahr Auflage: 2000 Druck: Druckerei Teutsch. Bregenz www.st.anna-hilfe.at

3 DAS EDITORIAL THEMA Liebe Leserin, lieber Leser, was ist eigentlich Glück? Woran denken wir, wenn wir uns zum neuen Jahr, zum Geburtstag, zum Jubiläum Glück wünschen? Auf diese Frage gibt es in der Philosophie und in der Kunst die unterschiedlichsten Antworten: Für den Griechen Aristoteles liegt das Glück in der Selbstgenügsamkeit, für Johann Wolfgang von Goethe in der Liebe. Der Naturwissenschaftler Albert Einstein verknüpft es mit dem Wissen um einen Lebenssinn. Der Schriftsteller Wilhelm Busch findet es eher in den kleinen Dingen, und für die Schauspielerin Ingrid Bergmann bedeutet Glück schlicht „eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis“. Unabhängig davon, in welchem Bereich die Erfüllung gesucht wird: Das Streben nach Glück ist allen Menschen gemeinsam. In den Vereinigten Staaten wurde es als individuelles Freiheitsrecht in die Unabhängigkeitserklärung aufgenommen. Und der Himalayastaat Bhutan hat die Steigerung des „Bruttosozialglücks“ zur zentralen Richtschnur des staatlichen Handelns erklärt. Es gibt sogar eine eigene Wissenschaft des Glücks, die sich dem Thema aus neurobiologischer, soziologischer, philosophischer Sicht zu nähern versucht. Diese Glücksforschung definiert Glück wie folgt: Glücklich ist, wer zufrieden ist und mehr angenehme als unangenehme Gefühle hat. Was hat das alles mit Altenhilfe zu tun, fragen Sie sich? Für uns als Altenhilfeträger ist die Frage nach dem Glück eine ganz wesentliche. Die Menschen, die in unsere Häuser kommen, um unsere Pflege und Betreuung in Anspruch zu nehmen, bezeichnen sich zunächst häufig nicht als glücklich. Oft trauern sie um den Verlust ihrer vertrauten Wohnung und ihrer Selbstständigkeit, die durch körperliche, geistige oder seelische Gebrechen eingeschränkt ist. Bei der Aufnahme stellen sich dann zunächst fachliche Fragen: Welche Pflegeleistungen sind nötig, welche medizinischen Notwendigkeiten müssen bedacht werden, welche Tagesstruktur braucht der neue Bewohner, die neue Bewohnerin? Aber darüber hinaus geht es natürlich auch um den Wunsch, den Mensch, um den wir uns da sorgen, glücklich zu sehen. Natürlich können wir die Einschränkungen, die Verlusterfahrungen nicht ungeschehen machen. Anders als in der Krankenpflege begleiten wir unsere Bewohner in der Regel nicht in einem Genesungsprozess, sondern in ihrer letzten Lebensphase. Umso wichtiger ist es, dieses Leben so lebenswert wie möglich zu machen, im Sinne der bereits zitierten Definition mehr angenehme als unangenehme Gefühle zu fördern. Im Alltag fordert das viel Aufmerksamkeit und eine gute Beobachtungsgabe von den Pflegenden. Denn was als angenehm erlebt wird, ist vollkommen subjektiv. Für den einen ist die Zigarette vor dem Schlafengehen eine gesundheitsgefährdende Geruchsbelästigung, für den anderen ein lebenslang genossenes Ritual. Das eigene Zimmer ist für viele das letzte private Refugium, für einige aber auch ein Ort der Einsamkeit, dem sie das Sofa im Gemeinschaftsraum vorziehen. Manche wollen morgens um acht schön gekleidet am Frühstückstisch sitzen, andere bleiben am liebsten bis in den Nachmittag im Schlafanzug. Die Qualität eines Pflegeheimes zeigt sich demnach auch darin, inwieweit es gelingt, die Bewohner so leben zu lassen, wie diese es selbst wollen. Denn, so hat es der Dichter Heinrich von Kleist formuliert: „Ein jeder hat seine eigene Art, glücklich zu sein, und niemand darf verlangen, dass man es in der seinigen sein soll.“ So verstehen wir in der St. Anna-Hilfe Autonomie, persönliche Freiheit, Selbstbestimmung. Wie diese gestärkt werden kann, wenn altersbedingte Beeinträchtigungen den individuellen Bewegungsraum einschränken, ist Thema dieser Ausgabe der anna live. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen! Ihr Klaus Müller Geschäftsführer

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