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annalive 01/2010

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

2 DAS Inhalt THEMA 4 1

2 DAS Inhalt THEMA 4 1 TITEL Die Welt so nehmen, wie sie ist Foto: Felix Kästle 3 EDITORIAL 4 6 10 12 DAS THEMA Demenz – mit dem Vergessen leben Was ist Demenz? Ein fachlicher Überblick Notiert: Erlebnisse mit dementen Menschen Frei und doch sicher – ein Balanceakt Betroffene gesellschaftlich integrieren 14 13 14 15 16 16 ANNA FORUM Anna-Klausur bringt neuen Fahrplan Hausgemeinschaften unter der Lupe Euthanasiegedenken der Stiftung Liebenau Bundespräsident zu Gast im Marienheim CaSa weiht Hausneubau bei Wien ein 21 17 18 18 19 20 21 21 22 ANNA PRAXIS AUS VORARLBERG Umzug vom Heim ins betreute Wohnen Mehr Kinder im Mariahilf Leben und Arbeiten in kleineren Einheiten Gaissau: Was Bewohner zum Umbau sagen St. Anna-Hilfe übernimmt Haus in Vandans Erzählcafé: Sich fühlen wie im Kaffeehaus Ehrung der Ehrenamtlichen in Schruns Spontaner Austausch statt starrem Plan 23 23 24 24 25 26 AUS OBERÖSTERREICH Leitungswechsel in St. Josef, Gmunden „Job & Kids“ nützt allen Viele Gäste in Stadl Paura Goldene Hochzeit im Haus St. Josef Besser, das Pendel schlägt – eine Anekdote Sr. Norberta feiert 60 Jahre Profess 26 28 ÜBERSICHT über die St. Anna-Hilfe Wir fragen – Sie antworten: Engelbert Bacher Impressum anna live Lesenswertes aus der Altenhilfe Österreich Herausgeber: St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH Redaktion: Wolf-Peter Bischoff (verantwortlich) Helga Raible, Elke Benicke Siggenweilerstraße 11 88074 Meckenbeuren Tel.: 00 49 (7542) 10-12 07 Fax: 00 49 (7542) 10-11 17 E-Mail: helga.raible@stiftung-liebenau.de Erscheinungsweise: 2 Ausgaben pro Jahr Auflage: 1500 Druck: Druckerei Teutsch. Bregenz www.st.anna-hilfe.at

3 DAS EDITORIAL THEMA Liebe Leserin, lieber Leser, „Das schleichende Vergessen“: So wird eine Krankheit umschrieben, die viele Menschen mehr beschäftigt als AIDS oder Krebs, die Demenz. Dass die Krankheit selbst nicht in Vergessenheit gerät, dafür sorgen die Demografen. Sie rechnen uns nüchtern vor, dass die Zahl der Menschen mit Demenz – heute rund 100 000 in Österreich – in den nächsten 40 Jahren auf etwa das Dreifache steigen wird. Einfach deshalb, weil die Lebenserwartung in unserer Gesellschaft steigt und das Risiko, an Demenz zu erkranken, mit höherem Alter zunimmt. Deshalb steht das Thema Demenz seit vielen Jahren vor allem im Fokus der Altenhilfe. Schon vor etwa zehn Jahren waren mehr als 50 Prozent der Bewohner in Altenpflegeheimen davon betroffen. Damals war der Umgang mit Demenzkranken allerdings noch Neuland für Träger und Pflegende. Die wenigsten Mitarbeiter hatten in ihrer Ausbildung etwas darüber gelernt. Umfassende und kontinuierliche Fortbildung war nötig. Seither hat sich in den Heimen vieles verändert. Der Heimalltag wurde so organisiert, dass Menschen mit Demenz möglichst den ganzen Tag über Beschäftigung und Orientierung finden können. Aber auch die Mitarbeiter haben sich entwickelt. Sie kennen das Krankheitsbild und haben zunehmend therapeutisches Wissen erworben. Dieses Know-how gibt mehr Sicherheit im Umgang mit den verwirrten Bewohnern. Das ist umso wichtiger, als die Mitarbeiter bei dieser Aufgabe persönlich stark gefordert sind. Denn die Kommunikation mit Demenzkranken bleibt doch oft eher einseitig, fordert Stabilität auch in der Auseinandersetzung mit negativen Reaktionen und eine ständige Selbstreflexion. Die Geschichten aus dem Pflegealltag, die wir Ihnen in dieser Ausgabe der „anna live“ erzählen, zeigen beispielhaft, welches Einfühlungsvermögen, welche Standfestigkeit und welche Geduld in der Betreuung von Menschen mit Demenz gefordert ist. Unsere Erfahrungen zeigen aber auch: Demenz ist nicht nur ein Thema für die Fachleute und die Betroffenen. Menschen mit Demenz gehören zur Gesellschaft, und alle Mitglieder der Gesellschaft müssen lernen, mit ihnen umzugehen. Damit sie sich ernst genommen und sicher fühlen können, ist die Verständnisbereitschaft und Kreativität ihrer Umwelt gefordert. Da ist zum Beispiel die alte Dame, die täglich Schuhe einkaufen geht, die sie zu Hause unausgepackt stapelt. Um ihr die vertrauten Einkaufsgänge weiterhin zu ermöglichen, haben ihre Betreuer kurzerhand mit den betroffenen Geschäften vereinbart, dass die Waren jeweils am Ende der Woche gesammelt wieder zurückgebracht werden. Das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und breite Akzeptanz für Menschen mit Demenz zu schaffen, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Hier sind die Fachleute ebenso gefordert wie Politik, Kirche und andere gesellschaftlich wichtige Gruppen. Eine Initiative wie die Vorarlberger „Aktion Demenz“ ist ein guter Ansatz, ganz im Sinne der britischen Demenzexpertin Mary Marshall: „Lasst uns die Gesellschaft demenzfreundlich machen. Warum? Weil Menschen mit Demenz sich immer noch von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen und weil sie und diejenigen, die sich um sie kümmern, isoliert werden“. Ihr Klaus Müller Geschäftsführer

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