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annalive 01/2010

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

16 ANNA FORUM

16 ANNA FORUM Bundespräsident Fischer besucht Marienheim in Baden Bundespräsident Heinz Fischer (links) und der Direktor der Caritas Wien, Dr. Michael Landau, in fröhlicher Runde mit den Bewohnern. In ihrer Mitte: die Ehrenamtliche Leopoldine Haupt. WIEN – Mitte Oktober haben Bundespräsident Heinz Fischer und seine Gattin Margit das Marienheim in Baden bei Wien besucht. Die traditionsreiche Einrichtung besteht seit 40 Jahren und wird heute von der CaSa – Leben im Alter, Tochter der Caritas Wien und der Stiftung Liebenau und damit eine Schwestergesellschaft der St. Anna-Hilfe, geführt. Im Marienheim werden 78 ältere Menschen, insbesondere auch Bewohner mit Demenz, betreut und gepflegt. Die Gesamterneuerung seit 2006 trägt dem zunehmenden Pflegebedarf und den modernen Ansprüchen für ein Altern in Würde Rechnung. Seit 2008 wurden zwei Neubauten mit insgesamt fünf Hausgemeinschaften in Betrieb genommen. Ab Dezember sind auch die 21 seniorengerechten Wohnungen in den Obergeschossen bezugsfertig. Bundespräsident Fischer zeigte sich beeindruckt von der „unglaublich positiven und lebensbejahenden Stimmung“ im Marienheim. Viele alte Erinnerungen und die Lebensfreude der älteren Menschen seien spürbar in diesem Haus, sagte er. ❑ Text: Elke Benicke/Foto: CaSa – Leben im Alter CaSa – Leben im Alter weiht Neubau in Guntramsdorf ein GUNTRAMSDORF – Ende Oktober hat die CaSa – Leben im Alter, eine Schwestergesellschaft der St. Anna-Hilfe, ihr neues „Haus Jakob“ in Guntramsdorf, südlich von Wien, mit 800 Besuchern feierlich eröffnet. In dem zentral gelegenen Seniorenhaus finden 75 pflegebedürftige, ältere Menschen ein Zuhause. „Das Haus wird nach dem Konzept der Hausgemeinschaften geführt. Es soll die älteren Menschen zu aktiver Teilnahme an einem möglichst normalen Alltag animieren, Geborgenheit und Sicherheit schaffen. So können die Bewohner so weit als möglich ihr gewohntes Leben weiterführen“, betont CaSa-Geschäftsführer Christian Klein. Je 15 Bewohner leben in einer Hausgemeinschaft, deren Mittelpunkt eine großzügige Wohnküche bildet und die über ein Wohnzimmer, eine Terrasse und einen Zugang zum Garten verfügt. Im Obergeschoss des Hauses stehen rüstigen Senioren außerdem 20 heimgebundene Wohnungen der Marktgemeinde zur Verfügung. Zum Haus Jakob gehört auch eine Kapelle. ❑ Text: Elke Benicke/Foto: CaSa – Leben im Alter

17 PRAXIS VORARLBERG Umzug vom Heim in eine betreute Wohnung „Ich wohne jetzt noch selbstständiger“ BREGENZ – Vor einem halben Jahr konnte eine Bewohnerin des Pflegeheims Mariahilf in eine der betreuten Wohnungen im selben Haus umziehen. Während ihres Heimaufenthalts hatte die Seniorin so viel Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein zurückerlangt, dass sie sich ein eigenständiges Leben zutraute. Text/Foto: Markus Schrott „In meiner neuen Wohnung gefällt es mir sehr gut. Ich wohne jetzt noch freier und kann meinen Tagesablauf noch selbstständiger bestimmen“, sagt Margit Zangerle über ihre neue Wohnsituation. Zuvor lebte die Seniorin 13 Jahre lang im Heimbereich des Hauses Mariahilf und im Landspital Bregenz. Die 66-Jährige konnte sich dank der individuellen Pflege so entfalten, dass der Umzug möglich wurde. Hinzu kam, dass das Leben im Heim, das gemeinsame Essen oder die auf Geselligkeit angelegte Freizeitgestaltung hoch pflegebedürftiger Menschen nicht die richtige Wohn- und Lebensform für die 66-Jährige zu sein schien – und dass dies erkannt wurde. Margit Zangerle zog es vor, in ihrem eigenen Zimmer zu essen und nahm am Heimalltag nicht teil. Deshalb wurde eine Übersiedlung vom Heim in eine betreute Wohnung erwogen und mit Margit Zangerle besprochen. Selbst einkaufen, kochen und … Nachdem sie sich einverstanden zeigte, ging es vor allem darum, sie auf das selbstständige Leben in der eigenen Wohnung vorzubereiten. Die Seniorin musste lernen, Essen und Getränke selbst einzukaufen, die verschiedenen Mahlzeiten zuzubereiten oder auch die Wohnung zu reinigen. Margit Zangerle begann ihr neues Leben mit der vollen Essens- und Getränkeversorgung aus dem Heim und bestimmte Schritt für Schritt, wann sie welche Komponenten selbst übernehmen wollte. Derzeit bezieht die neue Mieterin nur noch das Mittagessen vom Haus und wird nur noch betreut, wenn sie ausdrücklich danach verlangt. „Es ging mir nicht Margit Zangerle freut sich über ihre wiedererlangte Selbständigkeit. Als Mieterin einer heimgebundenen Wohnung kann sie bei Bedarf jederzeit Unterstützung im Haushalt und in der Pflege anfordern. immer so gut wie heute – in den letzten Jahren aber immer besser“, beschreibt sie ihren Weg vom Heim in die betreute Wohnung. … auf Reisen gehen Früher ging es ihr vor allem psychisch schlechter. Margit Zangerle hatte vor ihrem Heimaufenthalt als Bürokauffrau gearbeitet und im Haus ihrer Eltern das für sie passende Maß an Betreuung und Eigenständigkeit gefunden. Jetzt gibt ihr die heimgebundene Wohnung im Rahmen des Hauses Mariahilf die Sicherheit, die sie für ihre Selbstständigkeit braucht. Im Herbst nahm sie sogar an einer Reise nach Berlin teil, die sie sich selbst organisiert hatte. Denn mit Deutschland, insbesondere mit Ostdeutschland verbinden sie positive Kindheitserinnerungen. ❑

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