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annalive 01/2010

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

12 DAS THEMA „Aktion

12 DAS THEMA „Aktion Demenz“ in Vorarlberg Menschen mit Demenz integrieren Die „Aktion Demenz – gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz“ ist ein Projekt des Landes Vorarlberg, das vor rund eineinhalb Jahren ins Leben gerufen wurde. In der Modellgemeinde Bregenz engagiert sich seit September nun auch die St. Anna-Hilfe, vertreten durch Markus Schrott, Hausleiter von Mariahilf. Text: Markus Schrott/Foto: Felix Kästle Menschen mit und ohne Demenz begegnen sich täglich, ob in der Familie, im Supermarkt, auf der Straße, in der Nachbarschaft, in öffentlichen Einrichtungen oder Behörden. Die Vertreter der „Aktion Demenz“ wollen Menschen, die an Demenz erkrankt sind, so in das öffentliche und soziale Leben Vorarlbergs integrieren, dass sie ungehindert daran teilhaben können. Auf diese Weise sollen auch die Angehörigen unterstützt werden. Grundsätzlich geht es zunächst um eine Verbesserung der Lebensbedingungen von demenzkranken Menschen. Gleichzeitig wird das Bewusstsein für die Thematik in der Gesellschaft gestärkt und ein aufgeklärtes Bild von Demenz vermittelt. Inhaltliche Schwerpunkte Im Rahmen der „Aktion Demenz“ haben sich sieben Städte, so genannte Modellgemeinden, bereit erklärt, ihre Einwohner intensiv zum Thema Demenz zu informieren, Aktionen für und mit Betroffenen zu fördern und damit deren Lebensqualität zu erhöhen. Eine ihrer Aufgaben besteht darin, betroffenen Menschen im Akutkrankenhaus sowohl fachlich als auch menschlich eine bessere Begleitung zu bieten. Grundlage dafür – und nicht nur im Akutkrankenhaus – ist qualifiziertes Personal. „Ein zivilgesellschaftlicher Ansatz muss sich der Akzeptanz, Unterstützung und Kooperation der bestehenden Akteure versichern und daher auch für diese Informations- und Qualifizierungsbemühungen unternehmen“, schreibt die „Aktion Demenz“ auf ihrer Internetseite. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Technik. Zwar sei eine gute Technik in keinem Fall ein Ersatz für menschliche Zuwendung, doch müsse ihr Potential zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz und der sie Pflegenden erkannt und genutzt werden. Des Weiteren sollen künstlerische und kulturelle Veranstaltungen von und für Menschen mit Demenz ausgeweitet und neue Zugänge geschaffen werden. Nicht zuletzt spielen das Essen und Trinken, die Kommunikation und Bewegung für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz eine wichtige Rolle. Auch diesbezüglich wollen die Modellgemeinden für eine breite Information unter den Einwohnern sorgen. Die Lenkungsgruppe Zur Lenkungsgruppe der „Aktion Demenz“ gehören das Amt der Vorarlberger Landesregierung, die ARGE Mobile Hilfsdienste Vorarlberg, das Bildungshaus Batschuns, die Caritas Vorarlberg, die connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege, die connexia – Verein zur Förderung der Gesundheit und Pflege, der Gerontologische Schwerpunkt im Landeskrankenhaus Rankweil und der Landesverband Hauskrankenpflege Vorarlberg. Weitere Informationen unter www.aktion-demenz.at ❑ „Wenn wir alle Lebensbereiche nur noch nach wirtschaftlichen Gesetzen formen, geraten wir in eine Sackgasse. Dadurch verfehlen und verpassen wir wesentliche Dinge im Leben. Heilen und Pflegen bedeutet mehr, als man in starren Pflegenormen ausdrücken kann. Eine Gesellschaft lebt von Flexibilität, Wagnis, von Neugier und Aufbruch.“ (Zum ethischen Umgang mit demenzkranken Menschen zitiert die „Aktion Demenz“ Johannes Rau, früherer Bundespräsident von Deutschland)

13 ANNA FORUM Mitarbeiter stehen in der Strategie ganz oben Ein neuer Fahrplan für die St. Anna-Hilfe Die künftige Strategie des Unternehmens war das Thema der diesjährigen Klausur der St. Anna-Hilfe. Auf der Basis der unternehmerischen Kernkompetenzen erarbeitete das engere Führungsteam die Ziele für die nächsten fünf Jahre. An erster Stelle des neuen Fahrplans stehen die Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterförderung. Das Führungsteam der St. Anna-Hilfe (von links nach rechts): Florian Seher, Hausleiter des Sozialzentrums St. Vinerius in Nüziders und des Seniorenheims Schmidt in Vandans, Vesna Basagic, Hausleiterin des Tschermakgartens in Bregenz, Jutta Unger, Hausleiterin von St. Josef in Schruns, Dieter Muther, Hausleiter des Pflegeheims in Bartholomäberg, Ursula Greußing, Hausleiterin des St. Josefshauses in Gaissau, Doris Kollar, Regionalleiterin für Oberösterreich, Klaus Müller, Geschäftsführer, und Andrea Anderlik, Hausleiterin von St. Josef in Gmunden. Zum Team gehören außerdem folgende Klausurteilnehmer: Winfried Grath, Verwaltungsleiter, Markus Schrott, Hausleiter von Mariahilf in Bregenz, und Dennis Roth, Assistent der Geschäftsleitung. Text/Foto: Dennis Roth „Das Wissen um die eigenen Fähigkeiten und die Kenntnis des Umfeldes sind entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens und auch Grundlage einer jeden Strategie“, resümiert Geschäftsführer Klaus Müller das Thema der Klausur und erläutert: „Wer seine eigenen Stärken und Schwächen kennt und die Chancen und Risiken seines Umfeldes richtig einschätzt, kann auch Veränderungen antizipieren und flexibel darauf reagieren.“ In drei Einheiten ermittelten die Teilnehmer die Kernkompetenzen der St. Anna-Hilfe sowie die Einflüsse aus dem systemischen Umfeld. Im Rahmen dieses gestalterischen Prozesses wurden sowohl die Anna-spezifischen als auch die häuserspezifischen Ziele der nächsten fünf Jahre erarbeitet. Dazu zählen unter anderem die Mitarbeitergewinnung und vor allem die Mitarbeiterförderung. Bestehende Leistungen und Angebote sollen spezifiziert werden, und auch das Mitgestalten unternehmerischer Rahmenbedingungen rückt mehr in den Vordergrund. „Nur wer an den strategischen Zielen mitarbeitet, ist auch bereit, Verantwortung dafür zu übernehmen“, lautet das Credo des Verwaltungsleiters Winfried Grath. Kreativ im Klösterle Kronburg Um sich vom Alltagsgeschehen lösen zu können, reisten der Geschäftsführer, die Regionalleiterin für Oberösterreich, Doris Kollar, der Verwaltungsleiter und die Hausleiterinnen und –leiter nach Zams (Tirol) ins Seminarhaus Klösterle Kronburg. Moderiert wurde die Klausur von Willi Hafner-Laux, Diplom-Pädagoge und Supervisor der Abteilung „fortbilden & entwickeln“ der Stiftung Liebenau. Die abgeschiedene Seminareinrichtung bot nicht nur herrliche Aussichten, sondern auch ideale Voraussetzungen, um drei Tage lang kreativ zu arbeiten. „Wir haben unseren Blick auf das Wesentliche geschärft“, sagt Klaus Müller. „Das Thema Strategie ist ideal, um bisherige Handlungen zu reflektieren und diese wieder auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Mit dem neuen Fahrplan und den daraus entstandenen Arbeitsaufträgen wird sich künftig viel bewegen lassen.“ ❑

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